Schlecht?

“…..Der berühmte Physiker Stephen Hawking warnt: Im Laufe des kommenden Jahrhunderts werden Computer den Menschen in Sachen Intelligenz überlegen sein….” (hier)

12 comments

  1. Graf Berge von Grips

    Schuster, bleib bei Deinen (Kosmologie)-Leisten…
    Ein so hervorragender Physiker sollte sich nicht zu jedem Thema äussern, dass mit Steckdosen (die man ja immer ziehen kann) zu tun hat 🙂

  2. Christian Peter

    @Graf Berge von Grips

    Sie sagen es. Computer sind nicht intelligent, es ist der Mensch, der durch Schreiben von Programmen Computern künstliche Intelligenz verleiht.

  3. Enpi

    Was Hawkins hier meint, ist leicht nachzuvollziehen. Nur Ludditen und solche, die die letzten 10 Jahre in einer dunklen Kiste verbrachen würdenden Trend zur künstlichen Intelligenz leugnen. In 20-40 Jahren wird es laut dem Experten Kurzweil intelligente UND kreative Maschinen geben, die selbst Genies wie ihm haushoch überlegen sein werden. Der Mensch wird dann in allen Berufsbereichen obsolet sein, ähnlich wie die industrielle Revolution die manuelle Arbeit obsolet machte.

    Natürlich werden durch diese Entwicklung neue Berufsnischen eröffnet (so wie immer) aber die Natur der Revolution der künstlichen Intelligenz ist unterschiedlich zu den bisherigen und diese Nischen werden nur kurz- bis mittelfristig offen sein, bis zu dem Zeitpunkt an dem eine ökonomisch arbeitendere KI auch diese übernehmen wird. Die Welt beschleunigt sich exponentiell und wir stehen erst am Anfang der Singularität.

  4. Christian Peter

    @Enpi

    Stumpfsinn. Intelligenz gibt es nur bei Lebewesen wie Mensch und Tieren, Materie verfügt über keine Intelligenz. Es ist der Menschen, der Computern durch Schreiben von Programmen künstliche Intelligenz verleiht.

  5. Thomas Holzer

    Auf jeden Fall bin ich davon überzeugt, daß diese KI zumindest der “Intelligenz” “unserer” Politikerdarsteller überlegen sein wird 😉

  6. Rennziege

    14. Mai 2015 – 13:53 PP
    Der alte C64, freilich — um Längen. Der half ja angeblich schon bei der ersten Mondlandung.
    Doch schon der Abakus des Altertums konnte wesentlich besser rechnen als die heutigen Volksbeglückerbedrücker.

  7. Rennziege

    Die KI (vornehm: AI, artificial intelligence) wurde schon vor 30 Jahren als Stein der Weisen und Zukunft der Menschheit propagiert, etwa zur gleichen Zeit, als die Klimalüge zur Staatsraison wurde. Was wir Heutigen, auch Stephen Hawking, nicht ermessen können, ebensowenig wie unsere Altvörderen die technische Revolution des ausgehenden 19. Jahrhunderts, kann uns am Allerwertesten vorbeigehen.
    Wenn ich meine drei G’schrappen so anschau’, die g’scheit, frech und lustig teeniehaft daherkommen, sich in jeder neuen Umgebung so neugierig wie mühelos zurechtfinden (Österreich –> Kanada), bezweifle ich, dass sie jemals durch Bits & Bytes brotlos gemacht werden. Denn menschliche graue Zellen und deren Synapsen (die primär in frühkindlichen und zugetanen Elternhäusern entstehen, nicht in Schulen) sind durch noch so raffinierte Chips nicht zu ersetzen; denn die haben weder Gefühle noch Empathie noch Phantasie noch Vergnügen an ihrer Arbeit.
    Es hieß ja auch einmal, der Mensch per se sei physisch und psychisch ein Auslaufmodell. Schön, wenn er das wäre; dann wäre die KI ebenfalls obsolet.

