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Mehr Mut zum Risiko

(JOSEF STARGL) Die meisten Menschen wünschen sich vor allem Sicherheit. Ihr Streben danach ist (nahezu) unbegrenzt. Im Leben ist aber nichts sicher. Alles ist durchsetzt von Risiko. Wir erleben Abenteuer („Irrfahrten mit Ungewissheit und Unsicherheit“) mit unerwarteten Neuerungen, mit einer Fülle Weiterlesen

Strategien zur Zerstörung von Marktwirtschaft und rechtsstaatlicher Demokratie

(JOSEF STARGL)  Zahlreiche Bürger, die sich in ihrem Sozialisationsprozess nur wenig mit List, Täuschung, Ablenkung und Verschleierung beschäftigen, entwickeln kaum die Fähigkeit, die Techniken des Vorteils durch List zu durchschauen.
Die „Kunst des Vorteils durch List“ wird meist mit Unmoral Weiterlesen

Der alternative Sozialismus

(JOSEF STARGL) Zahlreiche Klima- und Umweltschutzsozialisten verstehen sich als Teil einer antiliberalen und antimarktwirtschaftlichen Internationale.
Die „Hohepriester der Moral“ predigen die Apokalypse und fordern ein neues System mit mehr „sozialer Umverteilungs-, Klima- und Umweltgerechtigkeit“ zu Lasten Weiterlesen

Notenbank-Sozialismus:So kann “mehr Wohlstand für alle” nicht gelingen

(JOSEF STARGL) Die Geldplanwirtschaft der europäischen Zentralbank verursacht immer mehr soziale Ungleichheit und erhöht die Abhängigkeit des Einzelnen vom Staat. Die EZB finanziert den überdehnten sowie überforderten Versorgungsstaat, in dem es schon lange nicht mehr um eine Existenzsicherung/um eine Absicherung eines menschenwürdigen Lebens durch eine organisierte Solidarität, sondern Weiterlesen

Das politische Spiel mit den Urängsten der Menschen

(JOSEF STARGL) Politiker mit einem arroganten Anspruch auf absolute Wahrheit(en), die auf Kritik und sachliche Argumente verzichten, Angst vor technischen Neuerungen (z.B.: Automatisierung) verbreiten, Zweifel an der Technik und einen Technikpessimismus als Teil eines Kulturpessimismus pflegen sowie eine Abwertung der Technik und eine Technikfeindschaft propagieren, erfreuen sich (bei Wahlen) einer immer größeren Zustimmung.
In ihrem Spiel mit den Urängsten (um Arbeitsplätze, Klima und Umwelt) fordern einige paternalistische Apokalyptiker sogar die Abschaffung oder Stilllegung der technischen Entwicklung. Sie träumen von noch mehr Staat, von mehr Gemeinwirtschaft, von einer intensiveren Bevormundung, von mehr Regulierungen und Interventionen sowie von einer globalen Zwangssolidarität.
Es gibt auch unerwartete Folgen absichtgeleiteter menschlicher Handlungen und vor allem politische Maßnahmen bewirken (neue) Probleme. Aber die Menschen sind Problemlöser. Erkenntnisse des aufgeklärten Hausverstandes/der Wissenschaft werden in (neue) Technologien transformiert. Investitionen in technische Neuerungen bewirken eine Steigerung der Produktivität und des Wohlstandes.
Jede Technikbewertung und jede Technikakzeptanz erfordert auch eine (jeweils konkrete) Technikfolgenabschätzung. Technikeinsatz ist stets mit einer individuellen und situationsabhängigen Verantwortung für die Auswirkungen verbunden. Lernprozesse bei der Technikgestaltung sind möglich und wünschenswert. Es wird im Lichte einer Verantwortungsethik auch nicht alles, was technisch möglich ist, verwirklicht (werden).
Die euro-atlantische Zivilisation ist eine wissenschaftlich-technische Zivilisation, deren Errungenschaften durch die Ideen der (Repräsentanten der) Apokalyptiker gefährdet werden. Nicht die Technikfeindlichkeit der „apokalyptischen Reiter“ (und die von ihnen auch geforderte „Politik der offenen Grenzen des Sozialstaates“), sondern wissenschaftliche Erkenntnisse, Erfindungen, Sparen, Kapitalbildung und Investitionen in technische Neuerungen schaffen Wohlstand.
Wir benötigen – auch in den Bildungsinstitutionen, in denen vor allem eine technikfeindliche Bildung praktiziert wird – mehr Wissenschafts- und Technikbegeisterung.
Mit Technikfeindlichkeit gefährden wir unseren Wohlstand.