Schulden, Schulden, Schulden

Von | 23. Juli 2013

Im ersten Quartal 2013 beliefen sich die öffentlichen Schulden der Eurozone (gemessen am BIP) auf 92,2 Prozent, wie die neuesten Daten von Eurostat zeigen. Im Vorquartal waren es noch 90,6 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresquartal ist sogar ein Anstieg um vier Prozent zu verzeichnen. – Irgendwie haben wir uns eine knallharte Sparpolitik irgendwie, ähem, anders vorgestellt.

4 Gedanken zu „Schulden, Schulden, Schulden

  1. Thomas Holzer

    aber bitte; die Schulden sind doch nur deswegen gestiegen, weil die Politiker zum Wohle der Allgemeinheit ein paar Banken mehr retten mussten; das sollte man nicht außer Acht lassen 😉

  2. Thomas Zehetbauer

    Es ist genau passiert, was Krugmann vorhergesagt hat: Der Versuch die Staatsschulden aus der umlaufenden Geldmenge zu bezahlen hat das BIP schneller schrumpfen lassen als die Schulden. Daher ist die Verschuldung in Realtion zum BIP jetzt natürlich höher.

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  4. Sven Lagler

    Die Kennzahl Staatsschulden am BIP ist nur bedingt aussagekräftig.

    Wenn die Staatsschulden gleich blieben und das BIP zurückgeht, steigt der Anteil der Staatsschulden am BIP.

    Wenn die Staatsschulden gleich blieben und das BIP rechnerisch durch Inflation steigt, sinkt der Anteil der Staatsschulden am BIP.

    Obwohl die erste Variante nicht wünschenswert ist, verbessert die zweite Variante zwar die Kennzahl der Staatsschulden am BIP und verschlechtert dennoch die Situation für die Bevölkerung nicht weniger.

    Interessant und relevant ist der absolute Staatsschulden- Stand und dessen absolute Zunahme, also die jährliche Differenz zwischen den Staats- Einnahmen und Staats- Ausgaben.

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