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“Ein bittersüsser Triumph für Sebastian Kurz”

Die NZZ analysiert, warum der Wahlsieg der ÖVP eine zweischneidige Sache ist: “Schwarz-Grün böte den Reiz des Neuen, und darin gefällt sich Kurz stets. Doch er müsste sich nicht nur bewegen, sondern sich geradezu neu erfinden. Ob er dazu bereit ist, ist fraglich. Die wahre Herausforderung stellt sich für Kurz erst nach diesem Wahlsieg.” mehr hier

Was Italiens Wahl wirklich bedeutet

“Wie so oft hört man immer wieder von „historischen Wahlen“. Wenn Sie eine suchen, dann war es mit Sicherheit die letzte Italienwahl am 5. März. Das vorab: die Welt zwischen Alpen und Mittelmeer war schon immer eine eigene. Unvergesslich die 70er und 80er Jahre mit ihren kurzlebigen Regierungen und Neuwahlen. Die Italiener sprechen Weiterlesen

Ups, They did it again….

(C.O.) Ist es eigentlich vernünftiges Verhalten, wenn Medienschaffende in einem Wahlkampf versuchen, bestimmten Parteien oder Politikern zu helfen und anderen zu schaden? Eine glasklare Antwort darauf hat jüngst der bekannte deutsche Talkshow-Moderator Frank Plasberg (“Hart aber fair”) gegeben. “Es ist nicht die Aufgabe von Journalisten, die AfD kleinzuhalten”, erklärte er Weiterlesen

Frau Merkels vorgetäuschte Selbstzerknirschung

“Niemand soll sagen, er habe es nicht gewusst. Als ihr nach dem von ihr angerichteten Chaos in der Flüchtlingskrise eine Welle der Kritik entgegenschwappte, heuchelte Merkel Einsicht. Sie habe den Satz: “Wir schaffen das” bereut, 2015 dürfe sich auf keinen Fall wiederholen, sie habe gelernt. Das war alles geheuchelt. Schon in den vergangenen Monaten, als ihre Umfragewerte wieder hoch gingen, war nichts mehr davon zu hören. Jetzt, nach der Wahl, lächelt sie uns ins Gesicht und verkündet, sie könne nicht sehen, was sie hätte anders machen können. An die Stelle von vorgetäuschter Selbstzerknirschung ist ein triumphierendes Lächeln getreten und die Botschaft, sie könne nicht sehen, was sie hätte anders machen können…” (hier)

Die Flucht der Kompetenten in die Kompetenzfestungen

“Konservative und Liberale gemeinsam könnten mit über 55 Prozent jetzt die brennenden Probleme angehen. Die Dämonisierung des gelegentlich unsinnig Formulierten, aber aus den alternativen Reihen immer auch Korrigierten verhindert das. Doch selbst eine solche Koalition könnte nichts mehr daran ändern, dass beim Nachwuchs nur 5 Prozent die Kompetenz für Innovationen mitbringen, während bei der ostasiatischen Konkurrenz 30 bis 50 Prozent zukunftsfähig sind. Nicht einmal die Mittel zum Einkauf fremder Talente stehen zur Verfügung, weil in den kommenden Jahrzehnten 1,5 Billionen Euro für die Versorgung der Bildungsfernen aus der Fremde festgelegt sind. Deshalb geht aus der lebenswichtigen 5-Prozent-Minderheit die Flucht in Kompetenzfestungen weiter. Diese Könner bleiben mit wirklichen Konsequenzen für Deutschland handlungsfähig, weil allein sie es jederzeit verlassen können.” (Gunnar Heinsohn, hier)

Großkoalitionärer Blackout

(JÜRGEN POCK) Der Abend der deutschen Bundestagswahl wird in Erinnerung bleiben. Das Duell der beiden Altparteien um den ersten Platz war für alle Experten und jene, die sich als solche wähnen, schon lange vor dem Urnengang entschieden. Diese Prognose hat sich bestätigt: Schwarzlinks gewinnt gegen Rotlinks. Und damit ist klar: Nun ist Schluss ist mit Schulz, auch wenn er vorerst einmal Parteivorsitzender Weiterlesen