Schnelltest Gendersprache: Es tut nicht weh

Von | 29. März 2021

Er ist kostenlos – und es sind keine Nebenwirkungen bekannt. Er ist freiwillig. Niemand wird gezwungen. Es handelt sich um einen denkbar einfachen Schnelltest, den Sie zu jeder Tageszeit an jedem Ort ohne ärztliche Betreuung und ohne zusätzliche Hilfsmittel selbst durchführen können. Er zeigt sofort an, worum es bei der gendergerechten Sprache im Kern geht. / mehr

10 Gedanken zu „Schnelltest Gendersprache: Es tut nicht weh

  1. Kluftinger

    Den meisten Zeitgenossen/ innen🥸 ist es nicht bewusst, dass das was jetzt stattfindet, im Jahre 1989 begonnen hat? WARUM?
    Es hat mit dem Mauerfall und mit dem Ende der Sowjetunion zu tun. Vor dieser “Wende ” hatten wir es leicht, WIR waren die Guten (Demokraten) und die hinter der Mauer die Bösen. Mit dem verschwinden des eisernen Vorhanges kam uns Guten das Feindbild: Kommunismus , Diktatur , Kriegsgefahr etc… abhanden.
    Plötzlich mussten wir uns neu orientieren und uns fragen wie wir uns jetzt selbst definieren wenn es keine “Bösen'” auf der anderen Seite gibt?
    Aus diesem Zustand , der einige Jahre des dahindämmern dauerte, entstanden andere “Weltbilder”. Da die Funktion “Feindbild” in gewohnter Form nicht mehr existierte, mussten neue Feindbilder und Aggressionsobjekte gefunden werden. Und die findet man im Laufe der Jahrzehnte “in uns selbst”. BLM, Gendersprache, Rassismus und was es sonst noch gibt, gegen das man sich abgrenzen will und, wer sich nicht daran hält, sofort in das Reich des Bösen verbannt wird.
    Das gelingt aber nur, wenn die Betrachtungsweise der Welt, also das Weltbild, sehr eng begrenzt wird: auf eine Rekonstruktion durch soziale und andere Medien. Die eigene, praktische, Erfahrung fehlt. Es handelt sich um einen Kommunikationschef-Popanz,m der entweder angebetet oder verdammt wird.
    P.S.: eine weitere beliebte Beschäftigung in diesem Zusammenhang ist
    a) die Suche nach Schuldigen und
    b) die Schuldverteilung.
    Das wäre nicht so gefährlich , gäbe es nicht auch noch orientierungslose politische Konsequenzen.
    Philosophen aller Länder, vereinigt euch!

  2. Leo Dorner

    Das muß einem erstmal einfallen: Ursache des Gender-Schwachsinn war und ist der Mauerfall!
    LD

  3. Kluftinger

    @ Leo Dorner
    Ihre Bemerkung lässt vermuten, dass sie
    a) den Text nicht bis zum Ende gelesen haben?
    b) das Erkennen größerer Zusammenhänge nicht ihre Stärke ist?
    Nirgends im Text ist eine direkte Kausalität zwischen Mauerfall und Genderismus hergestellt.
    Historiker suchen immer nach einem Ereignis, das den Beginn einer längerfristigen Entwicklung ausgelöst hatte.
    Daher auch die Fragezeichen!

  4. Dr. Dorner

    Okay, alles klar. Ich habe Ihren Text wohl voreilig beurteilt. Der multifaktorielle Moloch Geschichte macht “direkte Kausalitäten”, die andere ausschließen, stets und überall problematisch. Nicht, daß es keine gäbe, aber weil es zuviele, unübersehbar viele gibt usf. usw.
    Dennoch muß es auch kollektiv herausragende geben, und diesbezüglich war der Mauerfall, selbst eine Wirkung der Ursache Implosion der Sowjetunion

  5. sokrates9

    Kluftinger@ In der Tat, wäre interessant wem der ganze Genderschwachsinn eingefallen ist. In Österreich gibt es 240
    Hochschulinstitute die sich damit beschäftigen. Im internationalem UNI Ranking sind alle Schulen Österreichs dramatisch zurückgefallen!! ( wahrscheinlich weil es keinen Gendernobelpreis gibt)

  6. Kluftinger

    @ sokrates9
    was den Genderschwachsinn an österreichischen Universitäten betrifft, kann ich nur vermuten, dass die betreffenden Herrschaften nicht in der Lage sind, geistig anspruchsvollere Tätigkeiten auszuüben?
    So lange aber, mit Zwangsgebühren finanziert, der ORF jeden Tag diesen G-Schwachsinn zelebriert, lässt sich ein gewisser Nachahmungseffekt kaum vermeiden? (da wird man schon schräg angeschaut wenn man die Grammatik richtig anwendet)!

