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Warum ist Griechenland eigentlich in der EU?

“…In der deutschen Presse war die Skepsis gegen den Beitrittskandidaten groß. Die Erweiterung der EG um Griechenland sei »wirtschaftlich ein Unding« schrieb der Tagesspiegel. »Die Steuerzahler [müssen] mit einem erheblichen Preis für die Erweiterung rechnen«, prophezeite die Welt. Im Spiegel stand zu lesen, die EG-Unterhändler hätten ihren Dossiers entnehmen können, »was sie vorher schon hätten wissen müssen: ›Griechenland ist Italien minus Mailand‹«. Zudem wähnte man die EG ohnehin in der Krise. »Die Mitgliedschaft der Griechen erscheint in Brüssel […] so nützlich wie die Aufnahme eines Lahmen in einen Verein von Fußkranken, der um seinen Aufstieg in die erste Liga kämpft«, polemisierte die ZEIT. Doch die sozialliberale Regierung unter Helmut Schmidt und die anderen westeuropäischen Regierungen ließen sich nicht beirren: Am 1. Januar 1981 wurde Griechenland zehntes Mitglied der EG….” (hier)

Herrn Putins nützliche Idioten

“…..What naïve American intellectuals say free of charge, the canny Gerhard Schröder, the former German chancellor, says for 250,000 euros a year as a board member of Gazprom, the Russian oil giant. Mr. Schröder, the German father of “Gazprom socialism” — a new subspecies of limousine liberalism — has repeatedly embarrassed Berlin by supporting Russia’s annexation of Crimea. He isn’t alone — another former chancellor, Helmut Schmidt, has likewise sung Russia’s praises of late, as has Günter Verheugen, a prominent former European Union commissioner. What drives these men? Is it a case of poorly conceived pacifism? An eruption of remorse for war crimes carried out against Russians, so many years ago? Or the Stockholm syndrome of a victim fascinated by his executioner?….” (Guter Essay in der “New York Times“)

Das wird noch ganz interessant werden….

“Der frühere BayernLB-Chef Werner Schmidt und sechs weitere ehemalige Vorstände der Landesbank müssen sich wegen des milliardenschweren Fehlkaufs der österreichischen Bank Hypo Alpe Adria (HGGA) vor Gericht verantworten. Das Oberlandesgericht München teilte am Donnerstag mit, man habe die Anklage der Staatsanwaltschaft insgesamt zugelassen….” (SpOn)

Haselsteiner ist kein überzeugendes Angebot für Liberale

Für Wähler mit liberalen Neigungen ist Österreichs bisheriges Parteienspektrum ungefähr so attraktiv wie die Speisekarte eines argentinischen Steak-Restaurants für einen überzeugten Veganer. Man ist bescheiden geworden in diesem Milieu über die Jahrzehnte der großen liberalen Dürre, Weiterlesen