Schule: Tausende Details geregelt – aber das Wichtigste nicht

(ANDREAS UNTERBERGER) Der ganze Gehsteig rund um die Schule ist, so weit das Auge reicht, mit dicken roten Balken bemalt, damit frühmorgens jeweils ein Kind hinter jeweils einem Balken wartet (oder was – weil Kinder ja so sind wie Soldaten und genau dort stehen, wo sie sollen …). Bis ins Detail ist Österreichs Schulen vom Bildungsministerium alles vorgegeben worden, wie sie jetzt ihre Halböffnung zu organisieren haben. Keine Spur von “Eigenverantwortung”, also von jenem Wort, das die Regierung derzeit so gerne im Mund führt. So wie für Theater, Gasthäuser oder Schwimmbäder ist auch für die Schulen jeder Handgriff und Schritt reguliert worden, den ein Österreicher künftig machen kann. Nur dort, wo wirklich Regulierung nötig wäre, weil da verschiedene Akteure mit unterschiedlichen Interessen involviert sind, hat man eine Regulierung unterlassen. Offenbar weil man zu feig war zu entscheiden. Mehr hier

4 comments

  1. sokrates9

    Regierung ist stolz an ihrem umfassenden Regelwerk.Die Grünen – bisher immer schon die Verbotspartei- sind im höchstem Glück – alles ist mit dem Corona / Umweltschmäh möglich:Rauchverbot, Alkohol wird reduziert – ab 23 Uhr Sperrstund- dann sind alle besoffen und halten die Regeln nicht ein- Fleisch schlecht aus Klimagründen – Anschober feiert BELUSTIGUNGSVERBOT bei mehr als 10 Personen!
    Jede Maßnahme ist eng mit Corona verquickt, so blöd sie auch immer ist! Jetzt gibt es in den Schulen auch Prüfungsverbot ( einige Leher würden gerne wissen was bei dem Fernunterricht hängen geblieben ist )Geht nicht! Prüfungsverbot damit das Virus sich nicht schreckt??Massiver Eingriff in Schulautonomie wird mit Corona begründet!” Turnen , Singen, Schwimmunterricht – verboten! Ob man da gewissen Bevölkerungskreisen praktischerweidse gleich entgegenkommt? Eindeutiger Beweis dass schulische Erfolge / Lernen reine Nebensache ist. Eh schon Wurscht?? Wie viele Infektionen mit tödlichem Verlauf gab es eigentlich schon weltweit??

  2. Der Realist

    Da muss einmal gesagt werden, dass die ganzen Regelungen und Verordnungen gerade im Schulbetrieb ohnehin zu vergessen sind. Anfangs wird noch ein wenig auf den Abstand geachtet, auch die Maske getragen, aber in den Pausen und am Heimweg wird das, wie es eben bei Kindern und Jugendlichen so ist, großteils vergessen werden. Interessanterweise, trotz relativ später Maskenpflicht, haben sich keine Supermarktangestellten infiziert, und wie jeder aus Erfahrung bestätigen kann, wird in den Supermärkten der Abstand selten eingehalten. Daher ist die aktuelle Regelung für den Unterricht ebenfalls zu hinterfragen. Diese paar Wochen in diesem Schuljahr dienen wahrscheinlich eh nur um das Jahr halbwegs geordnet abzuschließen, viel Wissen wird bestimmt nicht mehr vermittelt werden.

  3. CE___

    Der grösste Kampf der Bürger wird nicht gegen das Virus selber sein, sondern um die ganzen nichtsnutzen und sinnlosen Bürokraten und Apparatschicks und andere Zettelschieber die hier bei der Gängelung der Bürger zur Hochform auflaufen, wieder in die Schranken zu weisen.

    Verglichen zu diesen ganzen Stricherln-am-Boden-Witzen und Wo-der-Salzstreuer-am-Tisch-zu-stehen-hat-Vorgaben waren ja selbst die 5-Jahres-Pläne einer Sowietunion geradezu Hymnen auf die freie Marktwirtschaft.

  4. sokrates9

    Da werden immer superschlaue Clusteranalysen gemacht, aber ob Maske was bringt oder nicht in solche nebensächlichen Details geht man nicht!
    Bestes Beispiel ist da die Analyse dass beim Skifahren ernormes Risiko lag.Klingt gut ist aber idiotisch! Kein Skifahrer nähert sich dem anderen auf 1 Meter, da besteht dann Sturzrisiko, nicht das Skifahren brachte die Infektionen sondern das Apres- Ski! Ist aber unseren “Wissenschaftlern” egal. Das ist auch der Grund warum zuerst die Lifte, dann die Bars geschlossen wurden!

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