Schlechter Ruf, redlich erarbeitet

Von | 12. Juni 2016

“Seit der Hypo/Heta-Geschichte sind die Länder nicht mehr kreditwürdig. Wenn ein Bundesland die Rückzahlung garantiert, laufen mitteleuropäische Investoren zu Recht schreiend davon. Die Länder haben sich ihren Ruf aber auch ordentlich erarbeitet. Niederösterreich beispielsweise führt vor, dass trotz aller Erfahrungen weiter wild herumspekuliert und verschleiert wird…..” (hier)

6 Gedanken zu „Schlechter Ruf, redlich erarbeitet

  1. Nattl

    Aber geh, so ein Swaperl in Ehren, kann doch niemand verwehren. Und wenn der Zinssatz überraschenderweise steigt, kann man noch immer vor Gericht gehen und behaupten, man hätte in megakompliziertes Finanzinstrument angeboten bekommen, dass man nicht verstanden habe.

  2. Fragolin

    @Nattl
    Und bei Politikern glaubt man denen das auch sofort, dass sie zu dämlich sind, zu begreifen, wie Spekulation funktioniert. Sie tun es einfach, weil es ja nicht ihr Geld ist, das sie verzocken.
    Der Spruch “Der Klügere gibt nach!” begründet die Herrschaft der Dolme.

  3. Falke

    @Nattl
    Dafür tun andere Politiker (wie etwa die Wiener Finanzstadträtin Brauner) so, als seien sie absolute Experten und wüssten genau, was sie tun; bei Problemen finden sie auch immer eine ideale Lösung, indem sie die Schulden unseren Kindern und Enkeln aufbürden (wie ebenfalls diese Dame).

  4. Johannes

    Früher hätten sich Politiker geschämt für solche Windigkeiten, heute ist es Salonfähig und führt dennoch ins Verderben. Wenn christlich-soziale Vertreter sich nicht ihrer Werte besinnen wird bis zur Besinnungslosigkeit verspekuliert. Für Genossen gilt es spiegelgleich.

  5. Christian Peter

    ‘Besachwalterung der Bundesländer wäre die bessere Lösung’

    Die Beseitigung des Bundesstaates wäre die beste Lösung und auch noch 15 – 20 Milliarden Euro jährlich Einsparungen bringen. Selbst ehemalige Landespolitiker sprachen sich für die Abschaffung des Bundesstaates aus, weil die Bundesländer ohnehin in keine nennenswerten Gesetzgebungsbefugnisse inne haben.

  6. gms

    Trompeter,

    “Die Beseitigung des Bundesstaates wäre die beste Lösung und auch noch 15 – 20 Milliarden Euro jährlich Einsparungen bringen.”

    Weshalb diese propagandistische Zurückhaltung mit den Phantastilliarden? Gab es nirgends jemanden, der 50 oder gar 500 Milliarden posaunte, wobei selbst diese Zahlen für wahre und echte Kenner des Budgets immer noch viel zu niedrig angesetzt wirken?

    ” .. weil die Bundesländer ohnehin in keine nennenswerten Gesetzgebungsbefugnisse inne haben.”

    Tolle braune Logik: Weil’s versaubeutelt is’, is’es eh schon wurscht. Stinkt gewaltig nach staatlicher Einheitszentralkrankenkasse und speist sich aus demselben Mindset.

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