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„Mein nigerianischer Urgroßvater verkaufte Sklaven“

“….Die nigerianische Autorin Adaobi Tricia Nwaubani hatte kürzlich den Mut, öffentlich zu machen, dass einer ihrer Urgroßväter Sklavenhändler war. Sie betonte, dass er nicht nach huetigen Werten oder Normen beurteilt werden sollte: „Nwaubani Ogogo lebte in einer Zeit, in der die Stärksten überlebten und die Tapfersten überragten. Das Konzept ‚alle Menschen sind gleich geschaffen‘ war der traditionellen Religion und dem traditionellen Recht in seiner Gesellschaft völlig fremd.”/ mehr

Großbritannien schafft Entwicklungshilfe-Ministerium ab

Boris Johnson will das Außenministerium  stärken und das Ministerium für internationale Entwicklung (Dfid) wieder in das Außenministerium eingliedern. Auch hierzulande könnte eine Integration des BMZ in das Auswärtige Amt  viele Reibungsverluste und Steuerzahlergeld sparen und Entwicklungszusammenarbeit zu dem machen, was es sein sollte: integraler Bestandteil deutscher auswärtiger Politik./ mehr

Die verlogene Botschaft der deutschen Entwicklungshilfe

“…..Das Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Hilfsorganisationen und Prominente haben eine Kampagne „Die deutsche Entwicklungsarbeit wirkt“ gestartet. Dass Minister Müller sich medienwirksam inszeniert, ist bekannt. Aber dass er Jan Josef Liefers, Til Schweiger, Peter Maffey und Eckart von Hirschhausen für eine solch verlogene Botschaft einspannen kann, ist schon bemerkenswert. / mehr

Ein Thema, über das man besser nicht spricht

“…..Der Fleisch-Unternehmer und Schalke-Aufsichtsrats-Chef Clemens Tönnies betrat kürzlich beim Tag des Handwerks in Paderborn ein vermintes Diskursgelände: Afrika und Demografie. Ob in der Migrationsfrage, in der Debatte um die Rückständigkeit vieler afrikanischer Länder oder in der Klimadiskussion – das Thema wird in aller Regel sorgfältig ausgespart. Tönnies formulierte seinen Satz ziemlich flapsig: Man solle lieber zwanzig Kraftwerke in Afrika finanzieren, statt in Deutschland höhere Steuern auf CO2 zu planen. „Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn es dunkel ist, Kinder zu produzieren.“  mehr hier

Teufelskreise des Bevölkerungs-Wachstums

“….Die Kontrolle des Bevölkerungswachstums bleibt ein heikles Thema, und nur wenige vernünftige Politiker wagen es, sich deutlich dafür auszusprechen. Dabei stellt es die schlimmste Bedrohung dar, der sich Afrika und Europa gegenüber sehen. Doch die Stimmen, die sich erheben – auch die afrikanischen – werden kaum erhört. / mehr