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US-Sanktionslisten: Wann ist Gerhard Schröder dran?

Wladimir Putin ist auf einem guten Weg, die Energieinfrastruktur Westeuropas nach seinen strategischen Vorstellungen (neu) zu ordnen. Dem russischen Präsidenten geht es dabei sicher auch um den Verkauf von Erdgas in den Westen, im Kern aber um die Isolierung, Einschüchterung und Erpressung Polens, der baltischen Staaten und der Ukraine. Putins williger Helfer: Altkanzler Gerhard Schröder (SPD). weiter hier

Was den Zorn schürt

“……Mein Gefühl ist, dass die Menschen auch hierzulande inzwischen eine tiefe Aversion gegen den „politisch korrekten“ Diskurs haben. Es ärgert sie wahnsinnig, dass man bestimmte Positionen rechts der Mitte nicht mehr artikulieren kann, ohne niedergemacht zu werden. Diese Kultur ist in den USA noch stärker ausgeprägt. In amerikanischen Universitäten werden inzwischen schon „Trigger“-Warnungen herausgegeben, wenn bei Texten die Gefahr besteht, Minderheiten in ihren Gefühlen zu verletzen. Und die Unis sind kulturprägend für den intellektuellen Diskurs in einem Land. Diese Kultur führt aber zu einer geistigen Enge, die viele inzwischen unerträglich finden. Trump ist jemand, der diesen Diskursverboten etwas entgegensetzt. Das hat den Leuten gefallen.” (hier)

Schröder, Deripaska und die “zweifelhaften Geschäftsmethoden”

Weil der damalige Kanzler Gerhard Schröder 2005 den russischen Unternehmer Oleg Deripaska getroffen hat, herrscht in Deutschland nun Aufregung. Denn: der Bundesnachrichtendienst BND hatte dem Kanzler von dem Treffen abgeraten, wie heute der “Spiegel” berichtet. Ein Beamter des Berliner Kanzleramtes hat 2005 notiert: “Nach BND-Berichten gibt es Hinweise auf Verbindungen mit der Organisierten Kriminalität, die über das für Spitzenvertreter der russischen Wirtschaft ‘normale Maß zweifelhafter Geschäftsmethoden’ hinausgehen.” Verbindungen hat Deripaska auch nach Österreich: er hält über sein Investment-Vehikel Rasperia Trading Ltd 19,4 Prozent am Baukonzern Strabag des österreichischen Industriellen Hanspeter Haselsteiner.

Putin-Krise: Sobald ein Geschäft platzt, macht sich der Westen in die Hose

“……Man muss schon ziemlich wohlstandsverblödet sein, um noch an den faulen Zauber zu glauben, mit dem der Westen Wladimir Putin einschüchtern will. Der Mann weiß längst, was er sich leisten kann. Er hat Blut geleckt und wird sich den Spaß an der Expansion so schnell nicht verderben lassen, erst nicht von den Wortführern der „marktkonformen Demokratien“. Ihnen rutscht doch das Herz schon in die Hosentasche, sobald ein Geschäft zu platzen droht….” (hier)

Herrn Putins nützliche Idioten

“…..What naïve American intellectuals say free of charge, the canny Gerhard Schröder, the former German chancellor, says for 250,000 euros a year as a board member of Gazprom, the Russian oil giant. Mr. Schröder, the German father of “Gazprom socialism” — a new subspecies of limousine liberalism — has repeatedly embarrassed Berlin by supporting Russia’s annexation of Crimea. He isn’t alone — another former chancellor, Helmut Schmidt, has likewise sung Russia’s praises of late, as has Günter Verheugen, a prominent former European Union commissioner. What drives these men? Is it a case of poorly conceived pacifism? An eruption of remorse for war crimes carried out against Russians, so many years ago? Or the Stockholm syndrome of a victim fascinated by his executioner?….” (Guter Essay in der “New York Times“)