Schlagwörter: Vermögenssteuern

“Saftige Vermögensabgaben werden kommen…”

“……Ich gehe von weiteren, massiven Steuern aus, die unter dem Titel „Reichensteuer“ eingeführt werden, faktisch aber den Mittelstand treffen. Und schließlich rechne ich mit einer saftigen Vermögensabgabe – die auf alle Vermögen kommen wird, die die Steuerbehörden zuordnen können. Schuldenkrisen wurden in der Geschichte immer so gelöst. Warum sollte das diesmal anders sein?….” (Der österreichische Autor und Medienunternehmer Michael Maier, hier)

Der ORF und die irre hohen Steuern in der Schweiz

(C.O.) Ausführlich berichtet heute das Ö1-Morgenjournal über die Vermögenssteuern in vielen Schweizer Kantonen. Diese greift dort ab einem Nettobesitz von 300.000 – 500.000 Euro. Penibel wird vom ORF erklärt, dass auch Familienschmuck, das Pferd der Frau Tochter und andere Preziosen nicht verschont werden – echt gruselig, das. Der Eindruck ist beim halbwegs politisch Interessierten klar: Dagegen sind ja die einschlägigen Pläne der SPÖ mit einem Freibetrag von einer Million geradezu human. Leider nicht erwähnt wurde in dem Beitrag freilich, dass in der Schweiz die Einkommensteuern und die Mehrwersteuer dramatisch niedriger sind. Nicht berichtet wurde, dass die Schweizer deshalb auch mit der Vermögenssteuer in Summe signifikant weniger an den Staat abliefern als die Österreicher. Aber dafür war halt keine Zeit in dem Beitrag. (orf-watch)

 

Freuen Sie sich auf Vwermögenssteuern!

“…….Rechnen Sie damit, in nächster Zeit immer öfter über Vermögenssteuern zu hören. Sie werden auch hören, dass dies nur ein einmaliges Ereignis sein wird und das Wirtschaftswachstum durch Reduzierung von Ungleichheit angekurbelt würde.
Natürlich ist das Quatsch. Wirtschaftswachstum wird erzeugt, wenn eine Gesellschaft spart und die Ersparnisse vernünftig investiert. Nicht die Menge der Investitionen, sondern deren Qualität ist entscheidend. Der Staat ist kaum fähig zu sparen und zu investieren, von der Unfähigkeit, sinnvoll zu investieren ganz zu schweigen….” (hier)

Heute Zypern, morgen die ganze Union?

Der deutsche Grünen-Wahlkämpfer Jürgen Trittin sprach sich in einem Interview mit der “Welt am Sonntag” bereits im Oktober vergangenen Jahres für eine rückwirkende Vermögenssteuer aus. “Die werden alle hierbleiben. Wir werden den Stichtag für die Steuer nämlich rückwirkend festlegen”, sagte Trittin. “Es nützt dann nichts, abzuhauen.”