Schlagwörter: Shitstorm

Prückl-Posse: Im Shitstorm der Spiesser

(C.O.) Dass die Betreiberin des Wiener Cafe Prückel ein schmusendes Paar (dessen sexuelle Orientierung in diesem Zusammenhang völlig irrelevant ist) ihres Lokals verwiesen hat, ist der Dame nicht sonderlich gut bekommen. 2.000 Menschen demonstrierten am Freitag gegen diesen Vorfall, zehn mal so viel Menschen wie bei der zeitgleich stattfindenden Demo gegen die Auspeitschungen in Saudi-Arabien übrigens, die Wiener Social-Media-Blase weiß eben Prioritäten zu setzen. Um je weniger es geht, um so erfolgreicher bläht sich die dortige  alberne Erregung Weiterlesen

Die Ministerin als Schulmeisterin ihrer Arbeitgeber, nein danke!

(C.O.) Sehr geehrte Frau Bundesministerin Heinisch-Hosek, den Medien war zu entnehmen, dass Sie in den vergangenen Tagen Opfer einer üblen Hassattacke im Internet geworden sind, der ORF-Journalist Armin Wolf sprach gar vom „schlimmsten Onlinemobbing, das ich je erlebt habe“ und dürfte damit wohl recht haben. Wer je Gegenstand eines derartigen Shitstorms war, der weiß: Das ist nicht wirklich lustig. Auch Politiker müssen sich nicht alles gefallen lassen. Zu hoffen ist deshalb, dass sich die Justiz all jene vorknöpft, die Sie im Zuge dieser Ereignisse Weiterlesen

Plachutta-Shitstorm: Wieviel Diebstahl ist legal?

Empörungssturm im Internet gegen den Gastronomen Mario Plachutta, der einen Mitarbeiter entlassen hat, weil der eine kleine Meinge Zucker geklaut hatte. Die nächsten Internet-Shitstorms: weil ein H&M-Mitarbeiter ein billiges T-Shirt geklaut hat und entlassen wurde? Weil ein Bankangestellter einen Zwanziger aus der Kasse genommen hat? Ist Diebstahl legal, bloß weil er geringfügig ist?