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Was 2020 auf uns zu kommt

Immer zum Jahresanfang werden wir förmlich von Prognosen für das kommende Jahr überschwemmt. Das Problem dabei: Es ist praktisch unmöglich, für den recht kurzen Zeitraum von 12 Monaten genaue Vorhersagen zu machen. Wer das macht, ersetzt, wie man so schön sagt, den Zufall durch den Irrtum. mehr hier

Ein Vorbote der nächsten Krise?

“…Wir haben es offensichtlich mit einem Krankheitssymptom zu tun. Die Geldpolitik führt zu Verzerrungen im System, konkret immer mehr Risiken – höherer Leverage und mehr Währungsspekulation. Zugleich verknappen sich die Mittel im Repo-Markt wegen geänderter Zinserwartung und gestiegenem Angebot an Staatsschulden. Wie im Jahr 2000 könnte es sein, dass die Probleme erst Monate später wirklich aufbrechen. So oder so dürfte eine Zeit deutlich steigender Volatilität vor uns liegen. mehr hier

Vermögen schaffen, nicht besteuern!

“… Allein seit 2010 ist das Immobilienvermögen der Deutschen um rund 3000 Milliarden Euro gestiegen. Die Vermögensverteilung ist dadurch noch ungerechter geworden, weil naturgemäß nur jene von dem Anstieg der Vermögenspreise profitieren, die über Vermögen verfügen. Also, so die Logik nicht nur der SPD, ist es doch nur gerecht, diese Vermögen stärker zu besteuern. Doch diese Logik ist falsch. Es wäre keineswegs „gerecht“, mit einer Vermögenssteuer die Vermögen höher zu belasten. Warum, das soll folgendes Beispiel erläutern: hier

Die Warnung vor der Party auf den Märkten

“…..Was für ein Börsenjahr liegt hinter uns! Nachdem es im Dezember 2018 noch so richtig gerumst hatte, legten die Börsen weltweit 2019 zu. Wohl die wenigsten (ich definitiv nicht) hätten erwartet, dass 2019 fast alle 36 von der Deutschen Bank in ihrer jährlichen Studie betrachteten Anlageklassen im Plus liegen. Allerdings nachdem 2018 fast alle mit Verlust abschlossen haben. Ganz vorn liegt von den großen Börsen erneut die Wall Street (S&P 500 rund 23 Prozent im Plus) und auch der DAX hat sich trotz Konjunkturabschwächung und Autokrise fast ebenso gut geschlagen. mehr hier

Buchhinweis: „Wettkampf um die Klugen“

„Gehirn schlägt Religion, ‘Rasse’, Klasse, und jugendliche Masse. Kommen bis weit ins 20. Jahrhundert hinein Patente noch von gut Begabten, braucht es für Innovationen in Gegenwart und Zukunft Teams von Hochbegabten. Sie gehören zu den Schülern, die es bei den Mathematik-Olympiaden (TIMSS) in die Gruppe der Besten (»advanced«) schaffen. In Ostasien sind das pro Jahrgang dreißig bis fünfzig Prozent. Sie übertreffen Osteuropäer und die meisten englisch-sprachigen Länder um das Zwei- bis Dreifache. Die Westeuropäer werden – von wenigen Ausnahmen abgesehen – um mindestens das Sechsfache (Deutschland) bis Zwölffache (Frankreich) abgehängt. Die gut 170 verbleibenden Nationen liegen zwischen null und ein Prozent fast aussichtlos zurück.“ mehr hier

Je mehr Greise, um so mehr Inflation?

“… Doch wie wirkt die Alterung auf Inflation und Deflation? Bisher überwog klar die Ansicht, dass eine alternde Gesellschaft deflationär wirkt. Ausgangspunkt hierfür ist die Erfahrung in Japan, die Masaaki Shirakawa, Gouverneur der Bank of Japan 2012 in einem Paper mit dem Titel Demographic changes and macroeconomic performance — Japanese experiences zusammenfasste. Demnach ist eine Deflation die zwangsläufige Folge einer alternden Gesellschaft, die weniger konsumiert. Folgerung: Die Geldpolitik muss aktiv gegenhalten, was in Japan seither im Rahmen von Abenomics der Fall ist ‒ wenngleich ohne viel Wirkung bisher.” mehr hier

Die Deutschen verdrängen die bittere ökonomische Realität

“…..Es ist interessant zu sehen, wie sich die Erkenntnis immer mehr durchsetzt, dass wir es in der Tat mit einer Strukturkrise zu tun haben, die meines Erachtens das gesamte Gesellschaftsmodell unseres Landes gefährdet. Die konsequente Erosion der ökonomischen Grundlagen gepaart mit steigenden Belastungen aller Art erreichen den Punkt, an dem es kippt. Sobald das der Fall ist, beginnt ein Kollaps, der wohl nicht mehr umkehrbar ist. mehr hier

Brrrrr, kalt: Klimawandel in der Weltwirtschaft

“…..Aus ökonomischer Sicht muss man jedoch ganz anders auf das Weltklima blicken. Denn nicht eine Erwärmung – also mehr Wachstum, mehr Inflation und wachsender Wohlstand – ist hier das Thema, sondern das genaue Gegenteil. Die Welt rutscht immer mehr in das Szenario einer ökonomischen Eiszeit. Weniger Wachstum, anhaltender deflationärer Druck und stagnierender bis schrumpfender Wohlstand sind die Ingredienzen für soziale Konflikte, politische Radikalisierung und Protektionismus. mehr hier