Schlagwörter: Schlepper

Mit dem Luxusboot um 3.000 Euro illegal in die EU

“…..Die Staatsanwaltschaft von Palermo hat eine Bande geschnappt, die Komplett-Arrangements zur illegalen Einreise nach Europa verkaufte: Mit Schnellbooten brachten die Schlepper maximal 14 Personen je Fahrt von Tunesien nach Sizilien. Auch Unterkünfte und Weiterreisen wurden von ihnen organisiert. Italienische Medien beschrieben dies als „Luxustaxi“. Pro Person kostete der Trip 3.000 Euro….” (hier)

Die EU als Helfershelfer der Schlepper

“Jeder auf See hat die Pflicht, Menschen in Not zu retten. Dafür steht auch Frontex. Aber: Wir müssen verhindern, dass wir die Geschäfte der kriminellen Netzwerke und Schlepper in Libyen nicht noch dadurch unterstützen, dass die Migranten immer näher an der libyschen Küste von europäischen Schiffen aufgenommen werden. Das führt dazu, dass die Schleuser noch mehr Migranten als in den Jahren zuvor auf die seeuntüchtigen Boote zwingen, ohne genug Wasser und Treibstoff. Wir sollten deshalb das aktuelle Konzept der Rettungsmaßnahmen vor Libyen auf den Prüfstand stellen…” (hier)

Türkei: Schlepper bereiten sich auf Grenzöffnung für Migranten vor

“…Die griechische Sonntagszeitung Proto Thema meldet: ‚Die Türken werfen jetzt die Boote ins Meer.‘ Die Zeitung beruft sich in ihrem Bericht auf Informationen aus drei griechischen Ministerien. Demnach werden derzeit vermehrt Boote an die türkischen Küsten gebracht. Sie sollen in den nächsten Wochen und Monaten Flüchtlinge illegal nach Griechenland schleusen. Zudem hätten griechische Geheimdienste Berichte aus der Türkei vorliegen, wonach Schleuser sich mit Außenbordmotoren und Schlauchbooten eindecken, diese an die Küsten bringen und dort lagern….” (hier)

Die EU als Erfüllungsgehilfe der Schleppermafia

(CHRISTIAN ORTNER) Dass man „den Schleppern das Handwerk legen muss“, ist vermutlich der heuer in ganz Europa am häufigsten abgesonderte Politiker-Stehsatz. Kein Wunder, haben wir es hier doch mit einer geradezu idealen Formulierung zu tun: Niemand wird dagegen sein, niemand trägt unmittelbar für ihre Einlösung die Verantwortung, niemand muss sich daher politisch rechtfertigen, wenn nichts geschieht. Gegen Schlepper sein, das ist auf dem Feld der Außenpolitik das Pendant zu „mehr Gerechtigkeit“ in der Innenpolitik geworden, Weiterlesen

Schutzsuchende der besonderen Art halt

“……Ein Schlepper erzählte dem amerikanischen Sender CNN, dass ein IS-Mitglied ihm 40.000 Dollar geboten habe, um 25 seiner Männer auf einem kleinen Boot nach Europa zu bringen. Der Mann hat nach eigenen Angaben abgelehnt – sagt aber, dass das nicht jeder machen würde: “Schmuggler interessiert nur der Handel. Ob IS-Kämpfer oder nicht, ist dabei nicht von Bedeutung. Das Einzige, was zählt, ist das Geld.”  (hier)

So klingt es, wenn Richter kapitulieren

“…..Und die Justiz hört die Botschaft. Das Amtsgericht Passau begründete am vorigen Donnerstag sein mildes Urteil, zwei Jahre auf Bewährung, gegen einen serbischen Schleuser so: “Angesichts der Zustände an den Grenzen ist die Rechtsordnung von der deutschen Politik ausgesetzt.” Und weiter: “Asylsuchende werden von der deutschen Bundeskanzlerin eingeladen nach Deutschland zu kommen.” Der Angeklagte habe Glück, dass seine Verhandlung nicht vor zwei Monaten stattfand. “Eine unbedingte Haftstrafe von zwei Jahren wäre hier wahrscheinlich gewesen.” So klingt es, wenn Richter kapitulieren…..” (hier)

Berechtigte Fragen

(ANDREAS UNTERBERGER) Was wird doch nicht alles möglich, wenn ein Schlepper-Lkw mit 71 Leichen aufgefunden wird! Plötzlich erwachen Justiz, Exekutive und Regierung – zumindest um Scheinaktivitäten zu setzen. Die Katastrophe wirft aber auch ein paar sehr unangenehme Fragen auf, die die Regierung eigentlich gar nicht hören Weiterlesen