Schlagwörter: Spitzengehälter

Die Auferstehung der DDR

“…Ein großer Teil der deutschen Bevölkerung wünscht sich nach der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns eine staatliche Schranke gegen Spitzeneinkommen. Laut einer repräsentativen Umfrage der Wochenzeitung DIE ZEIT wünschen sich 44 Prozent der Befragten, “dass in Deutschland eine Obergrenze für die Einkommenshöhe festgesetzt wird”….” (hier)

Freundschaft, Genosse Spindelegger!

Einkommen über 500.000 jährlich, so hat die Regierung beschlossen, sollen künftig nicht mehr steuerlich absetzbar sein. Warum eigentlich? Eine aufschlussreiche Antwort liefert uns der (erste, mittlerweile redigierte) Ministerialentwurf des Finanzministeriums. Da ist zu lesen: “Das Ziel ist erreicht, wenn im Jahr 2019 die Anzahl der Personen, die Gehälter von jeweils mehr als 500.000 Euro vereinnahmen, gegenüber dem Ausgangswert von 2012 nicht angestiegen ist.” – Interessant, und was kommt nach 2019? Ist dann das Ziel, dass niemand mehr als 100.000 Euro pro Jahr verdient? Oder doch nur 50.000.-? Bisher dachten wir ja, es sei eher erstrebenswert, dass möglichst viele Menschen möglichst viel verdienen, und nicht, dass möglichst viele möglichst wenig verdienen. Aber ein ÖVP-Finanzminister kennt da wahrscheinlich keinen Spaß – Freundschaft, Genosse Spindelegger!