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Der monetäre Hochseilakt der EZB (Teil 1)

“….Die EZB definiert als Preisstabilität eine jährliche Geldentwertung (gemessen am Konsumentenpreisindex) von nahe zwei Prozent. Es scheint grundsätzlich paradox einen stabilen Zustand mittels einer Exponentialfunktion zu definieren, welche sich alle 70 Jahre vervierfacht. Gemäß herrschender Lehre ist ein wirklich stabiles Preisniveau (also etwa 0% Teuerung) nachteilhaft, weil unter solchen Umständen die Wirtschaft nicht prosperieren kann. Diese Aussage erweist sich im historischen Kontext eindeutig als falsch….” (hier)

“Am Ende wird das Vermögen vieler Sparer weniger wert sein….”

“….Fakt ist jedoch, dass die Schuldenstände der Industriestaaten immer weiter steigen und die politische Realität offensichtlich keine substanziellen Kürzungen des Staatshaushaltes zulässt. Wenn sich diese Entwicklung so fortsetzt, wird das Vermögen vieler Sparer und Anleger am Ende deutlich weniger wert sein. Langfristig läuft es darauf hinaus, dass entweder Schulden gestrichen werden, was im Gegenzug zur Streichung von Sparvermögen und Deflation führt, oder Vermögen direkt per Besteuerung oder indirekt durch Inflation enteignet werden…..” (Der österreichische Fondsmanager Ronald Stöferle, hier)

Inflation, Deflation, und tektonische Platten

(ANDREAS TÖGEL) „Wenn alle Experten einig sind, ist Vorsicht geboten“ stellte der britische Philosoph Bertrand Russel einst nüchtern fest. Gegenwärtig scheinen alle Experten einig zu sein, daß die Gefahr einer Deflation droht. Die Zeitungen sind voll mit einschlägigen Kommentaren der üblichen Verdächtigen – allen voran IWF-Chefin Christine Lagarde und EZB-Kapo Mario Draghi (vormals Vizepräsident von Goldman Sachs). Doch einige selbstständig denkende, Weiterlesen