Schockstarre im Süden Europas – Angst vor einer neuen Euro-Krise

“….Die Turbulenzen an den Finanzmärkten durch Corona schüren die Furcht vor einer Währungskrise. Der Einsatz des Euro-Rettungsfonds ESM wird geprüft. mehr hier

3 comments

  1. Rado

    Der Vergleich mit der Eurokrise hinkt etwas. Diesmal trifft es die Realwirtschaft wesentlich unmittelbarer.
    Bin mit nicht sicher, ob nicht das Bild einer Gesellschaft unter langfristigem Belagerungszustand der passendere wäre. Im Extremsten Fall Sarajevo 1993, nur ohne Granaten.

  2. Johannes

    Es kommt immer darauf an was man als Lebensstandard definiert, man kann einer Krise mit dem gebotenen Realismus ins Auge schauen und als Gesellschaft erkennen das bestimmte Gewohnheiten nicht mehr leistbar sind.
    Wenn NGO, Medien und Gewerkschaften nicht bereit sind diese Notwendigkeit anzuerkennen so treibt alles weiter in die Unfinanzierbarkeit.

    Aber auch die Politik ist gefordert, Korruption ist pures Gift für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Und das beginnt schon dabei ob man sich die Bezahlung von Strafzetteln, Hausmieten, Parteienförderung und vieles mehr “schenken“ lässt.

    Eine ehrliche Politik muss sich von solchen Geldgeschenken fern halten, dann kann sie auch glaubwürdig etwas von seinen Bürgern verlangen.

    Nach dieser Krise muss ein Kassasturz gemacht werden und es muss den Menschen erklärt werden was man sich noch leisten kann und was nicht.

    Ich denke das Bewusstsein der Menschen wie schnell Wohlstand zerstört sein kann ist gerade jetzt größer denn je. Daher kann man nach dieser Krise viel leichter überzeugen keine neue Wirtschaftskrise durch einen unstabilen Euro herbeizuführen.

    Man hat nach der Corona-Krise die einmalige Chance ein Umdenken im Umgang mit Schuldenmachen zu bewirken.

  3. sokrates9

    Johannes@ Man müsste den Euro hinterfragen! Ohne Euro kein Europa? oder vielleicht ein Europa ohne politische EU??

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