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Wenn sich Schiffbrüchige nicht retten lassen wollen

ORF.at berichtet: “Italiens Innenminister Matteo Salvini hatte es dem Küstenwachenschiff „Diciotti“ untersagt, mit den Geflüchteten an Bord einen italienischen Hafen anzusteuern. Er argumentierte, die Menschen seien in Gewässern gerettet worden, für die eigentlich Malta zuständig sei. Die maltesischen Behörden erklärten dazu, dies treffe zwar zu, doch die Geflüchteten hätten jede Hilfe verweigert und weiter Kurs auf Lampedusa genommen.” – Seltsam, und wir dachten immer, hier geht es doch darum, in Seenot geratene zu retten – und dann verweigern die, nach Malta gebracht und damit gerettet zu werden? Geht es den “Geflüchteten” möglicherweise am Ende nicht um “Rettung”, sondern um Italien? Fragen über Fragen.

„Das ist bewusst geschaffene Seenot, keine Rettung“!

Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen der deutschen Hypermoral, die Boote im Mittelmeer finanziert und dem Sieg der Rechten in Siena und der Toskana: Die so genannten Rettungsschiffe kreuzen kurz vor der lybischen Küste und nehmen dort die Migranten auf, die von Schleppern in Boote gesetzt werden, die keine 20km fahren können. Das ist bewusst geschaffene Seenot, keine Rettung. Es soll eine Situation geschaffen werden, die dazu zwingt, die Überfahrt nach Europa zu gestatten. weiter hier