Schweden: Das Schweigen der Juden

Von | 28. August 2016

“Eine der sichtbarsten Auswirkungen muslimischer Masseneinwanderung nach Schweden besteht darin, das Antisemitismus im Land sehr stark zunimmt. Schwedische Juden werden schikaniert und bedroht, vorwiegend in der stark von Muslimen bewohnten Stadt Malmö, wo sich die Spannungen im Januar 2009 während einer friedlichen Pro-Israel-Demonstration verschärften. Demonstranten wurden von pro-palästinensischen Gegendemonstranten angegriffen, die die Unterstützer Israels mit Eiern und Flaschen bewarfen. Der damalige Bürgermeister Malmös, Ilmar Reepalu, verfehlte es eine klare Haltung gegen die Gewalt einzunehmen; er wurde beschuldigt die Anerkennung des großen muslimischen Bevölkerungsanteils der Stadt dem Schutz der Juden vorzuziehen….(weiter hier)

19 Gedanken zu „Schweden: Das Schweigen der Juden

  1. Calderwood

    Das widerlegt die antisemitische These vom großen Einfluß der Juden auf die Gesellschaft. Gäbe sie den, dann hätten sie die für sie so verderbliche Massen-Immigration von Moslems verhindert.

  2. stiller Mitleser

    aus dem Artikel:
    ” Vielleicht ist es zu schlimm sich dem zu stellen?”

  3. Christian Weiss

    Diese verweichlichten Tunten leiden mit Sicherheit am Stockholm-Syndrom.

    Die tragen die Monstranz des xenophilen, minderheitenaffinen, diskriminierungsbekämpfenden Multikultifreund nur noch vor sich her, weil sie hoffen, dass ihnen die Zuwanderer nicht weh tun, wenn sie ganz lieb mit ihnen sind.

  4. aneagle

    was schwedische Regierungen bisher mit ihrer Migrationspolitik den Schweden und der Minderheit der schwedischen Juden angetan haben, ist ein Verbrechen. Ich hoffe auf künftige schwedische Regierungen, die diese Politiker zur Rechenschaft ziehen werden. Das wäre für die gesamte EU heilsam.

  5. gms

    Calderwood,

    “Das widerlegt die antisemitische These vom großen Einfluß der Juden auf die Gesellschaft. Gäbe sie den, dann hätten sie die für sie so verderbliche Massen-Immigration von Moslems verhindert.”

    Nichts daran ist antisemitisch, so man Juden den verdienten Einfluß auf unser jüdisch-christliches Abendland zuschreibt; ohne sie stünden wir intellektuell, wirtschaftlich und kulturell niemals dort, wo wir heute sind. Zugleich existiert die von Antisemiten behauptete Einigkeit innerhalb dieses Volkes nicht, und was den Massen-Import von Moslems anbelangt, möge man sich mit den Stichworten ‘Barbara Lerner Spectre’ beziehungsweise ‘Paideia’ selbst ein Bild über die Motivlage /einzelner/ Juden im Kontext von Multikulturalismus machen, will man den Bogen über Peter Sutherland oder George Soros hinaus spannen.

    Zugleich ist die Beurteilung von wegen Dummheit oder Absicht schwerlich zutreffend und final zu finden. Daß sich Jüdische Vereinigungen weltweit immer wieder eigentümlich für Zuwanderung aus allen Herren Ländern aussprechen, argumentieren sie mit der Hoffnung, hernach nicht als Volksgruppe exponiert und Ziel von Anfeindungen zu sein, wie es zu Zeiten der Fall war, als sie selbst in homogenen Gesellschaften Außenseiter waren.

    Wie an anderer Stelle bereits thematisiert, war Hannah Arendt politisch rechts stehend, Jüdin und zugleich mit ihrem Befund der Banalität des Bösen heftiges Ziel von Anfeindungen linker Juden wie etwa Bernhard Wasserstein. Weshalb ist das bemerkenswert? Wasserstein konzediert sogar selbst ein Versagen insbesondere jüdischer Verleger im Dritten Reich dabei, die Dinge beim Namen zu nennen und sich statt dessen im einen ‘downplay’ zu üben [1].

