Schule muss Muslimin mit Niqab nicht unterrichten

Von | 23. August 2016

“…….Ein Gericht in Osnabrück hat einer Muslimin untersagt, mit einem Gesichtsschleier im Unterricht zu erscheinen. Die Schule hatte verlangt, dass sie keinen Nikab trägt…..” (hier)

12 Gedanken zu „Schule muss Muslimin mit Niqab nicht unterrichten

  1. Reini

    für was, wen, warum, geht diese Fräulein in die Schule?? … oder findet man mit dieser Verkleidung wirklich einen Job?!

  2. Gast

    Eine Schule ist autonom und kann alles verlangen, was sie für den Unterricht für sinnvoll erachtet. Es wäre ja auch nicht sinnvoll, in einem vollverspiegelten Motorradhelm zu erscheinen.
    Zur Aufgabe eines Lehrers gehört es, auch die Gesichter zu lesen, um darauis abzuleiten ob etwas verständlich oder unverständlich, interessant oder langweilig dargeboten wurde. Ein Lehrer vor einem Pulk eingewickelter Mumien muss nur noch seinen Text runterleiern und fertig, da bleibt nix hängen außer auswendig gepaukte Koranverse und Stehsätze. Das erklärt auch den extrem hohen und qualitätsvollen Bildungsstand unserer Neubürger mit Importbiographie.

  3. Gast

    Übrigens ist ein Abendgymnasium keine Pflichtschule mehr, die können ablehnen wen sie wollen, auch wenn es die Betroffenheitsindustriellen wieder einmal wutschnaubend aus ihren Löchern treibt. Wenn Deutschland als Rechtsstaat wahrgenommen werden möchte, hat es in erster Linie das Privatrecht zu respektieren, und das besagt, dass jeder selbst entscheiden kann, wem er wann und nach welchen Auswahlkriterien eine Leistung anzubieten bereit ist und wann nicht. Und wenn Muslime nicht beim Juden kaufen, weil sie ihn nicht mögen, dann darf auch der Jude den Muslimen nichts VERkaufen, wenn er nicht will. Recht ist keine Einbahnstraße, außer in Unrechtsstaaten.

  4. mariuslupus

    In der “Zeit” erscheint demnächst, nachträglich noch ein Kommentar, in dem dieses Verbot hinterfragt wird, sowie die mangelnde Toleranz und Islamfeindlichkeit, der zuständigen Schulleitung angeprangert wird.

  5. sokrates9

    Man sollte auch mal das “Klagerecht” hinterfragen: Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht?? Wer zahlt das? Die Klägerin die sicherlich mittellos ist und mit ihrer Verkleidung lebenslang bleiben wird? , oder sponsert der Steuerzahler wieder sinnlose Beschäftigung vieler Beamter und Rechtsanwälte??

  6. Astrid G.

    Deutsche Gerichte entscheiden in bezug auf Schulen anders als in bezug auf Arbeitsplaetze. In Schulen gilt Vorrang des Schulfriedens, sofern dieser konkret nachweisbar (!) gefaehrdet ist:
    “Die Erfuellung des staatlichen Erziehungs- und Bildungsauftrags nach Art. 7 Abs. 1 Grundgesetz setzt voraus, dass der Schulfrieden gewahrt ist. Damit ist ein Zustand der Konfliktfreiheit und -bewaeltigung gemeint, der den ordnungsgemaessen Unterrichtsablauf ermoeglicht, damit der staatliche Bildungs- und Erziehungsauftrag verwirklicht werden kann. Der Schulfrieden kann auch durch religioes motiviertes Verhalten beeintraechtigt werden. Der religioese Schulfrieden ist ein Schutzzweck von herausragender Bedeutung. Die Vermeidung religioes-weltanschaulicher Konflikte stellt ein gewichtiges Gemeinschaftsgut dar.

    sowie:
    Die negative Glaubensfreiheit ist ein Abwehrrecht, das sich gegen den Staat richtet. Der Staat darf keine Lage schaffen, in welcher der Einzelne ohne Ausweichmoeglichkeit dem Einfluss eines bestimmten Glaubens, den Handlungen, in denen dieser sich manifestiert, und den Symbolen, in denen er sich darstellt, ausgesetzt ist.

