Schwarzer Riese statt Weisser Riese!

Der Schauspieler Albert Fortell hat das Problem der Diskriminierung auf seiner Facebook-Seite konsequent zu Ende gedacht, Chapeau, Maestro: “ESKIMO” Eis soll in Dänemark verboten werden – aber schon sowas von richtig!
Hier mein Antrag an die Tugendzensoren und deren mit vorauseilendem Gehorsam alles brav erfüllende Weicheier:
1) mit 191cm Körpergröße wehre ich mich im Cafe gegen den “Verlängerten” – habe mir durch die Länge öfter als normal den Kopf angestoßen, daher diskriminierend!
2) Wie ist das mit dem weißen Schwarzarbeiter und seinem “Schwarzen” Kollegen – arbeitet der dann automatisch weiß?
3)Die ÖVP hat den Wandel von schwarz zu türkis in weiser Voraussicht schon vollzogen.
4) Sich grün und gelb ärgern ist ebenfalls rassistisch (gegen die Grünen als eigenartige politische Rasse und die Chinesen)
5) Der Tschecherant kann bleiben, der Negerant muss aber seine angestammte Wiener Heimat verlassen!
6) Weiße Mäuse (bei der Polizei) geht garnicht – ist rassistisch und spricht nicht von Tierliebe gegenüber der raren Spezies weißer Mäuse.
7) “People of colour” ebenfalls rassistisch gegenüber Menschen ohne Farbe (blasser Farbe – zB. Rothaarigen, wie mich).
8) “Afroamerikaner” geht nur dann, wenn der eingewanderte Europäer ab sofort mit “Euroamerikaner” benamst wird – oder zB. der Russe als “Russoamerikaner”, nach dem Schah von Persien in die USA geflüchtete Iraner als “Iranoamerikaner”…..
9) Der “Franzose” als “umklammerndes Zangenwerkzeug” muss ebenfalls dringend umbenannt werden – aus Respekt dem Franzosen gegenüber (dem nicht Zangen-Franzosen).
10)Rauchfangkehrer dürfen nicht mehr ruß geschwärzten Gesichts durch die Stadt laufen. Nach getaner Arbeit müssen sie sich sofort waschen, bzw. weiß einstäuben (geht aber auch nicht, diskriminierend gegen Weiße).
11) schwarzer Peter Spiele müssen ab sofort alle Hautfarben im Kartendeck aufweisen – daher muss es zahlreiche Peter im Spiel geben (was dieses zwar weniger spannend macht, aber dafür das korrekte Herz hüpfen lässt) – UND Peter weist zu eindeutig auf einen Christlichen Vornamen hin, daher vielleicht auch eine der Karten mit “neutral gefärbter von woanders Herkommender” umbenennen”….
12) Sollte das Waschmittel “Weißer Riese” je wieder auf den Markt kommen, muss es in “Schwarzer Riese” umbenannt werden, da gerade Schwarze oft kraftvoll gebaut sind und sich daher ausgeschlossen fühlen könnten – geht aber auch nicht wirklich, da es dann implizieren würde, alle Schwarzen wären etwas zu groß und klobig
Schluss jetzt, es ist zu Haare ausreißen…
Geht auch nicht, ist diskriminierend gegenüber dem Glatze Tragenden, der kann sich nämlich nichts ausreißen….

8 comments

  1. Michael Geringer

    Großartig! Danke, Albert Fortell, für diesen ungemein intelligenten wie humorvollen Brief! Mit herzlichsten Grüßen aus Perchtoldsdorf!

  2. Topfenneger

    Ironischerweise stammt der Begriff Eskimo ja von Indianern bzw Indians (wie lange man das wohl noch sagen darf, schließlich sind es gar keine Inder), und bedeutet Rohfleischesser.
    So nannten die First Nations (Ok, sie waren weder tatsächlich die Ersten, noch echte Nationen) ihre nördlichen Nachbarn.
    Man könnte natürlich auch wieder zum altnordischen Begriff Skraelinger zurückkehren…

    Im Endeffekt egal, denn viele Eskimos sträuben sich ohnehin dagegen Inuit genannt zu werden, weil sie anderen Gruppen angehören.
    So wie auch nicht jeder Zigeuner ein südosteuropäischer Roma ist und nicht jeder Weiße ein Caucasian bzw Kaukasier.
    So oder so, beim Kauf und Verzehr von Eskimo-Eis denken die wenigsten auch tatsächlich an diese Volksgruppe am Polarkreis.
    So wenig wie bei Schwedenbomben an Stockholm oder dem Mohr im Hemd an Zentralafrika.

  3. Dr.Gerd Eichberger

    Köstlich! Aber die psychotherapeutische Konsequenz ist dann ganz einfach: SCHWEIGEN. Denn jedes Wort beleidigt irgendwen. Somit haben die “hard-core-psychoanalytiker” immer schon recht gehabt, wenn sie jahrelang schweigend hinter der Couch gesessen haben……

  4. Falke

    Wenn wir schon beim “Verlängerten” im Kaffeehaus sind: Was ist etwa mit einem “kleinen Schwarzen” oder “großen Braunen”? Das ist einerseits natürlich diskriminierend (“klein”) und andererseits voll Nazi (“braun”). Da gibt es noch viel Arbeit für die Sprachreiniger.

  5. Johannes

    Das letzte mal als Albert Fortell gegen den Mainstream geschwommen ist und Wolfgang Schüssel unterstützte bekam er es mit der ganzen Wucht der damaligen roten Schauspieler zu tun (also eh allen) !

    Ich hoffe daher das er diesmal von den “Ermittlungen“ des Herrn Oberinspektor Moritz Eisner verschont bleibt.

  6. Dr. Steffen Kuhn

    Den Titel “Schwarzes Schaf” habe ich mir redlich verdient. War das jetzt alles umsonst?

  7. Elisabeth

    Rechts und Links unterscheiden sich dadurch, dass Linke nicht logisch analytisch denken können. An Fortell sieht man es deutlich, denn er “hält das im Kopf nicht aus”. Einen Linken stört der Irrsinn keineswegs. Er nimmt sich ein Detail, das ihm so oder so gefällt und ob das Ganze zusammenpasst, ist ihm völlig egal. Wer ihn darauf aufmerksam macht, ist ein Natsi oder er muss sonstwie beseitigt werden.

    Es gibt daher frei nach Frankl tatsächlich nur zwei Rassen: Die Rechten und die Linken.

    Der Hass der Linken auf den amerikanischen Präsidenten ist pathologisch. Ehrlich ist kein Argument gegen ihn. Er muss weg, weil er die Wahl gewonnen hat, mit allen Mitteln. Nicht nur die BLM-Bewegung gehört zum Wahlkampf der Linken, sondern ich fürchte auch das Virus aus dem Labor…wenn es um die Macht geht, tun sie alles!

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