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Sparer enteignet, Budget saniert

Nach Berechnungen der Comdirect Bank und des Finanzdienstleisters Barkow Consulting haben deutsche Sparer allein im ersten Halbjahr 2018 aufgrund der Nullzinspolitik 17 Milliarden Euro verloren – mehr, als der Bund 2017 Schulden abgebaut hat. Während sich die Politiker im Erfolg ihrer „Schwarzen Null“ sonnen, stehen die Bürger auf der Verliererseite. Sie befinden sich in der Gläubiger-Position, sofern sie Ersparnisse besitzen. Ihre Sparkonten, Rentenfonds und Lebensversicherungen werfen immer weniger ab. weiter hier

„Allein in diesem Jahr verlieren die Sparer 100 Milliarden Euro“

“Der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU) hat die Europäische Zentralbank angesichts der auf 2,2 Prozent gestiegenen Inflationsrate scharf angegriffen. „Es ist höchste Zeit für eine Abkehr von der ultralockeren Geldpolitik der EZB“, sagte Söder der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. „Das Sparvermögen in Deutschland beträgt mehr als fünf Billionen Euro. Angesichts der Nullzins-Politik der EZB bedeuten zwei Prozent Inflation, dass die Sparer allein in diesem Jahr 100 Milliarden Euro verlieren.“ (FAZ, hier)

Erinnern Sie sich noch an “Zinsen”?

(C.O.) Für Österreichs Sparer ist 2016 mittlerweile das verflixte siebente Jahr: Denn so lange ist es mittlerweile her, dass die Europäische Zentralbank die Zinsen de facto abgeschafft hat. Geht das noch länger so weiter – was zu erwarten ist -, werden sich bald nur noch ältere Menschen an eine Zeit erinnern können, in der man fürs Ersparte Zinsen Weiterlesen

Der Staat verschafft sich Milliarden auf Kosten der Sparer

Die öffentlichen Haushalte in Deutschland sparen aufgrund der Niedrigzinspolitik der EZB Milliardensummen: Im vergangenen Jahr mussten Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen 43 Milliarden Euro weniger für Zinszahlungen ausgeben verglichen mit dem Zinsniveau vor Beginn der Finanzkrise im Jahr 2007, wie die Welt am Sonntag unter Berufung auf Berechnungen der Deutschen Bundesbank berichtete. Insgesamt sparten die deutschen öffentlichen Haushalte seit 2008 rund 193 Milliarden Euro an Zinsausgaben. Doch die Einsparungen gehen zulasten der Sparer. Damit der Schulden-Haushalt eingedämmt werden kann, müssen sie Verluste in Milliardenhöhe hinnehmen. Der österreichische Banken-Chef Andreas Treichel nannte die Niedrigzinspolitik der EZB sogar eine „Enteignung aller Sparer in Europa“. (hier)

Die betrogene Generation

(Christian ORTNER) Andreas Treichl, der intellektuell rauflustige Chef der Erste-Bank Group, nahm auch dieser Tage wieder mal kein Blatt vor den Mund. Die seit Jahren betriebene Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) , die Zinsen unnatürlich niedrig – nämlich bei null – zu halten, nannte er „eine Enteignung der Sparer in Europa“. Selbst Menschen, die gut verdienen, so Treichl, schafften es heute nicht mehr, sich ein kleines Vermögen aufzubauen. Das sei “extrem problematisch”. Weiterlesen

Wofür Österreichs & Deutschlands Sparer künftig so haften müssen

(ANDREAS TÖGEL) „Solidarität“ ist jenes magische Phänomen, das zur Durchsetzung selbst verrücktester und unanständigster Projekte immer wieder beschworen wird. „Solidarität“ macht beinahe alles möglich, denn wer möchte schon abseits stehen, sich unsolidarisch verhalten? In 99 von 100 Fällen sind allerdings Zwangsmaßnamen gemeint, wenn mit salbungsvollen Worten von Solidarität Weiterlesen

Es war einmal ein harter Euro….

(C.O.)   “Als die Schweizerische Nationalbank im Jänner den fixen Wechselkurs des Franken zum Euro aufhob und dieser in der Folge über Nacht um sagenhafte 20 Prozent nach oben schoss, prophezeiten zahllose Ökonomen der Schweiz ein Desaster. Die superharte Währung würde die traditionell wichtige Exportindustrie des Landes abwürgen, weil sie nicht mehr konkurrenzfähig sei, Massenarbeitslosigkeit Weiterlesen