Schule verlegt Weihnachtsfeier nach Kritik von Muslimin

Ein Gymnasium in Lüneburg reagiert auf den Protest einer muslimischen Schülerin und verlegt die Weihnachtsfeier in die Freizeit. Im vergangenen Jahr hatte sich dieselbe Schülerin bereits über die gesungenen Lieder beklagt.” (weiter hier)

19 comments

  1. Thomas Holzer

    Das Problem ist halt, daß es eigentlich immer jemanden geben wird, der mit bestimmten “Vorgaben” nicht einverstanden ist.
    Wenn jeder einzelne protestiert, und jedem einzelnen nachgegeben wird, dann bricht das ganze System zusammen.

  2. Mourawetz

    Im Islam ist das Singen, Musik, etc. verboten. Deshalb hat es mich auch immer gewundert, warum Cat Stevens zum Islam konvertierte.
    Da gibt es ja das Sprichwort: “wo man singt, da lasse dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder”.
    Der Volksmund hat es mal wieder auf den Nagel getroffen.

  3. Kluftinger

    @ Thomas Holzer
    Ihre richtige Analyse ist für Deutschland zu ergänzen: Es ist der “Habitus” des Deutschen, Befehlen , Verboten und Kritik so entgegenzukommen, dass eine “reibungslose” Erledigung garantiert wird.
    (Und ab dem Jahre 1933 ff war das besonders gut zu bemerken).
    Oder wie erklärt man sich sonst, dass ein abgeschobener Afghane wieder aus Afghanistan zurückgebeten wird, weil die Einspruchsfrist gegen seine Abschiebung nicht in voller Länge beachtet wurde?

  4. Thomas Holzer

    Wenn der Relativismus absolut gesetzt wird, wie derzeit in Europa, dann schafft sich Europa selbst ab.

    Leider weit und breit niemand zu sehen, der willens ist, diesem Suizid auf Raten Einhalt zu gebieten, vielmehr wird von den gewählten Politikern, Journalisten und allen anderen Adepten immer schneller an der Schraube der Vernichtung gedreht (Man wende seinen Blick nach Schweden und dem dort derzeit “diskutierten” Gesetzesentwurf)

  5. kannitverstaan

    Weicheier machen eben doch nicht satt, wenn ihre Aktionen auch angefressen machen….

  6. Reini

    Da der Islam zu Europa gehört muss sich die Politik sich mit der Kirche einigen, … darf (soll) der Glauben in den Schulen unterrichtet werden? oder soll er gänzlich von der Schule verbannt werden? ja oder nein! … Ein Fall für eine Volksabstimmung!

  7. Christian Peter

    Zurecht – Religion hat in öffentlichen Schulen nichts verloren, Religionsunterricht und sonstige religiöser Schnickschnack gehören abgeschafft. Wie in den USA, dort gibt es keinen Religionsunterricht, keine Subventionen und keinerlei Privilegien für religiöse Gemeinschaften.

  8. cmh

    @CP

    Ohne das Christentum und damit ohne die Kirche wären Sie heute sicher nicht in der Lage, zu lesen oder zu schreiben. Sie wären allerwahrscheinlich und bestenfalls ein Halbfreier, der zwar zu Odin opfern darf, vielleicht in einem Moor versenkt wiird, aber jedenfalls vor seinem Chef zu kuschen hätte.

    Wenn wir – und damit meine ich Sie und Ihresgleichen – weiterhin so allergisch gegen das Christentum reagieren, dann kommt zunächst vielleicht zunächst der allgemeine Atheismus der Dummheit, aber auf dieser Gstetten wird dann sicher der Islam ganz fulminant reussieren.

  9. Zeppo

    @christian peter: jede anerkannte religion gteniesst in den USA absolute steuerfreiheit…. ist das keine subvention???

  10. astuga

    @Mourawetz
    Gesang und Musik mit religiöser (islamischer) Thematik sind ausdrücklich erlaubt.
    ZB. als sog. Nasheed.

    Das ist ganz ähnlich wie in der traditionellen Literatur.
    Zu Unterhaltungszwecken ist sie eigentlich verboten bzw war verpönt, deshalb sind Unterhaltungsmusik wie Literatur fast immer mit religiösen Phrasen durchsetzt.