    zentral:
    Das Grundrecht des Klaegers auf Glaubensfreiheit ista ber zum Schutze des Schulfriedens eingeschraenkt, der zu den Gemeinschaftswerten mit Verfassungsrang gehoert.
    ausserdem:
    Das Grundrecht des Klaegers (in der Schule zu beten, Anm.) werde zwar vom Schutzbereich des verfassungsrechtlich gewaehrleisteten Freiheit der Religionsausuebung erfasst. Dieses Grundrecht sei hier jedoch zum Schutz von Grundrechten Dritter und von Gemeinschaftswerten mit Verfassungsrang eingeschraenkt. Die Verrichtung des Gebets im Schulgebaeude beeintraechtige die negative Glaubensfreiheit der Mitschueler. Sie haetten grundsaetzlich einen Anspruch darauf, von Aeusserungen eines Glaubens verschont zu bleiben, den sie nicht teilen.

    deutsches Bundesverwaltungsgericht, Urteil BVerwG 6 C 20.10, OVG 3 B 29.09, verkuendet 30. 11. 2011

    An Arbeitsplaetzen gilt das alles in Deutschland im Moment nicht.

    Dazu das hervorragende Werk “Gebetspausen am Arbeitsplatz – Erwartungen gefluechteter Muslime” von Rainer M. Wolski. Ist zwar deutsches Arbeitsrecht, und daher in Oesterreich ueberhaupt nicht anwendbar, hat aber, eben weil der Autor lediglich sachlich aufzaehlt und darlegt und sich – mit grosser Disziplin, wie ich meine – jeglicher Wertung enthaelt, enorme Sprengkraft.

  7. Calderwood

    Ein Niqab ist nicht nur ein Störfaktor im Unterricht, weil der Lehrer das Gesicht der Schülerin nicht sehen kann, sondern überdies auch noch ein demonstratives Bekenntnis zu einer totalitären Ideologie, vergleichbar einer Hakenkreuz-Binde. In einer öffentlichen Schule haben solche Dinge wahrlich nichts verloren.

  8. Gast

    @Calderwood
    Seltsamerweise sind aber jene Empörungsbeauftragten, die jetzt wieder schrill ihr Diskriminierungsliedchen kreischen, genau die gleichen, die sich bei jedem Kreuz-Halskettchen aufregen, die Symbole des Christentums hätten in der Schule nichts verloren. Laut Gesetz haben sie damit recht, aber auffallend ist, dass wenn das gleiche Gesetz gegen Muslime angewandt wird, plötzlich alles ganz anders ist. Erlaubte Burka würde auch bedeuten, Kreuz an der Wand und Schwein in der Kantine. Rosinen picken geht nicht, auch wenn die sich jetzt wieder heiser kreischen.

  9. Gast

    @stiller Mitleser
    Finde ich super, eine Idee zur Finanzierung der Therapien für traumatisierte Terroropfer.
    Der ist wirklich so dämlich und überweist das Geld an den Staat; da würde ich die Strafe sofort auf das Doppelte hochschnalzen – endlich mal einer, der freiwillig Steuern zahlt! 😉

  10. Reini

    über den Link vom stiller Mitleser…
    Er “befürchte viele die Bildung von Parallelgesellschaften und sieht die Würde muslimischer Frauen verletzt.” …
    ein Bericht der Presse zur Aufheiterung 😉 … gibt’s den Zorro auch für Verkehrsstrafen?

  11. Fragolin

    @Reini
    Stimmt,d er ist herzig. Der sieht die Würde der Frau nicht verletzt, wenn sie wie eine Legehenne im Stoffkäfig gehalten wird und nur als stummer Schatten hinter ihrem Vormund herhuschen darf, sondern wenn man solches ablehnt. Putziges Kerlchen! Aber irgendwie auch brauchbar – bringt dem Staat Einnhamen. 😉

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