    Was verbindet exemplarisch heute die deutsche “Zeit” und den österreichischen “Standard”? Die bestehenden Analogien sind weitaus umfassender, als sie selbst der unbeleckte Medienkonsument trivial erkennt, die Frage nach Dummheit oder Absicht soll jeder für sich beantworten.

    [1] timesofisrael.com/the-downward-spiral-of-pre-wwii-european-jewry-bernard-wasserstein/
    “These papers felt they should not be solely serving the Jewish interest. They were hostile to Nazism, and extreme nationalism, but they realized their position was precarious. When the Nazis came to power, they were able to stifle these papers, in some cases close them down, in other cases take them over. The papers felt their best hope in achieving a broad interest in society was not to insist on a parochial Jewish interest, but to try and show that what was being endangered by the role of extreme nationalism, and Nazism, was liberal values. And that lead them to downplay these rather specific Jewish aspects of what was going on.”

  6. gms

    28. August 2016 – 17:05, gms, Ihr Kommentar muss noch freigegeben werden.

    Na wenn da keine Freude aufkommt, sich hier im Forum einzubringen?

  7. mariuslupus

    Aber warum soll es ein schwedisches Problem sein ? Und der der Begriff des Antisemitismus unterstellt, dass es bei der Feindseligkeit der jüdischen Bevölkerung gegenüber, um ein europäisches Phänomen handelt.
    Falsch, dieses Problem wurde von den linken und grünen Poltikern importiert.
    Ein viel besseres Beispiel ist Frankreich. Dort wird die jüdische Bevölkerung, die seit Jahrhunderten in Frankreich lebt, und die französische Kultur geprägt hat, gegen eine arabisch-islamische Bevölkerung ausgetauscht.
    Einen arabisch-islamischen Antisemitismus kann es, per definitionem nicht geben. Sollte es Völkerstämme geben, und sollte es poltisch nicht unkorrekt sein, von Stämmen zu reden, sind Juden und Araber Semiten.
    Also kann kein Araber gegen sich selbst, als Antisemit , sein.

  8. waldsee

    entstehungsdatum 2012 :
    “””Charlotte Riske am 28.12.2012 “Der Islam gehört zu Deutschland” … wird uns seit Jahren gebetsmühlenartig eingetrichtert. Wie unterbelichtet, ignorant und kurzsichtig diese Botschaft ist, zeigt sich von Tag zu Tag aufs Neue. Doch noch immer gelten diejenigen, die vor dem gefährlichen Koran und seinen Anhängern warnen, als “Nazis”. Der Zentralrat der Juden hat fleißig mitgeholfen, die Islamkritiker zu diffamieren. Rund um die Uhr wurde ein interreligiöser Zirkus veranstaltet und lauter bunte Bündnisse “gegen Rechts” geschmiedet. Na bitte, dann sollen sie jetzt gefälligst mit dem Ergebnis leben. Als wenn der Islam JEMALS etwas für Juden oder Christen übrig gehabt hätte… Ein Witz ist das, sich jetzt über Juden- oder Christenverfolgung zu beschweren !!! Schaltet doch einfach eure Hirne mal vorher ein… “””
    seit 2012 bekannt,nicht neu.

  9. Weninger

    @waldsee
    Na da müssen sich die Moslems aber noch ganz schön ins Zeug legen, bis sie die Vorgabe der Christen einstellen.

  10. waldsee

    das schafft mohammed locker .nur wird darüber nicht gesprochen.es geht mir hierbei nicht um eine verteidigung der christen,sondern um den versuch die wirklichkeit der geschichte nicht auszublenden.dhimmis waren juden immer im muslim.bereich. wieviele juden gibts noch im gebiet zwischen marokko und indonesien unter 60 lebensjahren? schätzen sie.
    @weninger

  11. stiller Mitleser

    @ gms & Calderwood
    zit.aus
    http://www.slate.com/articles/life/the_spectator/2009/10/the_evil_of_banality.html
    One can hear the echo of Arendt’s fear of being judged as “merely Jewish” in some, not all, of those Jews so eager to dissociate themselves from the parochial concerns of other Jews for Israel. The desire for universalist approval makes them so disdainful of any “ethnic” fellow feeling. After all, to such unfettered spirits, it’s so banal.

