Schlagwörter: Staatsschulden

Hurra, das Geld ist abgeschafft, jetzt werden wir moralisch!

(ANDREAS UNTERBERGER) In einem Punkt scheinen sich seit einiger Zeit weltweit linke wie rechte Politiker in erschreckendem Ausmaß einig: Sparsamkeit, das Bemühen, ja die Notwendigkeit, mit dem vorhandenen Geld auszukommen, sind altväterische Eigenschaften geworden, über die man nur noch lachen kann. Konsumieren statt Anstrengung, Disziplin und Leistung heißt die Devise. Politische Erfolge Weiterlesen

Sparer enteignet, Budget saniert

Nach Berechnungen der Comdirect Bank und des Finanzdienstleisters Barkow Consulting haben deutsche Sparer allein im ersten Halbjahr 2018 aufgrund der Nullzinspolitik 17 Milliarden Euro verloren – mehr, als der Bund 2017 Schulden abgebaut hat. Während sich die Politiker im Erfolg ihrer „Schwarzen Null“ sonnen, stehen die Bürger auf der Verliererseite. Sie befinden sich in der Gläubiger-Position, sofern sie Ersparnisse besitzen. Ihre Sparkonten, Rentenfonds und Lebensversicherungen werfen immer weniger ab. weiter hier

Der irre Kurs der Notenbanken

“……Wir sehen gerade zu, wie große Notenbanken mittels aus Luft geschöpfter Milliarden mit einer De-facto-Reverstaatlichungswelle beginnen, und müssen außerdem beobachten, wie die Institutionen, die die Währungsstabilität absichern sollen, zu Bad Banks für uneinbringliche Staatsverbindlichkeiten umgebaut werden. Wenn da nicht bald an Ausstieg gedacht wird, werden wir die Neutralisierung dieser Staatsschulden ohnehin erleben. Allerdings weniger sanft als vielmehr durch das Vergraben von Staatsschulden in den endlos aufblasbaren Bilanzen der Notenbanken…..” (hier)