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Die betrogene Generation

(Christian ORTNER) Andreas Treichl, der intellektuell rauflustige Chef der Erste-Bank Group, nahm auch dieser Tage wieder mal kein Blatt vor den Mund. Die seit Jahren betriebene Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) , die Zinsen unnatürlich niedrig – nämlich bei null – zu halten, nannte er „eine Enteignung der Sparer in Europa“. Selbst Menschen, die gut verdienen, so Treichl, schafften es heute nicht mehr, sich ein kleines Vermögen aufzubauen. Das sei “extrem problematisch”. Weiterlesen

Wer von den Strafzinsen der EZB profitiert….

(A. UNTERBERGER) Jetzt nimmt die Europäische Zentralbank sogar dafür Strafzinsen, dass jemand ihr Geld gibt. Man kann zwar als normaler Mensch nur den Kopf schütteln über diese EZB (die ja ganz „zufällig“ von einem Mann aus Italien geleitet wird). Aber eine Gruppe kann sich über deren Beschluss freuen.
Das sind die schuldengierigen Finanzminister. Sie werden noch billiger Geld bekommen. Nicht zuletzt die Politik Italiens. Es ist ja jedenfalls besser, Weiterlesen

Und als nächstes kommt die Repubikfluchtsteuer….

(C.O.) Wirtschaftlich wäre es natürlich eine mittlere Katastrophe, wanderten große Konzerne wie die Erste Bank Group oder die Voest wirklich aus Österreich aus, wie das zuletzt öffentlich diskutiert worden ist. Trotzdem wäre es durchaus wünschenswert, machte einmal irgendein für dieses Land bedeutendes Unternehmen Ernst und zöge die Konsequenzen aus der tendenziell ziemlich wirtschaftsfeindlichen Politik, Weiterlesen

Eine Troika für Österreich

(C.O.) So wenig die Produkte des Voest-Chefs Wolfgang Eder (Stahl), des OMV-Vorstehers Gerhard Roiss (Sprit) und des Erste-Generals Andreas Treichl (Finanzen) einander ähneln, so ähnlich sind die Ansichten der drei Herren über die Qualitäten der politischen Führungskräfte. “In anderen Ländern weiß man vorher, woran man ist. In Österreich greift man hingegen in bestehende Investitionen ein”, ärgerte sich dieser Tage der OMV-Chef angesichts einer rückwirkenden Steuererhöhung. “Wenn man die Kuh schlachtet, statt sie zu melken, Weiterlesen

Wer braucht in Österreich schon Unternehmen?

(A. UNTERBERGER) Die Erste Bank überlegt: Soll sie ihre Zentrale nach Prag verlegen? Es war nun der – sozialistische! – tschechische Staatspräsident Zeman, der diese Übersiedlungspläne offiziell durchsickern hat lassen. Dennoch nehmen hierzulande Medien und Parteien das noch immer nicht zur Kenntnis.
Dabei wissen Eingeweihte schon länger um diesbezügliche Überlegungen der Bank, Weiterlesen

Wie entstehen Krisen eigentlich?

(ANDREAS TÖGEL)  Anlässlich einer am 9. 4. im Rahmen der Serie „Wirtschaft Wissenschaft Unplugged“ auf dem Campus der Wiener Wirtschaftuniversität abgehaltenen Podiumsdiskussion, wurden Fragen der Krisenentstehung und –Bewältigung debattiert. Es diskutierten Prof. Josef Zechner (Bereiche Finance, Banking und Insurance an der WU) und Andreas Treichl, Weiterlesen

Ein Triumph österreichischer Wirtschaftspolitik

“Die börsenotierte österreichische Erste Group erwägt nach Worten des tschechischen Staatspräsidenten Milos Zeman, ihren Sitz von Wien nach Prag zu verlegen. Zeman frohlockte am Mittwoch: “Kürzlich hat mich Andreas Treichl besucht und mich informiert, dass die Erste erwägt, in den nächsten Jahren ihre Zentrale aus Wien nach Prag zu verlegen…” (hier)

Der Bund und die Länder: “Das ist doch Irrsinn”

“….Die Hypo wäre auch ein Anlass gewesen klarzustellen, dass der Staat nicht mehr für ein Bundesland garantiert, das seine Zahlen nicht vorlegt. Da wird darüber gebrütet, wie man das Budget Maastricht-konform macht, und Österreich lässt seine Länder machen, was sie wollen, und garantiert für ihre Bonität? Das ist doch Irrsinn…..” (Erste-Chef Andreas Treichl)