Schlagwörter: Vollgeld

Ein neues Geldsystem für Island?

“…….Am 31. März 2015 berichtete die britische Zeitung The Telegraph von Überlegungen der isländischen Regierung, den Geschäftsbanken die Möglichkeit zur Geldschöpfung zu entziehen und Geldproduktion allein der staatlichen Zentralbank zuzusprechen.[1] Der in vielen Medien als revolutionär bezeichnete Vorschlag mit dem Titel »Monetary Reform. A better monetary system for Iceland« wurde von Frosti Sigurjonsson, einem Abgeordneten der regierenden Fortschrittspartei, verfasst. In Auftrag gegeben wurde das Papier von Islands Premierminister Sigmundur David Gunnlaugsson…..” (hier)

Die Herrschaft der wild gewordenen Etatisten

“….Die politische Seuche unserer Zeit ist die pseudo-demokratische Herrschaft eines wildgewordenen Etatismus, dessen man sich durch die Wahl der Volksvertreter kaum noch entledigen kann. Man kann schließlich nur diejenigen wählen, die sich zur Wahl stellen, und die meisten Kandidaten wollen uns leider bevormunden. Sie wollen nicht einfach nur das Volk vertreten, sondern auch (und häufig in erster Linie) die Macht des Staates nutzen, um ihre eigenen Vorstellungen von gutem Leben und guter Gesellschaft durchzusetzen, notfalls auch gegen den Willen der Bevölkerungsmehrheit…” (hier)

Die “Vollgeld”-Illusion

“…..Die Liquidität, die massenhaft in die Märkte geströmt ist, haben die Zentralbanken zu verantworten, die Geschäftsbanken haben davon lediglich enorm profitiert. Die Finanzierung der Schulden, deren Ursache in den nicht mehr bezahlbaren Wohlfahrtsstaaten zu finden ist, ist zur Hauptaufgabe der Zentralbanken geworden. Die D-Mark, die unter Aufsicht der deutschen Bundesbank angeblich stabil war, hat zwischen 1948 und der Einführung des Euro rund 85 Prozent ihres Wertes verloren. Es war schon immer so, dass Regierungen Geld zu ihrem eigenen Zweck missbraucht haben….” (hier)