  7. GeBa

    Übrigens – Firefox bietet eine kostenlose, augenschonende Erweiterung an: Binnen-I be gone
    Binnen-Is sind der Versuch Geschlechtergerechtigkeit in geschriebener Sprache auszudrücken, allerdings wirkt sich deren Verwendung in den Augen mancher negativ auf den Lesefluss von Texten aus. Dieses Add-on ermöglicht es, die meisten eingestreuten Binnen-Is auf besuchten Webseiten herauszufiltern um so eine bessere Lesbarkeit zu erreichen
    Bei diesem Namen – Ai Wei Wei – sträuben sich meine Haare, wenn ich zurückdenke, was der verbrechen durfte, bzw. wofür das Wort Kunst herhalten musste 🤮:
    Juli 2016 wurde die Installation F Lotus von Ai Wei Wei aus von Flüchtlingen benutzen Schwimmwesten im Teich des Schlosses Belvedere, Wien eröffnet. Zwei Löwenfiguren von ihm stehen schon im Garten, eine Papierfigur hängt im Raum https://de.wikipedia.org/wiki/Ai_Weiwei#Ausstellungen
    https://up.picr.de/40858370cy.jpg
    https://up.picr.de/40858378an.jpg
    https://up.picr.de/40858399lg.jpg

  8. Nightbird

    Also wer sich angesichts Corona über eine gendergerechte Ausdrucksweise Gedanken macht, gehört ohnehin schnurstracks in den Guglupf! Und jede Menge Haloperidol zum Frühstück.
    Das tun ohnehin nur jene, die sonst gänzlich in der Bedeutungslosigkeit versumpern würden. Kampfemanzen und ähnliches Gesocks brauchen halt irgendetwas, und sei es noch so unwichtig, um ihre Minderwertigkeitskomplexe zu kaschieren. Sie haben ja sonst nix, die Armen.

    Genderismus ist so notwendig wie eine Warze am A…. oder ein Kropf!
    Wüsste nicht, ob eine gendergerechte Ausdrucksweise bisher etwas geändert hätte.

  9. Falke

    Die Genderhysteriker*innen (ist hier satirisch gemeint) müssen ja schlaflose Nächte haben, wenn sie bedenken, dass etwa im Französischen “homme” sowohl Mann als auch Mensch bedeutet, dass also in ihren (einfältigen) Augen, nur ein Mann als Mensch betrachtet wird. Ähnlich im Englischen, wo “man” ebenfalls sowohl Mensch als auch Mann bedeutet; und “mankind” Menschheit heißt (obwohl auch dort immer häufiger die Bezeichnung “human” für Mensch verwendet wird). Aber was sollen die Frendsprachen, wenn sie ja nicht einmal richtig Deutsch können, daher das grammatikalische Geschlecht vom natürlichen Geschlecht nicht unterscheiden können.

  10. Thomas F.

    @Falke ‘Gendern’ – obwohl es ein englisches Wort ist – funktioniert eigentlich nur in der deutschen Sprache. Im englischen Sprachraum veranstalten diese ‘Wokesters’ dafür den Zirkus mit den ‘Pronouns’. Das, wiederum, würde in anderen Sprachen gar nicht funktionieren. Im Russischen, zum Beispiel, muss ich mich entscheiden, ob ich jemanden als Mann oder Frau betrachte, wenn ich mit ihm spreche, und kann nicht irgendetwas dazwischen verwenden, um auf seine eventuelle persönliche geschlechtliche Orientierungslosigkeit Rücksicht zu nehmen. Aber gut, die Russen haben auch andere Probleme und lachen über so etwas höchstens.

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