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Wie vor 80 Jahren der “Neoliberalismus” auf die Welt kam

“…..Vor 80 Jahren wurde in Paris der Neoliberalismus geboren. Niemand hätte sich damals träumen lassen, welche Karriere der Begriff einmal machen würde. “Neoliberal” – was 1938 Ausdruck eines an sich selbst zweifelnden Liberalismus war, wurde zunächst zum Erfolgsrezept und dann zum Schimpfwort, nicht nur auf der Linken, sondern auch in der Mitte der Gesellschaft und zunehmend auch an deren rechten Rand. Heute gilt jeder, der Märkte freisetzen möchte, als neoliberal und damit als böse….” (hier)

Das Sturmgeschütz des Finanzamtes

“Offshore-Leaks, Lux-Leaks und jetzt Swiss-Leaks: Die Süddeutsche Zeitung ist das Sturmgeschütz des Finanzamts. Die Redaktion veröffentlicht regelmäßig Informationen aus internen Bankunterlagen, an die sie durch Whistleblower kommt. Was die Zeitung nie erwähnt: Dass sie selbst ihre Leser auf die Steuerhinterziehung im Ausland hingewiesen hat und sich dafür von den Banken bezahlen ließ. Ich war damals in der Redaktion dafür zuständig…” (hier)

Je mehr Steuern, um so besser!

In der “Süddeutschen Zeitung”, im Medienmilieu nach ihrem Chefredakteur auch als “Prantl-Prawda” bekannt, findet sich dieser Tage ein aufschlußreicher Satz: “Steuern sind kein ärgerlicher Kostenpunkt, der möglichst klein ausfallen sollte. Sie sind das Fundament unserer Gesellschaft.” – Also für derartige Belehrungen zahlt man einfach wirklich gerne den Preis eines Jahresabos.

Zitat zum Tag

Die Diskreditierung des Marktes und des Liberalismus, denen die freie Welt viel zu verdanken hat, mit Schlagworten wie ,marktradikal‘ und ,neoliberal‘ erinnert in ihrer Selbstgerechtigkeit und Geistlosigkeit bisweilen an die Verachtung der Demokratie in der Endphase der Weimarer Republik“ ( der junge deutsche Schriftsteller Philipp Tingler )