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Warum kleine Staaten meist reicher sind als große (mit Ausnahmen)

Es gibt keinen Beweis, dass größere Länder reicher, glücklicher oder geordneter sind als kleine Länder. Immerhin haben die wohlhabendsten Länder in Europa weniger als 10 Millionen Einwohner. Luxemburg, Norwegen und die Schweiz gehören zu den reichsten Ländern der Welt. Im Gegenteil, die Erfahrung deutet daraufhin, dass Größe ein Hindernis für Gesundheit und Wohlstand ist. mehr hier

Wehe, wenn Staaten auf Gefühle hören

“….Wir sind mit zwei unabhängigen, manchmal sich widersprechenden Navigationssystemen ausgestattet: Vernunft und Gefühl. Je nach Situation ist das eine nützlicher als das andere. Das gilt für das Leben des einzelnen Menschen, aber nicht weniger für die Führung von Staaten. Doch wer betreibt und wer profitiert von der systematischen Abschaffung der Logik im politischen Leben? Ein Appell zum Jahresende./ mehr

Warum Staaten immer größer werden

“….Stellen wir zunächst einmal fest, dass die meisten modernen Staatsgebilde überschuldet sind. Die Frage der Schuldenrückzahlung stellt sich gar nicht erst, da die hierfür notwendigen Steuererhöhungen sehr unbeliebt sind. Es verbleiben somit drei mögliche Auswege: Inflation, Aussetzung der Schuldenrückzahlung und politische Vereinigung. Gehen wir also diese drei Möglichkeiten der Reihe nach durch….” (hier)

Wohlstandsillusion dank Schneeballsystem

“…..eine merkwürdige Interessensallianz zwischen der Linken und der Hochfinanz: die Linke will den Erhalt oder Ausbau des Sozialstaats – und die Hochfinanz, in Gestalt ihres Hohepriesters Draghi, garantiert mit einem perfekten Schneeballsystem eben die Finanzierbarkeit der europäischen Sozialstaaten.  Dabei ist das System nicht wirklich kompliziert: Die Banken kaufen mittels kaum verzinster Kredite von der EZB Staatsanleihen ihrer jeweiligen Länder, brauchen dafür kein Eigenkapital vorhalten (weil Staaten, so die traditionelle Lehre der Volkswirtschaft, nicht pleite gehen) und können diese auch noch als Sicherheit bei der EZB hinterlegen. Ein bombensicheres, renditeintensives Geschäft zu wechselseitigem Nutzen, der perfekte Kreislauf, vom tumben Volksmund auch als “Schneeballsystem” bezeichnet….” (hier)

Ein etwas eigentümliches Ende der Krise….

„Meine größte Sorge ist, dass die Staaten pleite sind. Die Regierungen haben viel zu viel Geld ausgegeben, und es gibt nichts, was sie dagegen unternehmen können. Sie werden auf alle Fälle dabei scheitern, ihre Verbindlichkeiten zu bedienen, und wenn sie scheitern, werden die wirtschaftlichen Auswirkungen unglaublich trostlos sein.
Stellen Sie sich nur vor, wie der Ausblick für Detroit aussehen muss, jetzt wo all diese Rentner begreifen, dass sie nur 16% ihrer Renten erhalten werden. Wie soll es da weitergehen, wenn es keine Kaufkraft mehr gibt? Und was ist, Weiterlesen