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Strafe Britannien, erziehe Resteuropa

“….Dass England das Land von Shakespeare ist, lässt sich vielleicht am besten erkennen, seit Großbritannien versucht, mit der EU den Brexit auszuhandeln, den Austritt aus der EU, den das britische Volk vor gut zwei Jahren beschlossen hat. Hier finden Tragödien statt, es wird gemeuchelt und betrogen, verleumdet und verdammt, politisch gestorben und auferstanden, es ist von einer Chronik der Niederlagen, des Verrats und der Hoffnungslosigkeit zu berichten, und am Ende dürfte der Abgrund klaffen, über den die Briten springen oder in dem sie versinken….” (weiter hier)

Willkommen im Zirkus der Sprachreiniger

“….Wenn wir die Political Correctness nicht aufhalten, drohen uns Verlust und Untergang. Diese pseudoreligiösen Befreiungsideologien haben etwas Naives und Schreckliches zugleich. Je länger dieser Zirkus andauert, desto sicherer zerstört man die größte Errungenschaft des Westens: Sagen zu dürfen, was man denkt. / mehr

Wer diskriminiert hier wen?

“Die Diskussion um den geschlechtlichen Lohnunterschied dreht sich allzu häufig um ein einziges grosses Missverständnis: Wenn ein Ergebnis nicht gleich ist, dann bedeutet das noch lange nicht, dass daran etwas faul ist. Unterschiedliche Menschen wählen unterschiedliche Dinge. Am Ende handelt es sich um die Folgen von privaten Präferenzen von freien Menschen, die niemand dazu gezwungen hat. Mit Diskriminierung hat das nichts zu tun.” (hier)

Filmtip: Die dunkelste Stunde

Plötzlich verlässt Churchill sein Auto, er begibt sich in die U-Bahn hinunter, wo er offensichtlich noch nie war. Er beginnt die Menschen zu befragen. Es findet sozusagen eine Volksabstimmung statt. Die Szene ist frei erfunden. Und doch birgt sie eine Wahrheit: Die gewöhnlichen Leute wissen gemeinhin besser, was zu tun ist, als jene, die lange und vieles studiert haben. Im Mai 1940 wäre England fast untergegangen. Dann kam Churchill. Gedanken zu einem bemerkenswerten Film./ mehr

Eine Elite im Belagerungszustand

“….Man spürt in den privilegierten Kreisen, dass die Wähler, also die Untertanen, murren, man weiss, dass sich etwas ändern müsste, doch man kann nicht, sondern klebt fest am Herkömmlichen, an der Macht, die man geniesst, noch mehr an den Rezepten, die zwar nicht mehr richtig wirken, aber die man unverdrossen verschreibt, während die damit behandelten Patienten laufend wegsterben.” / mehr

Wer wirklich Wohlstand schafft

“……Ohne Unternehmer und die einen oder anderen tüchtigen Manager lebten wir nicht viel besser als die Römer oder die Menschen im Mittelalter. Niemand hat in den vergangenen zweihundert Jahren mehr dafür getan, dass wir heute diesen ungeheuren Wohlstand nicht nur im Westen, sondern in weiten Teilen der Welt feststellen können….” (hier)

Wo war Merkel?

“Wann immer Politiker schwerwiegende Fehler begehen, so könnte man sagen, dann gibt es Tote in Berlin. Das gilt seit dem Ersten Weltkrieg, und das war diese Woche erneut der Fall, als ein Täter, mutmasslich ein tunesischer Asylterrorist, mit einem Lastwagen in eine Menge fuhr und dabei zwölf Menschen tötete und viele mehr schwer verletzte. Rasch sprachen Kritiker von der rechten Partei Alternative für Deutschland (AfD), von «Merkels Toten», was besonders die Journalisten sogleich als überzogene Verun glimpfung zurückwiesen, ohne dass Merkel sich auch nur eine Sekunde zu wehren brauchte. So

Dabei ist es einfach wahr: Es sind Merkels Tote. Wenn jemand Bundeskanzler ist, dann trägt sie oder er die oberste Verantwortung für die Organe des deutschen Staates – und diese haben, wir waren in den vergangenen Tagen Zeugen fast stündlicher Enthüllungen, in einem Masse versagt wie seit Langem nicht mehr. Wo war Merkel? Es ist ein Wahnsinn offenbar geworden – und doch hat er Methode: Am Ende muss man gar Angela Merkel, die deutsche Bundeskanzlerin, in Schutz nehmen, weil nicht bloss sie allein für diese Toten verantwortlich ist, sondern eine ganze Generation von weltfremden Politikern, die sich berauschen liessen von den günstigen Winden der Geschichte. Was sie in den frühen Neunzigerjahren begannen, nach dem Fall der Berliner Mauer, der sie unvorbereitet traf, was sie damals entwarfen und einleiteten: ­dieses Programm der europäischen Erlösung von dem Bösen, sei es vom bösen Nationalstaat, sei es vom bösen Straftäter, sei es von den bösen Gefahren, die ausserhalb Europas lauerten: Es bricht in diesen Tagen vor unseren Augen zusammen…..” (weiterlesen hier)

Die Medien sind im Begriff, verbrannt zu werden

“….Wenn es einen Verlierer gibt dieser verrückten Wahlen in Amerika, der nicht in Amerika lebt, sondern in London, Paris, Zürich, Berlin oder München, der die einschlägigen Cafés bevölkert, wo immer der gleiche ­Vintage-Geruch zu schmecken ist, wo junge Männer mit Bärten sitzen und so geschäftig in ihren iPhones wühlen, obwohl sie doch nichts zu tun haben, wo keine Bücher zu sehen sind, sondern bloss Laptops, wo diese ­Menschen, von denen ich rede (oft sind es eher Männer), ebenfalls sitzen, aber meistens ohne Bart, sondern im Anzug, aber sicher ohne Krawatte – wenn es Verlierer gibt, dann sind das jene Leute, die den gleichen Beruf haben wie ich: die internationale Gemeinschaft der Journalisten. Selten haben sie, die Deuter und Meinungsmacher der Welt, die Medien, eine solche Niederlage erlitten wie die Wahl von Donald J. Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten, dem Mann, der sich von Beginn weg weigerte, die Medien zu fürchten…..” (weiter hier)