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Wenn der moralische Kompass verloren geht

“….Diesen Monat ging es schon wieder los! Eskalation in Gaza! Wieso kann man die da nicht endlich in Ruhe lassen? So oder so ähnlich hallte es kürzlich wieder durch die internationale Presse und soziale Medienwelt. Wenn man der Presse Glauben schenkt, ist alles sehr einfach und schnell erklärt: Ein israelisches Sonderkommando Weiterlesen

Der verlogene Blick des Westens auf den Iran

Den heimischen Apologeten der iranischen Diktatur kann es niemand recht machen. Als vor fast einem Jahrzehnt die grüne Revolution in Teheran ihren Anfang nahm und sich kontinuierlich in weitere Städte ausbreitete, meinten die Relativierer, dass es ja »nur« eine urbane Bewegung sei und lediglich iranische Akademiker demonstrieren würden. Als dann Ende des vergangenen Jahres die ersten Proteste in anderen Landesteilen begannen und sich die Proteste langsam aber stetig ihren Weg in die Hauptstadt bahnten, hieß es, dies sei ja »nur« die Landbevölkerung. weiter hier

Der Überlebende

“An Samstagnachmittagen kam Onkel Lajos zu uns zu Besuch. Er hatte einen Schäferhund und eine knochendürre, angeblich ewig kranke Frau, die er bei seinen langen Spaziergängen immer zu Hause ließ. Sein Weg führte von Liesing zum Rosenhügel im 12. Wiener Bezirk, wo ich mit meinen Eltern als Ältester von drei Söhnen lebte. Onkel Lajos war nicht mein richtiger Onkel. Wir nannten ihn so, weil er mir und meinen Brüdern die Verwandtschaft ersetzte. Wir kannten unsere Großeltern nicht. Keiner von ihnen hatte den Holocaust überlebt….” (hier)

Afghanen: Zu viel Nachsicht, zuviel wegschauen

Diese Afghanen-Gangs sind das Übel, die gehören zerstreut und verhindert. Die stacheln sich gegenseitig auf, da explodiert dann leicht die Gewalt. Im Gefängnis dann, U-Haft, werden die noch einmal negativ beeinflusst, da wird viel Koran gelesen, usw. Da viele Afghanen hier dem Alkohol verfallen, hadern sie mit der Ambivalenz, kein guter Moslem zu sein – weil saufen – das macht man dann mit Hass und Gewalt gegen Ungläubige wieder gut. Unter den Afghanen-Gruppen herrscht ja auch eine Hierarchie, ein Wettkampf. Dieser wird unterschätzt, meines Erachtens. Generell weiß kaum jemand hier was über die spezielle Gruppenbildung, Gruppenbindung und Sozialisation dieser Menschen, das Clandenken – aus diesem Unwissen heraus entsteht viel zu viel Nachsicht und Toleranz, es wird weggeschaut.  (spannend, weiter hier)

Die ‚Tiger-Schule‘ Großbritanniens

Es läutet in der ‚Michaela Community School‘ im Nordwesten von London. Die Schüler packen ihre Taschen und gehen hinaus auf den Gang. Sie müssen die Klassen wechseln und gehen langsam, schweigend hintereinander an der Wand entlang in eine Richtung. Die anderen kommen ihnen entgegen, ebenfalls an der Wand in einer Reihe hintereinander. Sie lächeln einander zu, scherzen leise über die kommende Stunde oder verabreden sich für den gemeinsamen Heimweg nach der Schule. Niemand stößt, keiner rempelt, niemand schreit oder macht blöde Witze über einen anderen Schüler oder eine Schülerin. Trotz der Hunderten Schüler, die durch die Gänge gehen, ist es völlig ruhig. weiter hier

Die Koalition der Scheintoten

Die Große Koalition schadet Deutschland, Europa und der Welt. Die jetzige Angst vor Neuwahlen ist nichts im Vergleich zur Panik, die CDU und SPD in spätestens vier Jahren überfallen wird. Dass Neuwahlen eine Katastrophe wären, ist ein Spin von Merkel und ihren Hofschranzen. Denn im Grunde ist es einfach: Angela Merkel hat fast ein Viertel der CDU-Wähler verloren. Und sie war nicht willens oder in der Lage, eine Regierung zu bilden, die mit Grundwerten der CDU wie Wirtschaftskompetenz und äußerer und innerer Sicherheit vereinbar ist. weiter hier

Sex & Guns: Hängen Amokläufe mit sexueller Frustration zusammen?

“( Peter Sichrovsky) Nach der Ermordung von 17 Schülern und Mitarbeitern einer Schule in Florida durch einen 19-Jährigen kam es in den USA zu den üblichen Reaktionen wie nach jedem Massenmord, bei dem ein völlig ausrastender, meist weißer Mann wild um sich schießt, um mögliche viele Menschen zu töten.Wie bei einer Sinus-Kurve wiederholt sich auf und ab mit Aufregung, Protest, Blumen am Tatort und verzweifelt Weiterlesen

Bitcoin: Die Rückkehr der “Österreicher”

Am 21. Mai 2010 war es so weit. An diesem Frühlingstag, einem sonnigen Freitag, versprach ein gewisser Laszlo Hanyecz aus Florida – seines Zeichens Programmierer und selbstredend ein unglaublicher ‚Geek‘ – jedem, der ihm zwei Pizzen liefern konnte, eine Bezahlung in Form von 10.000 Bitcoins, die er selbst an seinem PC geschürft hatte. Keine 24 Stunden später klingelte es an der Tür. Der Deal wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Pizza-Sorten sind nicht überliefert, auch nicht ob sie geschmeckt haben. Möglicherweise fragt sich der geneigte Leser nun, was an dieser Geschichte Weiterlesen

Die FPÖ und die Juden

Der heftige Brief der Vertreter der Knesset, des israelischen Parlaments, in dem die FPÖ als Nachfolgepartei der Nationalsozialisten bezeichnet wird, und die Anordnung des israelischen Premierministers, jeden Kontakt zur FPÖ auf Ministerebene zu verhindern, hat die Freiheitlichen geschockt. Man war sich so sicher, dass es hier Gemeinsamkeiten geben würde. In Israel regiere doch ebenfalls eine rechte Koalition und Strache würde – so kündigte er in einem Brief an Netanyahu an – sofort Jerusalem als Hauptstadt anerkennen. Wie Jüdische Gemeinden in Europa sehe man die Gefahr des Antisemitismus durch Flüchtlinge aus arabischen Ländern und besuchte auch noch das Holocaust-Museum in Jerusalem – was soll man (verdammt noch einmal) noch alles tun? weiter hier

Eine Weihnachtsgeschichte für Männer

“Letzte Woche fuhr ich mit einem Freund zum Schifahren nach Zermatt in der Schweiz. Statt einem könnte ich auch meinem Freund schreiben, denn außer ihm wüsste ich niemanden, mit dem ich es fünf Tage in einem verschneiten Dorf aushalten würde. Der Freund, nennen wir ihn Ronny, kam mit dem Auto aus Graz nach Zürich. Ich landete aus London, und trotz meiner Beteuerungen, dass es wesentlich einfacher wäre, mit dem Zug nach Zermatt zu fahren, saßen wir bald in seinem Auto, verpassten trotz GPS und einer freundlichen Dame, die uns den Weg wies, zweimal eine Abzweigung, fuhren 20 Minuten durch einen Tunnel um am anderen Ende wieder umzukehren, mussten einen Autozug nehmen, um einen verschneiten Pass zu überqueren, und erreichten das Hotel 3 Stunden später als mit dem Zug…..” (weiter hier)