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“Twitter, eine dauererschütterte Katakombe”

“M.Leidenfrost) Twittern kommt vom Vogelzwitschern. Mein Besuch auf Twitter erhob mich aber nicht in luftige Baumkronen, sondern ins Zwielicht einer Unterwelt. Das war eine dauererschütterte Katakombe, widerhallend vom gegenseitigen Schulterklopfen von Journalisten, welche in der analogen Welt oben als Vertreter von Medien mit unterschiedlicher Ausrichtung gelten. ORF, Privatfernsehen, Redakteure verschiedener Zeitungen – dort unten twitterten sie alle dasselbe. Was sie in ihren professionellen Rollen niemals sagen dürften, sagen sie hier ohne Scheu. Ist ja privat.” (mehr hier)

Meinung, Moral und die neue Sprachregelung

“…..Die Sprachkontrolle bedeutet, dass man „richtige“, „korrekte“ Worte oder Codes benutzen muss. Tatsächlich sind es oft Beschönigungen oder überhaupt das Verschweigen unangenehmer Tatsachen. Ein bevorzugter Schauplatz dafür ist alles, was mit Migration und Integration zu tun hat. Kriminelle Taten Weiterlesen

“Realsatire vom Feinsten

Michael Fleischhacker in seinem “Addendum”-Newsletter zur “Journalist-des-Jahres”- Show: Am Donnerstag dieser Woche lobte Claus Kleber, Ansager des ZDF-„heute journals“ und Autor eines der schlechtesten Bücher über Medien und Wahrheit, für das jemals unschuldige Bäume geopfert wurden, den österreichischen Edelgladiator Armin Wolf, der von seiner Blase zum Journalist des Jahres gewählt worden war. Laudatio und Dankesrede sind Realsatire vom Feinsten. Früher haben mich solche Hochämter der Selbstgefälligkeitsinzucht geärgert, inzwischen finde ich sie sehr großartig. Ich habe mich bereits darüber beschwert, dass es keine umfangreiche Filmdokumentation der Veranstaltung gibt. Kommt ja nicht alle Tage vor, dass Sklaven, Krieger, alternde Raubkatzen, Publikum und Stallgehilfen sich gemeinsam im Kolosseum treffen, um Party zu machen.

Was heisst eigentlich “umstritten”?

(WERNER REICHEL)  Für die Österreichische Hochschülerinnenschaft interessiert sich kein Schwein.  Am wenigsten die Studenten. Bei den ÖH-Wahlen im vergangenen Jahr lag die Wahlbeteiligung unter 25 Prozent. Wer ein so großes Vertrauen bei jenen genießt, die er vertreten soll, der fühlt sich selbstredend dazu berufen und legitimiert, zu allen politischen Fragen im Lande seinen Senf Weiterlesen

Eine brutale Mimose?

“Kommunikationswissenschafter Peter Vitouch hat den unter Druck geratenen „ZiB2“-Anchor Armin Wolf in der Radiodiskussion “Punkt eins” als „brutale Mimose“ bezeichnet. Er wirft ihm „destruktiven Journalismus“ vor, weil er Gesprächspartner vorführe….” (hier)

Mit Negativzinsen in die Katastrophe

Es scheint, als hätte Martin Wolf, Chefkommentator für Wirtschaftsfragen bei der „Financial Times“, vergessen, was es mit dem Zins und seiner koordinierenden Rolle auf sich hat. So schreibt er am 12. April, man könne die Zentralbanken nicht für die niedrigen oder sogar negativen Zinsraten verantwortlich machen: „Wir sollten die sehr niedrigen Zinsen als Symptom der Krankheit betrachten, nicht als deren Ursache“ Wolf behauptet, die negativen Zinssätze seien nicht die Schuld der Zentralbanken. Es fällt allerdings schwer, ihm das zu glauben. Niemals unter dem Goldstandard, niemals im einem freien Bankensystem und niemals in einer freien Marktwirtschaft waren die Zinsen negativ. Stattdessen spiegelt der Zins Weiterlesen

Lesetip: “Krypta”

(C.O.) Wenn sich Anfang Oktober dieses Jahres die Bischöfe der katholischen Kirche in Rom zu einer Synode treffen (Thema: “Berufung und Mission der Familie in der Kirche und der Welt von heute”), dann dürfte wieder einmal ein heftiger Glaubenskrieg auf der Agenda stehen – die Traditionalisten in der römischen Kurie im Abwehrkampf gegen jene Reformisten, die mehr Mitsprache der Laien, Weiterlesen