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Nach der Präsidentschaftswahl ist vor der Nationalratswahl

(THOMAS EPPINGER) Die FPÖ liegt in allen Umfragen auf Platz 1. Die einzige Möglichkeit, sie von der Regierung fernzuhalten, wäre eine Fortsetzung von rot/schwarz unter Einbindung Dritter. Was die FPÖ mittelfristig in Reichweite einer absoluten Mehrheit bringen und jeden Koalitionspartner mit in den Abgrund ziehen würde. Wenn sie genug Stimmen bekommt, und das wird sie aller Voraussicht nach, Weiterlesen

Strache wirft Stöckchen, und alle apportieren

(THOMAS EPPINGER) 30 Jahre nach Haiders Putsch an die FPÖ-Spitze apportieren die rot-grünen Wohlmeinenden noch immer brav jedes Stöckchen, das ein blauer Parteichef wirft. Auch wenn es noch so dreckig ist. Dieses Spiel mag ja ganz lustig sein, gescheit ist es nicht. Lieber öfter selber mal ein Stöckchen werfen.
Im Kasperltheater braucht der Kasperl das Krokodil und das Krokodil den Kasperl. Aber irgendwann werden die Kinder groß. Dann interessiert sie das Kasperltheater nicht mehr. Der Kasperl ist tot. Es lebe der Kasperl.

Die FPÖ-Niederlage, ein Sieg der FPÖ

(CHRISTIAN ORTNER)Auch, wenn es im Moment ganz anders aussieht: Etwas Besseres, als die Präsidentenwahl ganz knapp zu verlieren, konnte der FPÖ gar nicht passieren. Denn nun können die Blauen dank der 50 Prozent einerseits ein gewaltiges politisches Momentum zu ihren Gunsten nutzen, ohne andererseits die Wähler mit einer möglicherweise unerwünschten FPÖ-Doppelspitze in Hofburg und Kanzleramt nach der nächsten Wahl abzuschrecken. Und es ist natürlich der Kanzler, der zählt. Die Chancen der FPÖ, dieses Amt zu erobern, Weiterlesen

Europäische Willkommenskultur – für eine Terroristin

„….Europa ist tief gesunken. Nichts macht das deutlicher als die jüngste Tournee Leila Khaleds durch verschiedene Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Eingeladen von »palästinensischen« Gemeinden und je autochthonen Sympathisanten, für die sie »das Gesicht Palästinas« ist, konnte die Terroristin einer»Behördenpanne« wegen zuletzt auch in Wien für ihre PFLP werben. »Vor der Erteilung des Visums hatten die Niederlande eine…. (weiter hier)

Wer hat Angst vor dem rechten Mann?

(MARTIN VOTZI) Jubelmeldungen von den Grenzen: Kaum mehr Neuankömmlinge in Spielfeld, auch auf den griechischen Inseln entspannt sich die Lage, nur an der griechisch-mazedonischen Grenze gibt es unschöne Szenen, da viele Flüchtlingen, die nicht aus Syrien, dem Irak oder Afghanistan stammt, im Niemandsland gestrandet sind und es kein Vor oder Zurück zu geben scheint.
Noch eine Sensation: Man kann wieder mit der Bahn von Wien nach München fahren. Die kleine Einschränkung, in Salzburg umsteigen und sich ausweisen zu müssen, Weiterlesen

Das neue Reichs-Rassenamt bei der Arbeit

(C.O.) “profil” besucht eine Strache-Wahlkampfveranstaltung der FPÖ und kommt zu einer bemerkenswerten politischen Analyse: “Es ist zum Heulen: die Menschen, die ihm zukreischen und wie sie aussehen. Es sind die hässlichsten Menschen Wiens, ungestalte, unförmige Leiber, strohige, stumpfe Haare, ohne Schnitt, ungepflegt, Glitzer-T-Shirts, die spannen, Trainingshosen, Leggins. Pickelhaut. Schlechte Zähne, ausgeleierte Schuhe. Die Flüchtlinge aus dem nahen Osten sind ein schönerer Menschenschlag. Und jünger. Und irgendwie schwant ihnen das, den abgearbeiteten, älteren Österreichern.” (hier)

Die FPÖ, eine linke Partei

„Keine Privatisierung von Gemeindebauwohnungen“; „keine Privatisierungen im Magistrat und bei den Betrieben der Stadt“; sowie „Job-Garantie für die Mitarbeiter der Stadt Wien und ihrer Betriebe“. Die „Garantie-Erklärungen“ lder FPÖ lesen sich wie das Manifest einer linken Partei….” (hier)

Strache, der neue Arbeiterführer

(ANDREAS TÖGEL) Langsam wird es eng für Kanzler Faymann. Mit den soeben geschlagenen Regionalwahlen im Burgenland und in der Steiermark, konnte der wackere Mann an eine beispiellose Serie sozialdemokratischer Niederlagen der letzten Jahre nahtlos und souverän anknüpfen. Der Verlust der Absoluten Mehrheit in einem, ein Minus von zehn Prozentpunkten im anderen Bundesland – das sind schon beachtliche Leistungen. Und schon dräut neues Ungemach: Im Herbst stehen Wahlen in Obersterreich und in Wien an. Besonders die Bundeshauptstadt Weiterlesen

H.C.Strache, eine echte Leseratte!

…..Das letzte Buch, das mich fasziniert hat, war “Der Alchimist” von Paulo Coelho….” (FPÖ-Chef H.C. Strache im “Standard” am 16. August 2013) —–  “…….Das letzte Buch, das ich gelesen habe, war der Paulo Coelho, wo ich mich sehr angesprochen gefühlt habe, weil es mich an meine Jugendzeit erinnert hat. Nämlich dieses wunderschöne Gefühl, das er beschreibt beim Alchemisten, dass ein jeder junge Mensch intuitiv weiß, welchem Weg er folgen soll….” (FPÖ-Chef H.C. Strache im “Standard” am 26. Juli 2014)
Jetzt sind wir wirklich gespannt, welches Buch Herr Strache als nächstes verschlingen wird. Vielleicht mal was von Coelho?

Unsere politische Klasse, eine Plutokratie wohlerworbener Rechte

(C.O.) Fänden am nächsten Sonntag Nationalratswahlen statt, käme die FPÖ praktisch allen Umfragen zufolge auf Platz eins. Bemerkenswert ist weniger der Sachverhalt an sich – angesichts des kraftvollen „Neuen Regierens“ der Bundesregierung wäre alles andere eine Überraschung –, sondern die Reaktion der solcherart vom Souverän per demoskopischem Befund gedemütigten Großen Koalition. Dieser fiel nämlich nichts besseres ein, als nach einer Schrecksekunde Weiterlesen