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Österreich fällt immer weiter zurück…

(ANDREAS TÖGEL) Bei der Beschäftigung mit Datenaggregaten ist grundsätzlich Vorsicht geboten. Denn selbstverständlich hat schon die Auswahl der Kriterien maßgeblichen Einfluss auf Studienergebnisse. Und natürlich ist auch die Art der Datenerhebung und die Interpretation der Daten entscheidend. Das vom Studienautor (oder dessen Auftraggeber) gewünschte Ergebnis, kann leicht durch eine entsprechende Datenselektion- und Interpretation beeinflusst werden. Ein besonderes Problem bereiten Messungen und Vergleiche „weicher Daten“, Weiterlesen

Österreich schmiert ab

“……Die Wirtschaftsprüfer von Deloitte sehen den Wirtschaftsstandort Österreich international nur mehr im Mittelfeld, die heimische Standortpolitik habe unübersehbaren Nachholbedarf. Seit 2012 hat sich Österreich in internationalen Standortvergleichen hinter den Top 20 eingependelt, geht aus dem heute, Mittwoch, präsentierten “Deloitte Radar 2015″ hervor…” (hier)

“Dann sagen wir Österreich Auf Wiedersehen”

“…….Was aber sicher nicht funktioniert, ist dieser Versuch, allein über die Geld- und Finanzpolitik die Realwirtschaft in Europa wieder in Gang zu bringen. Die gesunden Unternehmen sind auf niedrige Zinsen nicht angewiesen, die Schwachen bekommen das Geld aber auch bei diesen Zinsen nicht. Für nachhaltige Investitionen sind ganz andere Dinge viel wichtiger: Es geht um langfristige Verlässlichkeit, langfristige Kalkulierbarkeit und konkurrenzfähige Kosten, also all das, was wir in Österreich und in Europa zurzeit nicht haben…..” (VOEST-Chef Wolfgang Eder, hier)

Österreich ist nicht mehr das bessere Deutschland

“…….Wir sind nicht mehr das bessere Deutschland. Daher betreibt die Politik Realitätsverweigerung, wenn sie sich auf die noch guten Statistiken beruft. Denn wir müssen vorher agieren, und nicht abwarten, bis sie schlechter werden. Dafür braucht es Führungsqualitäten, in Unternehmen wie auch in der Politik…..” (Umdasch-Boss Andreas Ludwig, hier)

Wo, bitte, lebt Herr Kaske von der AK?

(A. Unterberger) Arbeiterkammerpräsident Rudolf Kaske wagte allen Ernstes zu behaupten, Wien stünde als Standort „prinzipiell gut“ da. Bei so viel Unwahrheit müsste eigentlich auch ein Genosse vor Scham im Erdboden versinken. Denn die Wahrheit ist auch ihm bekannt: Wien vertreibt mit seinen hohen Abgaben im Expresstempo die Investoren. Wien hat die weitaus höchste Arbeitslosigkeit Österreichs. Wien leidet unter der Grünpolitik des Rathauses, Weiterlesen

“ÖVP und SPÖ betreiben Substanzverzehr”

“Es ist der Genosse Trend, der beunruhigt. Dazu zählt der seit 2008 stete Verlust an Boden in allen internationalen Standort-Rankings. Dies ist die Folge einer zunehmend von der Substanz zehrenden Politik, wie die stagnierende F&E-Quote bestätigt. Kein Wunder, gilt doch seit dem Wiederaufleben der grossen Koalition von SPÖ und ÖVP im Jahr 2007 das Hauptaugenmerk konsumptiven Vorhaben. Die Verteilungsgerechtigkeit ist der oberste Massstab, Chancen- und Leistungsgerechtigkeit spielen nur noch Nebenrollen….” (Die heutige NZZ über Österreichs Hauptproblem)

Und als nächstes kommt die Repubikfluchtsteuer….

(C.O.) Wirtschaftlich wäre es natürlich eine mittlere Katastrophe, wanderten große Konzerne wie die Erste Bank Group oder die Voest wirklich aus Österreich aus, wie das zuletzt öffentlich diskutiert worden ist. Trotzdem wäre es durchaus wünschenswert, machte einmal irgendein für dieses Land bedeutendes Unternehmen Ernst und zöge die Konsequenzen aus der tendenziell ziemlich wirtschaftsfeindlichen Politik, Weiterlesen