  11. astuga

    Darf man dann davon ausgehen, in Zukunft auch nicht mehr mit Halal-Essen und dem Ramadan belästigt zu werden?

  12. astuga

    @CP & perry
    Grundsätzlich ist das nicht falsch (übrigens geht es um Lüneburg in Deutschland, nicht um Österreich).
    Wobei das öffentliche Schulsystem jetzt wieder auch nicht derart überbordend mit Religion durchsetzt ist.
    Weihnachten ist für die meisten außerdem mehr Tradition und Brauchtum (zumal in Österreich), und wird auch von zahlreichen Nichtchristen in irgendeiner Form gefeiert.
    So wie es weltweit etwas Mode geworden ist das hinduistische Holi-Fest zu feiern (Stichwort mit Farbpulver um sich werfen).

    Der eigentliche Knackpunkt aber, am Islamproblem ändert sich genau gar nichts wenn Religion komplett aus dem öffentlichen Raum verbannt wird.
    Genauso wenig wie der Bau großer offizieller Moscheen oder die Existenz der IGGiÖ zu weniger Radikalismus führt.
    Die sog. Hinterhofmoscheen gibt es weiterhin.

    Genauso wie es private Quranschulen für Kinder gibt, unabhängig davon, ob an öffentlichen Schulen isl. Religionsunterricht stattfindet oder nicht.
    Diese Schülerin hat sich ja auch nicht von selbst radikalisiert, das hat wahrscheinlich schon ihr Imam und die Familie besorgt.

    Es gilt hier deshalb zwei Problemfelder im Diskurs zu trennen: jenes das sich mit dem Islam und den Muslimen befasst, und jenes in dem es um das Verhältnis von Religion an sich und dem Staat geht (säkular, laizistisch).

  13. Johannes

    Es ist ein kleines Beispiel das sich die Welt der Autochthonen verändert, was früher normal war und Freude bereitet hat ist heute ein diskriminierendes egoistisches Verhalten das man schamvoll in einer Nachmittags-Betreuungsstunde zu verstecken sucht. Ganz so wie die ersten Christen verkriecht man sich in abgedunkelte Räume, kein Schall soll nach außen dringen den dort könnten Menschen sein die zugewandert sind und das gar nicht wollen das wir das singen und sie es hören.

    Im übrigen widerspricht es wiederum der Weisung der Kanzlerin doch den Kindern Flötenspielen und christliche Glaubenslehre zu vermitteln als Stärkung um mit dem fortschreitenden Islam mithalten zu können.

    Jetzt sind die Lehrer in der Zwickmühle sollen sie Merkel gehorchen oder den Wünschen von Schülern muslimischen Glaubens und deren Eltern, haben sie wirklich die Rückendeckung von der Kanzlerin wenn der mediale Mainstream losplärrt? Sehr kompliziert ist es geworden für einen Lehrer der ausnahmsweise nicht aus dem linken Lager kommt, sehr kompliziert und eigentlich auf verlorenem Posten. Da schwappt die Welle der Migration bald wie ein Tsunamie drüber und bläst das Weihnachtskerzchen aus.

  14. Rennziege

    20. DEZEMBER 2017 – 12:15 — cmh
    @CP
    Es steht mir nicht zu, Ihnen zu danken, aber trotzdem: Sie haben vollauf recht. Danke!
    Auch mich juckt es bisweilen in den Pfoten, einem glitschigen Aal namens CP, der sich in der cloaca maxima von rotgrünen Exkrementen ernährt, zu antworten.
    Es ist vergeudete Zeit. Dieser Typ muss halt von irgendwas leben, also frisst er… eh scho’ wissen.

  15. Christian Peter

    @Zeppo

    Die Steuerbefreiung ist das einzige Privileg, welches Kirchen in den USA genießen. Ansonsten herrscht strikte Trennung von Staat und Kirche, Religion in Schulen oder anderen öffentlichen Bereichen ist nicht erlaubt.

  16. Zeppo

    @christian peter
    möglicherweise stehts so in der TR-Verfassung. Unter Erdowahn wirds halt nur anders gelebt

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