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Syriza regiert auch am Ballhausplatz

(C.O.) Wer, allen kostspieligen Erfahrungen der Vergangenheit zum Trotz, noch immer die Meinung vertritt, der Staat habe Eigentümer oder zumindest Miteigentümer von Unternehmen zu sein, dem sei eine kleine Exkursion nach Traiskirchen in Niederösterreich empfohlen. Dort kann man nämlich gerade live beobachten, wie die Republik Österreich es nicht und nicht schafft, innerhalb von ein paar Wochen die vergleichsweise triviale Managementaufgabe zu lösen, für zweitausend Menschen ein halbwegs vernünftiges Dach über dem Kopf zu organisieren. Widerstrebende Partikularinteressen, parteipolitische Überlegungen Weiterlesen

Syriza am Ballhausplatz

Der griechischstämmige Berner Ökonom Harris Dellas in einem Interview mit dem Schweizer “Bund”: “Die Regierungen vor Tsipras waren auch nicht ideal, aber sie waren nicht derart inkompetent wie die Syriza-Regierung. Die Mitglieder dieser Regierung verfügen über keine Erfahrungen in der ­Privatwirtschaft.” – Hmmm, woran erinnert uns das jetzt bloß?

Syriza: Die Verhandlungsstrategie hochmütiger Bettler

“…….Die Syriza-Hasardeure verfolgen die Verhandlungsstrategie hochmütiger Bettler, die drohen, sich in die Luft zu sprengen, wenn sie kein Geld bekommen. Sie scheinen eher bereit, ihr Land an die Wand zu fahren, als Dogmen über Bord zu werfen und den zweifellos harten Konsolidierungskurs der vergangenen Jahre fortzusetzen. Dafür zeigt in der EU keiner Verständnis mehr, außer Werner Faymann, vielleicht weil ihm das Verständnis fehlt, aber seine letztwöchige Solo-Irrfahrt nach Athen nahm außerhalb des Kanzleramts ohnehin niemand ernst….” (hier)

Stürzt Tsipras über sich selbst?

“……Sollte Tsipras nicht in letzter Sekunde einlenken und die Kreditbedingungen der Gläubigerkoalition aus EU, Europäischer Zentralbank (EZB) und IWF akzeptieren, dürfte er schon am 30. Juni vor der Wahl stehen, Gehälter und Pensionen auszuschütten oder Kredite des Internationalen Währungsfonds zu bedienen. Die griechische Regierung hat nie einen Hehl daraus gemacht, für welche Alternative sie sich entscheiden würde….” (hier)