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Platzt jetzt die BBB-Blase?

Ökonom Daniel Stelter: “Schon vor längerer Zeit habe ich vor den Risiken der zunehmenden Verschuldung der US-Unternehmen gewarnt. Dabei ging es vor allem um die abnehmende Kreditqualität, da immer mehr Unternehmen die Schulden so hoch treiben, dass sie nur noch knapp oberhalb von Junk bewertet werden. Dieses BBB-Rating ist erforderlich, damit Pensionsfonds und ähnliche Anleger die Papiere noch kaufen dürfen. Ein genauerer Blick zeigt zudem, dass die Ratingagenturen wie schon vor der Finanzkrise dazu neigen, nicht zu streng zu sein. Die reinen Finanzzahlen sind da schon jetzt schlechter als BBB.

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Kann die Fed eine Rezession noch bekämpfen? – Kauft Anleihen!

“…..Die große Frage: Kann die US-Notenbank bei einer erneuten Rezession überhaupt noch reagieren? Hat sie noch wirksame Instrumente oder ist das Munitionslager leer? Die Fed hat das selbst untersucht. Richtig aufmunternd ist das Ergebnis nicht. Zumindest für jene, die noch auf die Notenbank hoffen: mehr hier

Klimawandel und Schuldenkrise

Der Kampf gegen den Klimawandel bietet den idealen Ansatz für Notenbanken, Staaten direkt zu finanzieren, um so das ökonomische Problem von Stagnation und Überschuldung zu lösen. Nun hat die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) eine neue Studie veröffentlicht, die sich mit den Folgen des Klimawandels für das Finanzsystem und die Rolle der Notenbanken beschäftigt. In dem sehr lesenswerten Paper werden die besonderen Risiken des Klimawandels – aber auch der Maßnahmen dagegen – für das Finanzsystem intensiv beleuchtet. mehr hier

Das Desaster der deutschen Wohnungspolitik

Mietspiegel, Mietpreisbremse und Mietendeckel – es droht eine Interventionsspirale. Folge 02 von „beyond the obvious – der Podcast mit Dr. Daniel Stelter“. Diesmal mit einem Blick auf die deutsche Wohnungspolitik. Je nach Einkommen haben 13 bis 24 Prozent aller Mieter das Gefühl, zu viel für Miete auszugeben. Steigende Mieten gibt es vor allem bei Neuvermietungen. Vor allem in den Großstädten und Ballungsgebieten sind die Mieten in den vergangenen fünf Jahren überdurchschnittlich gestiegen. Parallel dazu wächst der Protest. Die politischen Reaktionen darauf kommen hier auf den Prüfstand. mehr hier

“Kapitalismus rettet das Klima”

“…Greta Thunberg sagte vor der UNO: „Ihr habt mit euren leeren Worten meine Träume und meine Kindheit gestohlen (…) Wir stehen am Anfang einer Massenvernichtung und ihr sprecht nur über Geld und erzählt Märchen von ewigem Wachstum.“ So weit, so klar. Doch was daraus abgeleitet wird, sollte uns alle alarmieren. Und zwar nicht, dass nun zu wenig (?) gegen den Klimawandel getan wird. Eher, wie das Thema dazu missbraucht wird, um einen Systemwechsel zu verlangen. „Systemwandel statt Klimawandel“ heißt es da. Begierig aufgegriffen und verbreitet von jenen, die sich schon seit Langem gegen Kapitalismus und freie Märkte wehren, die allen empirischen Erfahrungen zum Trotz vom Sozialismus träumen…” mehr hier

 

Was 2020 auf uns zu kommt

Immer zum Jahresanfang werden wir förmlich von Prognosen für das kommende Jahr überschwemmt. Das Problem dabei: Es ist praktisch unmöglich, für den recht kurzen Zeitraum von 12 Monaten genaue Vorhersagen zu machen. Wer das macht, ersetzt, wie man so schön sagt, den Zufall durch den Irrtum. mehr hier

Ein Vorbote der nächsten Krise?

“…Wir haben es offensichtlich mit einem Krankheitssymptom zu tun. Die Geldpolitik führt zu Verzerrungen im System, konkret immer mehr Risiken – höherer Leverage und mehr Währungsspekulation. Zugleich verknappen sich die Mittel im Repo-Markt wegen geänderter Zinserwartung und gestiegenem Angebot an Staatsschulden. Wie im Jahr 2000 könnte es sein, dass die Probleme erst Monate später wirklich aufbrechen. So oder so dürfte eine Zeit deutlich steigender Volatilität vor uns liegen. mehr hier

Vermögen schaffen, nicht besteuern!

“… Allein seit 2010 ist das Immobilienvermögen der Deutschen um rund 3000 Milliarden Euro gestiegen. Die Vermögensverteilung ist dadurch noch ungerechter geworden, weil naturgemäß nur jene von dem Anstieg der Vermögenspreise profitieren, die über Vermögen verfügen. Also, so die Logik nicht nur der SPD, ist es doch nur gerecht, diese Vermögen stärker zu besteuern. Doch diese Logik ist falsch. Es wäre keineswegs „gerecht“, mit einer Vermögenssteuer die Vermögen höher zu belasten. Warum, das soll folgendes Beispiel erläutern: hier