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Große Krisen als Folgen der Zentralbankpolitiken

“Der Zins hat viele Feinde. Diverse Menschen sehen in ihm ein Übel. Beispielsweise wollen sozialistisch-kommunistische Parteien den Zins abschaffen, genauso wie damals die Nationalsozialisten. Ein Propagandaruf der deutschen Nationalsozialisten lautete: «Brechung der Zinsknechtschaft». Wenn wir die nationalökonomische Theorie studieren, dann können wir jedoch verstehen, dass ohne einen positiven
Marktzins unsere heutige Wirtschaft und unser Wohlstand gar nicht möglich wären.” mehr hier

Wie Zentralbanken Krisen verursachen

“… Das Besondere an der aktuellen Situation ist allerdings, dass wir nicht nur auf einem oder einigen wenigen Märkten Blasenbildungen beobachten können, sondern auf sehr vielen gleichzeitig. Ein solches Phänomen ist völlig unnatürlich und Folge der ultraexpansiven Geldpolitik. Das massenhaft neue Geld, das die Zentralbanken zur «Ankurbelung der Konjunktur» auf die Märkte werfen, will irgendwo angelegt werden. Mit ihrer Geldschwemme treiben die Zentralbanken vor allem die Preise der Vermögensgüter wie Aktien, Obligationen und Immobilien künstlich nach oben und behaupten gleichzeitig, es gäbe keine Inflation, weil sie Inflation nur mit Blick auf die relativ stabilen Konsumgüterpreise messen.” mehr hier

Von wegen “Endstadium des Kapitalismus”….

Marxistische Autoren deuten die Krise als Scheitern des Neoliberalismus, als „letzte Stufe des Kapitalismus“. Aus der Sicht der Österreichischen Schule zeigt sich allerdings, dass insbesondere die Geldpolitik der Zentralbanken den Boden für die Krise bereitet hat. So gesehen handelte es sich nicht um das „Endstadium des Kapitalismus“ oder um die Schuld der „freien Märkte“, sondern die Schuldigen waren die Zentralbanken. Schließlich gibt es heute kaum mehr einen Markt, in dem nicht die Folgen der Zentralbankinterventionen spürbar wären. mehr hier

Der Zentralbanken-Marxismus und seine Folgen

Mit dem willkürlichen Geldschaffen „aus dem Nichts“ führt eine recht kleine Clique von Zentralbankräten und ihrem Mitarbeiterstab eine kolossale „Umwertung der Werte“ (Friedrich Nietzsche) herbei: Chronische Infation entmutigt das Sparen; Verschulden wird kultiviert; durch Heruntermanipulieren des Zinses wird die Zukunft zugunsten der Gegenwart entwertet; das maßlose Anwachsen des Staates wird befördert auf Kosten bürgerlicher und unternehmerischer Freiheiten. mehr hier

Lautlose Übernahme (aber nicht die, an die Sie jetzt denken)

(FRANK JORDAN) Bitte lesen Sie das Folgende. Sich selbst zuliebe. Auch wenn die Thematik Sie auf Anhieb nicht interessiert. Zu Beginn ein Vergleich. Er hinkt. Trotzdem kann er im Rahmen eines so kurzen Textes dem Verständnis dienen. Stellen Sie sich vor, Sie besitzen ein normalerweise pilzreiches Stück Wald. Die Temperaturen sind mild aber seit zwei Monaten ist kein Regen gefallen. Die Pilzernte droht Weiterlesen

Zentralbanken, Zinsen und Zeitpräferenz: Das verheerende Treiben der Geldsozialisten

(ANDREAS TÖGEL) Der Zins ist von jeher ein Hassobjekt der Linken. Der Zins sei ein Instrument zur Knechtung der Unterprivilegierten, eine Quelle unverdienten Einkommens und Reichtums, etc. Die „Brechung der Zinsknechtschaft“ war daher folgerichtig eines der zentralen wirtschaftspolitischen Ziele der Nationalsozialisten. Gäbe es den Zins nicht – diese vermeintlich perfide Erfindung ausbeuterischer Finsterlinge – die Welt wäre ein besserer Weiterlesen

History: Als Zentralbanken noch solide wirtschafteten

„Die Welt, die 1914 verschwand, schien im Nachhinein ein Paradies zu sein“, schrieb der Ökonom Cecil Hirsch im Juni von 1934 in seiner Rezension des Klassikers von R.W. Hawtrey, The Art of Central Banking (1933). Hirsch bedauerte den Verlust der weitsichtigen Zurückhaltung, die einst bei den Zentralbanken des Westens vorherrschte, und stellte die These auf, dass die modernen Zeiten „dabei fehlschlugen, das Niveau der Weisheit und Voraussicht beizubehalten, Weiterlesen

“Schafft die Zentralbanken ab!”

“….Islands Premierminister beauftragte kürzlich Frosti Sigurjonsson (nachfolgend „Herr S.“ genannt) mit einer Studie zur Empfehlung eines besseren Geld- und Bankensystems für Island. Der gerade veröffentlichte Bericht rekapituliert die traurige Geschichte des Geld- und Bankendisasters in Island und identifiziert als Hauptschuldigen die Institution des ungedeckten Papiergelds, das eine unkontrollierte Aufblähung des Geldangebots ermöglichte. Herr S. empfiehlt dessen Abschaffung. Applaus dafür und ich hoffe, dass der Premierminister diese Empfehlung akzeptiert und die Legislative Islands drängt, entsprechend zu handeln.” (hier)