Schweden : 162.000 Asylwerber, 494 arbeiten

Von | 6. Juni 2016

Just 494 out of the 162,000 refugees who applied for asylum in Sweden in 2015 have managed to get a job, according to government figures released Tuesday. Refugees are eligible to work while their applications are pending as long as they can show a valid identification document and haven’t been rejected for asylum in the past. A majority of asylum seekers would qualify for a work permit, but the national migration office was only capable of issuing one to one-third due to the high demand. “There was an incredible amount of people who applied for asylum in Sweden, and for us to be able to register everyone we had to disregard certain areas, and employment was one of them,” Lisa Bergstrand, officer at the Swedish immigration office, told Swedish public broadcaster SVT. “We do what we’ve been told to do.” (weiter hier)

13 Gedanken zu „Schweden : 162.000 Asylwerber, 494 arbeiten

  1. Gerald Steinbach

    Gut kann ich mich noch erinnern wie die naive schwedische Regierungsmannschaft unter Tränen die verschärften Asylregeln beschloss, vielleicht gibt’s auch ein paar Tränen für die Schwedischen Hackler die jetzt ca 162000 oder noch mehr, jetzt dauerhaft alimentieren müssen
    Eine naive Gutmenschenregierung die in ihren Leben noch nie einen Euro hart erarbeiten mussten, zu ihrer Zufriedenheit machten dies immer die anderen,

  2. Alois Scheicher

    Aus diesen Zahlen kann man aber noch etwas lesen…
    Gehen wir davon aus, daß es wirklich “die Besten” sind, die zu uns kommen (dies wäre sogar plausibel, da es für Familien, die für die Bezahlung der Schlepper zusammenlagen, sinnvoll erscheint, den Besten loszuschicken, damit dieser baldmöglichst Geld verdient und dieses nach Hause schickt.
    Wenn aber nun nur ein halbes Prozent “der Besten” – unter Anleitung – in der Lage ist, in unserem Sinne “produktiv” tätig zu sein, Produkte und Dienstleistungen auf europäischem Niveau zu erbringen, dann heißt das, daß die Länder des Südens NICHTS, ABER REIN GAR NICHTS in den Norden exportieren können*. Es gibt keine Produkte, die auf dem europäischen Markt eine Chance haben. Eine exportorientierte Entwicklung à la China, Korea, Vietnam scheidet hier vollkommen aus. Es bleibt dem Süden nur die Möglichkeit, sich vom Norden vollständig abzukoppeln, autark zu bleiben – und einen eigenen, mindestens 50 Jahre hinterherhinkende Wirtschaftsraum zu entwickeln. Ohne moderne Medizin, ohne Computer, ohne Handys… mit Autos ohne Elektronik und Sicherheitstechnik.
    * Die Preise für Rohstoffe sind A) im Keller und B) ist es für westliche (inkl. australische) Minengesellschaften aufgrund der mangelnden politischen Stabilität und Rechtssicherheit schlichtweg uninteressant in den Herkunftsländern der Migranten zu investieren.

  3. aneagle

    mir unverständlich, warum so viele Tagträumer in Regierungspositionen gelangen. Hat das mit Schuldgefühlen für bessere Leistungsfähigkeit zu tun? Wollen kompetente und effiziente Wähler von Inkompetenz und Ineffizienz für ihre Fähigkeiten bestraft werden?

  4. cmh

    Man muss das nicht immer so bitterböse politisch und soziologisch sehen. Erfreuen wir uns an der Natur und googeln wir: Rotkehlchen Kuckuck. Es ist toll was da abgeht. Der junke Kuckuck wird nicht aus dem Nest geworfen, sondern macht das mit den Jungen der Wirtsvögel. Diese füttern den Eindringlich unverdrossen und freuen sich wahrscheinlich über seine Größe.

    Blöde Vögel. Den Menschen kann das nie passieren.

  5. Gerald Steinbach

    Diese tränenreichen, weltfremden, basisfremden Personen sollten sich auf ihre ureigenen Aufgaben besinnen und zum Wohle des schwedischen Volkes handeln und ihre persönlichen Befindlichkeiten hinten an zustellen, wenn sie das nicht wollen/können, ist das gut, aber dann sollen sie verschwinden und vor Ort diesen Leuten helfen und dort ihre ganze Empathie zeigen, für tränen ist dann immer noch genug Zeit.
    Aber ganz so schnell gibt man halt auch nicht so ein Pöstchen auf, wenns noch dazu , von den bösen Einheimischen, ganz gut bezahlt ist, tränen trocknen schnell!!