  8. Christian Weiss

    Intelligenz entsteht aus Bedürfnissen, die gedeckt werden wollen. Damit eine Maschine intelligent wird, muss man ihr irgendeine Form von Bedürfnissen beibringen. Wie sonst sollte sie kreativ Problemlösungsstrategien entwickeln?

  9. Fragolin

    Wenn eine KI ein Produkt entwickelt und eine Robotertaktstraße dieses fertigt – dann muss es immer noch Menschen geben, die es kaufen, sonst hat der maschinelle Fabrikskomplex bald keine Kohle mehr für Strom. Und wenn die Sicherung fällt liegt auch die KI virtuelle six feet under.
    Auch die Technik von morgen braucht Menschen, die konsumieren wollen und können.
    Also entweder wir bekommen den kommunistischen feuchten Traum von der vollautomatisierten Produktion und der geldlosen Gesellschaft, wo einfach jeder nimmt was er benötigt (was eine gewisse menschliche Bescheidenheit voraussetzt, die es weder in der erträumten Flächendeckung noch partiell gibt) oder wir bleiben den Marktgesetzen treu, und dann wird nur dort, wo beide Seiten (Unternehmen und Kunden) einen realen oder gefühlten Vorteil erlangen, auch die Hochtechnologie zu einem lohnenden Einsatz kommen, und dort, wo es diesen nicht gibt, entweder ein beratungsresistenter Unternehmer schlicht pleite gehen oder ein Unternehmen lieber konventionell weiterarbeiten. Man beachte einfach mal den Unterschied zwischen dem, was ein CNC-Bearbeitungszentrum alles könnte und dem, was ein Unternehmen wirklich bestellt – immer nur das, was es braucht und nicht die teuerste Maximalvariante. Rechnen gehört zum Handwerk.

    Denn was gerne vergessen wird ist der Faktor Amortisation. Wir KÖNNEN zwar schon viel, vom 3-D-Druck komplizierter Teile aus keramischen Hartmetallen bis zum Marsflug, wir TUN es aber nicht oder nur in extrem seltenen weil lohnenden Fällen. Aus einfachen Kostengründen. Das schnöde Geld bremst so manchen geistigen Höhenflug.

    Als Kind der 70er erlebte ich genug Zukunftsvisionen für die Jahre 2000+, von fliegenden Autos in den Städten (die heute technisch möglich sind, aber zu teuer und nicht zugelassen) bis hin zu riesigen Orbitalstationen und Mondsiedlungen, die wir heute technisch locker hinbekommen würden, aber nicht einmal annähernd wirtschaftlich.
    Deshalb (und weil ich den Grundsatz vertrete, dass zu Tode gefürchtet auch nur gestorben ist) nehme ich diese Nachrichten gelassen auf und bin ehrlich gespannt, in welchen Nischen die teure Technik ihren automatisierten Hintern platzieren wird und wo es Blasen und Pleiten regnet, wenn der Tag der Bilanzierung kommt.
    So lange eine ostungarische Pflegerin um ein paar hundert Euro im Monat unseren lieben Altchen in den meist als “Haus Sonnenschein” bezeichneten Abstellkojen den Popo putzt, müssen diese keine Angst haben, morgen durch einen hunderttausende Euro teuren Roboter (plus Wartungsvertrag, Reparaturkosten, softwarebedingten Ausfällen und Virenangriffen) mit einer desinfizierenden Turbospülung beglückt zu werden.

    So, und heute abend nehme ich mir “I, Robot” vor.
    Nein, nicht den Hollywoodschrott, sondern Asimovs Originalgeschichten. Gute Literatur braucht keinen Bildschirm.

  10. Rennziege

    14. Mai 2015 – 19:06 Fragolin
    Kluges Posting, dem aus meiner Feder etwas hinzufügen zu wollen eine Anmaßung wäre.
    Herzliche Grüße!

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