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Die Solidarität von Räubern

Die Behauptung von der sozialen Kälte des Liberalismus ist umzukehren. Die Verfechter des Sozialstaats sind die wahren Träger der Kälte. Denn die Verfechter des Sozialstaats müssen davon ausgehen, dass nicht genug Solidarität in der Gesellschaft vorhanden ist, um ein effektives und ausreichendes System freiwilliger Hilfe zu gewährleisten. Statt auf freiwillige Hilfe setzen sie auf erzwungene Leistungen. Es ist dieser Zwang, in dem sich Kälte ausdrückt: Die Kälte derjenigen, die Mitmenschen gegen ihren Willen zur Hilfe zwingen. Die Verfechter des Sozialstaates geben ja immer freigiebig das Geld anderer Leute aus und nennen das Solidarität. Es ist die Solidarität von Räubern. (Stefan Blankertz)

Wie uns der Staat entsolidarisiert

“….Solidarität ist ein Begriff, der eine zentrale Rolle spielt im gesellschaftlichen und politischen Diskurs. Dabei bestimmt schon lange ein zentrales Missverständnis diesen Diskurs: Solidarität ist nicht etwas, das man verordnen kann. Einen „Solidaritätsbeitrag“ etwa als Steuer einzuziehen, ist schlichtweg nicht möglich. Es widerspricht zutiefst dem Wesen von Solidarität, wenn sie mit Hilfe von Zwang durchgesetzt wird. Solidarisch kann immer nur ein einzelner sein, indem er sich freiwillig dafür entscheidet. ..” (hier)

Die Verdichtung der Bevormundung

“….Die marxistischen Formeln des Sozialismus (Verstaatlichung des privaten Eigentums und zentrale Planwirtschaft) sind zwar passé, aber durch einen «Sozialdemokratismus» ersetzt worden. Dieser orientiert sich am Egalitarismus und will durch radikale Umverteilung und erzwingbare Rechtsansprüche an den Staat die soziale Gerechtigkeit verwirklichen. Viele Aspekte dieser Politik finden immer mehr auch bei bürgerlichen Politikern und Wählern Anklang. In der Balance zwischen Effizienz und Gerechtigkeit verliert die Effizienz laufend an Gewicht….” (Sehr lesenswerte Analyse in der NZZ)

Selber schuld

“…Wenn auf Zypern ein Vulkan ausbricht und alle Menschen in Not sind, sind wir verpflichtet, den Menschen zu helfen. Aber wenn Griechenland in seine Verfassung schreibt, dass die Reeder keine Steuern zahlen, ist das eine Entscheidung des griechischen Volkes. Dies muss dann auch die Folgen tragen…” (Der FDP-Politiker Frank Schäffler)