  6. Reini

    @cmh,… und wenns nur mehr Kuckucks gibt? 😉 … dann kommt die Erleuchtung!

  7. mariuslupus

    Warum nach Schweden schauen, den das Glück ist so nah. Aber gelogen wird munter weiter. Jede TV Diskussion, unter der Leitung der Linken Damen, jeden Sendung im ORF beteuert, wie die muslimische Elite die alternde europäische Gesellschaft in der Zukunft durchfüttern wird. Oder wir das umgekehrt sein ? Da hat es einmal einen Film gegeben mit dem titel “Soylent Green”.

  8. Gerald Steinbach

    Was wollen die überhaupt, abgesehen daueralimentiert zu werden

  9. Lisa

    Immerhin bekommen sie Unterricht – und das tut dem Schwedischen als nicht gerade Weltsprache doch gut. Und wenn sie dann – da es doch Flüchtlinge sind – wieder in die Heimat zurückgebracht geworden sein werden (!), helfen sie doch mit zur Verbreitung des Schwedischen, sodass sie dann Pippi Langstrump im Original lesen können. Tak.

  10. astuga

    Die Schweden haben eben keinen Bundeskanzler Kern.
    Der alle Asylwerber in den Arbeitsmarkt integrieren wird… äh, integrieren will.
    Also es wäre schön, wenn…

    Wurscht, die Lösung heißt jedenfalls “Kernkraft Humphrey Bogart” (Copyright Kronen Zeitung)

  11. Astrid G.

    Andere Lesart:
    Im Originalartikel steht naemlich folgendes:
    “Using figures from Sweden’s employment agency Arbetsförmedlingen and migration authorities
    Migrationsverket, SVT reported on Tuesday that 494 asylum seekers who arrived in 2015 have
    managed to find a job to support themselves while waiting for their application to get
    processed.”
    (Quelle: http://www.thelocal.se/20160531/fewer-than-500-of-163000-asylum-seekers-found-jobs)

    Nun kenne ich die schwedischen Verhaeltnisse nicht. Was aber aus dem Artikel klar hervorgeht: wer noch im Asylwerberstatus ist wird in Schweden vom Arbeitsmarktservice nicht aktiv vermittelt, er / sie darf sich nur selbst etwas suchen.
    Der Clou? Fuer wen das Arbeitsmarktservice nicht zustaendig ist, den schickt es auch nicht in Kurse.
    So gesehen ist es von Vorteil noch in Warteposition zu sein: man sucht sich einen Job, und zwar geringfuegig beschaeftigt. Dann gibt es bei Kontrollen keine Probleme, man bleibt aber in der staatlichen Versorgung. Den Rest arbeitet man schwarz zu einem niedrigeren Stundensatz, aber mit recht niedrigem Risiko fuer alle Beteiligten, es liegt ja ein legales Beschaeftigungsverhaeltnis vor.
    Auf die Art und Weise erschweren Asylwerber, wenn sie freien Arbeitsmarktzugang haben , die ohnehin schon enorm schwierige Integration von Personen mit Asylstatus – sie sind billiger und ohnehin von staatlichen Leistungen versorgt.
    Jemand der Asyl hat ist nicht so leicht fuer diese “Prozentloesung” zu bekommen, er hat ja Termine, Kurse, in gewissem Ausmaß auch Pflichten …

    Wirklich interessant bei den Zahlen oben waere die Antwort auf die Frage, wie viele der Berechtigten in einem Beschaeftigungsverhaeltnis sind, aber eben in keinem, das zu Selbsterhaltsfaehigkeit fuehrt.

  12. astuga

    @Astrid G.
    Man darf ja auch nicht vergessen, viele gehen nach Schweden, weil sie dort bereits Angehörige besitzen.

    Der eine oder andere wird dann eventuell beruflich in diesem Umfeld unterkommen (schon aus familiärer Loyalität, aber vielleicht weniger weil tatsächlich Bedarf nach dieser Arbeitskraft besteht – eventuell wird sogar ein anderer dafür entlassen).
    Wenn man dann noch die wenigen (!) tatsächlich Hochqualifizierten dazurechnet, oder einige Künstler die auch in Schweden ihren Platz finden (teils im öffentlich geförderten Kulturbetrieb), dann kommt man sicher leicht auf die Zahl von 494.

    Und man erkennt auch daran, die von Ihnen angesprochene Problematik der “Selbsterhaltsfaehigkeit”.

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