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Wie dumm sind eigentlich Aktionäre?

“….Die Deutsche Bank hat an ihre Mitarbeiter (überwiegend im Management und im Investmentbanking) seit 2010 insgesamt 25,1 Mrd. Euro an Boni ausgeschüttet. In dieser Zeit hat sich der Börsenwert der Bank von 36,3 Milliarden auf 15,7 Mrd. Euro ziemlich exakt halbiert Eine reife Leistung, die einfach per Bonus belohnt werden muss, Weiterlesen

Die gefährliche Drohung der Postkeynesianer

“…Staatsschulden? Kein Problem! Solange sich der Staat in eigener Währung verschuldet, gibt es dafür keine Grenzen. Er kann ja das benötigte Geld einfach von seiner Notenbank herstellen lassen. Eldorado lässt grüßen. Sie meinen, das hört sich nach dem zu Recht im Mistkübel der Geschichte gelandeten Erfolgsmodell Simbabwe an? Leider nein. Die Sache ist der Kern der Modern Monetary Theory (MMT), die derzeit, von einigen linken US-Ökonomen unterstützt, unter US-Demokraten Furore macht. mehr hier

Wie man ein Land ruiniert

Egal, ob in Venezuela, Simbabwe oder künftig wohl in Südafrika: Es läuft immer gleich ab. Farmen, Industriebetriebe etc. werden enteignet und dem „Volk“, also der eigenen politischen Clique übergeben. Daraufhin bricht die Wirtschaft zusammen und damit auch die Staatseinnahmen. Die werden aber benötigt, um die notleidende Bevölkerung (etwa, wie in Venezuela, durch aberwitzige Treibstoffsubventionen) ruhig zu halten. weiter hier

Die verbotene Staatsfinanzierung der EZB

“Ende 2017 hielten die Eurostaaten schon 17,4 Prozent ihrer gesamten Staatsverschuldung bei der eigenen Notenbank.Anders gesagt: Die Euroländer benötigten zur Finanzierung ihrer Defizite in den vergangenen zwei Jahren nur einen Geldgeber: die EZB. Was soll denn das, auch wenn Geschäftsbanken dazwischengeschaltet sind, sonst als Staatsfinanzierung aus der Notenpresse sein? Und sie ist der EZB aus gutem Grund verboten.” (weiter hier)

Buchtip: “Wie der Reformstau unseren Wohlstand gefährdet”

(ANDREAS TÖGEL) Still war es zuletzt um den Vizekanzler und Wirtschaftsminister geworden. Kaum eine Stellungnahme aus seinem Munde schaffte es noch in Öffentlichkeit. Mit seinem unerwarteten Abgang hat er nun wieder ein allgemein wahrgenommenes Zeichen – vermutlich sein letztes –gesetzt. Die dadurch wahrscheinlicher werdenden Neuwahlen sind kein Grund zur Sorge, Weiterlesen

Die versteinerte Republik

“……Das große Problem dieses Landes ist ja nicht, dass es keine Bewegung im Kleinen gibt. Auch die vorherigen Regierungen haben die eine oder andere sinnvolle Maßnahme auf den Weg gebracht. Das Problem ist, dass die Republik von sklerotischen Strukturen gelähmt ist, in denen sich alle größeren Reformversuche sehr bald festlaufen. Gerade diese Strukturen bleiben vom Regierungspakt aber weitgehend unberührt….” (hier)

Die Enteignung gewinnt an Tempo

“Wer nicht aufpasst, dessen Vermögen verringert sich in Österreich real um rund eineinhalb Prozent im Jahr. Und in Deutschland um zwei Prozent. Zwei Prozent Negativverzinsung bedeutet, dass aus einem Tausender innerhalb von fünf Jahren real 903 Euro und neunzig Cent werden. Ein doch recht herber Verlust. Der EZB sind die negativen Zinserträge der Sparer zwar definitiv egal, sie müsste wegen der dramatischen Inflationsentwicklung in wichtigen Mitgliedsländern jetzt aber trotzdem ihr (gerade erst bis Ende 2017 verlängertes) Anleihenkaufprogramm auslaufen lassen und die Zinswende einleiten. Das kann sie aber nicht: Ein rascher Anstieg der Leitzinsen hätte umgehend die Rückkehr der Eurokrise zur Folge….” (Hier)

So haben die Sozialpartner null Zukunft

“Die Sozialpartnerschaft, so wie sie jetzt läuft, ist fixer Bestandteil der institutionellen Sklerose, die dieses Land lähmt. Sie ist vom Teil der Lösung, der sie jahrzehntelang war, zum Teil des Problems geworden. In Sachen Verhinderungskapazität und Reformresistenz liegt sie schon auf Augenhöhe mit den Ländern.” (hier)