Schule: Etwas verstehen müssen? Wie reaktionär!

“…An deutschen Schulen hat ein radikales Bildungsexperiment begonnen: Erstmals ist für die Zulassung zu Realschule oder Gymnasium nicht mehr entscheidend, ob jemand dem Unterricht folgen kann. Was allein zählt, ist die Utopie einer Welt ohne Grenzen….” (“SpOn, lesenswert!”)

9 comments

  1. michelle

    die deutsche Bildungsministerin ist Mitglied der CDU – die lässt diesen Blödsinn zu ?

  2. Reinhard

    Die ganzen Verfechter der Zerstörung des Schulsystems durch rücksichtslosen Missbrauch der Kinder als Laborratten ihrer verqueren Experimente eint nur eines: Sie besitzen entweder selbst keine Kinder oder können sicher sein, ihre eigenen Sprösslinge beizeiten auf eine böse reaktionäre Privatschule zu schicken.
    Den Kindern anderer Leute ist leicht das Leben zu versauen, wenn dass diese Leute auch noch mit ihrem Steuergeld selbst finanzieren müssen. Sollen die “Experten” auf ihre eigenen Kosten und mit ihren eigenen Kindern ein Pilotprojekt starten und nach zehn Jahren die überragenden Erfolge präsentieren, dann kann man darüber diskutieren. Bis dahin muss man sich als Eltern Gedanken machen, mit welchen legalen Mitteln man diese moralingetränkten Klugscheißer bekämpfen kann.

  3. herbert manninger

    Das lässt ja hoffen, dass die Gleichmacherei auch andere Bereiche erfasst:
    Österreich wäre dann zB. bei jederFußball-WM dabei, 1.Platz, neben allen anderen Teilnehmern. Schöne, neue Welt.
    Im Blödheits-Ranking allerdings sind unsere linken BildungstraumtänzerInnen bei allem Bemühen um “Gerechtigkeit”/Ergebnisgleichheit nicht mehr einzuholen.

  4. Rennziege

    Keine Sorge! Conchita W. wird’s richten, die musische und intellektuelle Speerspitze Österreichs. Ich erwarte stündlich ihre Ernennung zur Unterrichtsministerin. Mehr (wozu auch?) haben wir nicht aufzubieten. 🙂

  5. Reinhard

    @Rennziege
    Könnte sich tatsächlich um eine Verbesserung gegenüber dem momentanen Zustand handeln… 😉

  6. MM

    @Michelle: Die Bildung wird in Deutschland über die Kultusministerien der Länder organisiert, also hauptsächlich von SPD und CDU.
    Aber ansonsten hat die CDU kulturell vor etwa 10 Jahren kapituliert (wer könnte sich heute noch eine Kampagne gegen die doppelte Staatsbürgerschaft vorstellen oder eine CDU-Forderung nach dem Kirchoffschen Steuermodell). Und inzwischen glauben sie den linken Quatsch immer öfter sogar selbst.

  7. KClemens

    @MM und @michelle,

    sollte in Deutschland jemand gegen die Inklusion argumentieren, kann man sicher sein, daß aus der Empörungsindustrie sofort die Karte “Ausgrenzung Behinderter” gezogen wird. Gerne in Kombination mit Godwins Law als Joker.

  8. MM

    @KClemens
    absolut! Und genau vor diesem Empörungsautomatismus hat die CDU kapituliert – erst widerwillig, aber die Gesinnung wird jetzt sozusagen nachgeliefert.
    Genau gegen diesen Mechanismus müssen wir ankämpfen und die Vernunft hochhalten. Jeder Einzelne Tag für Tag in seinem Umfeld. Dann schaffen wir es auch wieder in den Mainstream.

  9. Ehrenmitglied der ÖBB

    Eine ähnliche Situation hatten wir auch in Österreich 1995 ff.
    Die SPÖ verlangte die “Integration” von Behinderten in die Regelschulklassen und die ÖVP (als Partei) akzeptierte die Forderung vor der Angst, die Eltern der Behinderten als Wähler zu verlieren (sofern die wirklich ÖVP gewählt hatten?).
    Conclusio: es waren nicht so sehr pädagogische Argumente ausschlaggebend, sonder das Schielen nach Wählerstimmen. Das Ergebnis ist bekannt.

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