„Schüler werden besser, wenn man Smartphones verbietet“

Manfred Spitzer hat ein Buch gegen die „Smartphone-Epidemie“ geschrieben. Er sagt, dass Bilderbücher besser sind als Bildschirme. Und erklärt, was wir von der Smartphone-Nation Südkorea lernen müssen. weiter hier

4 comments

  1. sokrates9

    Gibt es nicht gerade eine digitale Bildungsoffensive unsere Regierung? Jahrelang galt die psychologische Grunderkenntnis dass “motorische Typen” durch schrieben Information am Besten speichern! Nachdem man heute schon Tablets in Grundschulen einführt ist vielleicht die Assoziation – wischen führt zu perfekten Putzfachkräften gar nicht falsch!

  2. astuga

    Die Technikfixierung im Bildungsbereich ist verhängnisvoll. In Finnland lernen Kinder nur mehr Blockbuchstaben (oder zumindest war das so geplant). In Asien müssen Kinder komplexe Schriftsysteme erlernen und das oft auch noch in Verbindung mit Kalligraphie. Und von Indien über Korea bis China und Japan benützen Schüler anfangs lange einen Abakus statt Taschenrechner. Und sind dennoch, oder gerade deshalb, in Mathe besser als europäische Kinder… Um Gehen oder Radfahren zu lehren unterrichtet man auch nicht wie man Auto fährt. Und warum man nicht bereits Volksschülern spielerisch div. Memnotechniken beibringt ist mir ein Rätsel.

  3. GeBa

    Ich schreibe auch seit Jahrzehnten alles auf dem Computer, meine Handschrift ist zwar noch lesbar, aber ich mag nicht mehr so schreiben.

  4. astuga

    @GeBa – Die Möglichkeit sollte jeder haben. So wie aber auch jedes Kind die Möglichkeit haben sollte, diese Grundfertigkeiten zu erwerben. In einem Umfang wo das Potential gebildet wird eventuell auch mehr daraus zu machen.
    “Machines were mice and men were lions one upon a time. But now that its the opposite its twice upon the time” so der Musiker Moondog.

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