Schlussverkauf im Weissen Haus

“Wenn die USA verkünden, der russische Einmarsch in der Krim habe “einen Preis”, so lässt sich dass nur damit erklären, dass Obama den Schlussverkauf eröffnet hat. Noch nie war es billiger das Territorium eines anderen Landes zu besetzen. Es ist davon auszugehen, dass auch andere Regime diese Einladung annehmen. In Peking wird diese sicherlich aufmerksam registriert, die nächste Shopping-Tour könnte also im ostchinesischen Meer erfolgen…..” (hier)

6 comments

  1. sybille Stoa

    Naja das hat sogar einen Zusammenhang, den in beiden Fällen geht es um Erdgas.

  2. Thomas Holzer

    “Man kann nicht einfach ungestraft Soldaten in ein fremdes Land schicken” Obama, 04.03.2014

    Aha, “man” darf nicht, USA dürfen aber schon.

    Und ja, ich halte das Vorgehen von Putin für Schwachsinn

  3. DNJ

    Die vollmundigen Reps würden sich ebenfalls hüten, eine Flotte ins Schwarze Meer zu senden und offen zu drohen, weil sie diese im Ernstfall wahr machen müssten. Und das möchte keiner, weil dann kein Auge trocken bliebe. Dem Ami-Volk einen Krieg um die Krim verkaufen, have you gone nuts? Vergesst die Krim, die war ohnehin nie Teil der Ukraine und hat mehrheitlich ethnische russische Bewohner.

  4. gms

    DNJ,

    im Großen und Ganzen trefflich kommentiert, allenfalls Ihr ” Vergesst die Krim, die war ohnehin nie Teil der Ukraine und hat mehrheitlich ethnische russische Bewohner” verlangt nach einer Fußnote, war es doch Stalin, der per Zwang besagte ethnische Verhältnisse schuf, indem er Tataren nach Zentralrussland spedierte und deren Abgang mit autochtonen Russen ausglich.
    Ob dieses damalige Unrecht heute etwas kompensieren oder rechtfertigen darf? — Vermutlich nicht, aber es soll veranschaulichen, wie’s mit der dortigen Interessenslage aussieht.

    Irgendwer wird bei jeder plausiblen Lösung durch den Rost fallen, drehen sich doch all diese Lösungen mehr oder minder um die Option einer Mehrheit, einer Minderheit ihren Willen aufzuwingen. Auf einige krim’sche Lichtensteins hoffen wir vergebens.

  5. DNJ

    Ob den Tataren damals Unrecht angetan wurde … mag sein, schon in Zarenzeiten wurden Minderheiten bei der Expansion des Reiches nicht zimperlich behandelt und russische Siedler überall hingepflanzt wie im Wilden Westen. Insofern hatte das schon Tradition. Schon 1780 ließ Katharina die Große die authochtone Bevölkerung vertreiben (darunter scheinbar auch teilweise Ukrainer) und als ewig russisch deklarieren. Die Deportation der letzten Krimtataren 1944 war also nur der Schlusspunkt einer langen Unrechtsgeschichte. Ob die Ukraine heute größere Ansprüche an die Krim hat als Russland, ist eine komplexe Frage. Wenn man das so weiterspinnt, dann müsste Russland auch andere Minderheiten in die Unabhängigkeit entlassen wie die Tschetschenen usw.

  6. Thomas Holzer

    wertneutral: Wie oft haben die USA gegen Völkerrecht verstoßen? Irak, Afghanistan, Somalia, Vietnam…………et al.

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