  12. Der Realist

    Die Probleme sind hausgemacht, auch hierzulande. Mit besonders gescheiten Ansagen wie: der Islam gehört zu Europa, und gedankenloser Einladungspolitik, hat man den Schutzsuchenden suggeriert, dass wir bereit sind, ihre Vormachtstellung anzuerkennen. Hätten wir schon vor Jahrzehnten klare Regeln und Pflichten für unsere neuen Mitbürger festgelegt, wir hätten viele der heutigen Probleme in Zusammenhang mit Integration nicht. Auch die derzeitige Diskussion über ein Burka-Verbot ist unnötig, klar muss aber sein, dass in bestimmten Bereichen und auch in Ausübung von Berufen wie Lehrer etc. eine Burka kein Thema sein darf. Übrigens muss es jedem Arbeitgeber überlassen sein, ob er verschleierte Frauen einstellt oder nicht.
    Der Begriff “Antisemitismus” wird heute allerdings äußerst inflationär verwendet, um mit dem Vorwurf des Antisemitismus konfrontiert zu werden, reicht schon die Verwendung von Wörtern, die eben im Dritten Reich besondere Bedeutung hatten.

  13. gms

    stiller Mitleser,

    danke für den Beitrag auf slate.com. Den von Ron Rosenbaum angeführten Bernard Wasserstein kann ich beim besten Willen nicht erstnehmen, und auch Rosenbaum macht es sich sehr einfach, wenn er daran anknüpfend über Arendts Innenleben spekuliert, zumal es in der grundlegenden Frage nichts weiterbringt.
    Der einzige Vorwurf der kleben bleibt ist jener, wonach Arendt freigeistig vermehrt mit der analytischen Brille operierte, weniger mit der normativen. Ihr daraus forgernd eine Identifizierung mit den Tätern anzudichten, ist eine sattsam bekannte Untugend.

  14. aneagle

    Kann es tatsächlich sein, dass Europa verdrängt hat, dass zum Überleben und Prosperieren ein robuster Wehrwille und eine dementsprechend erzogene Jugend unabdingbar sind? Statt wie Schweden und Frankreich untätig auf den Auszug der Juden und dem damit verbundenen Brain drain, der ihr Untergang sein wird, zu warten, kann Europa durchaus dem angeblich islamischen Spruch “..erst das Samstagsvolk, dann das Sonntagsvolk..” mit einem “… zuallererst aber das Freitagsvolk…” begegnen. Das wäre lediglich eine robuste, logische Selbstverteidigungshaltung, die, glaubwürdig vorgelebt, bürgerkriegsähnliche Situationen hintanhalten könnte. Europa fehlt dazu aber der Überlebensreflex, wobei Visegrad noch die besseren Chancen hat. Glücklicherweise kümmert sich aber der Islam ohnehin um sich selbst. So räumen Schiiten und Sunniten erst mal großflächig Jesiden, Kurden, Houthi, und Aleviten aus dem Weg, um danach ihren pseudoreligiösen Disput unter sich auszumachen. Ihre gewalttätigen explosiven Narrative dulden, trotz gleicher faschistischer Ideologie, kein Ende vor dem jeweils letzten Gläubigen. Boualem Sansal nennt den Jihad sinnvoll, mache er doch aus uninteressanten, unnötigen Gläubigen, nützliche Märtyrer. Den totalen Krieg nannte man das wohl vor ca 80 Jahren mit einer ähnlichen Gesinnung und einem ähnlichen Zerstörungsmythos, mitten in Deutschland. Erfahrene Völker weichen einem solchen Konflikt, der nicht ihrer ist, aus. Machtgierige hingegen, heizen ihn an und gehen mit unter. ” Let Allah sort it out.” Ist einfach, praktikabel und bringt mehr Ressourcen für echt Asylbedürftige, als alles, was das humane, mutige und vorausblickende Europa bisher aufgestellt hat. Australien hat das bereits geschnallt, Donald Trump scheinbar instinktiv auch.

  15. Fragolin

    Wie hieß es erst gestern so schön?
    “Wenn Meinungen einfach verschwinden…”
    😉

  16. Rado

    Hat sich nicht ein gewisser Herr Ariel Muzicant vor ein paar Jahren noch eine respektvolle Islamdiskussion und mehr Moscheen in Österreich gewünscht?
    Man sollte mit seinen Wünschen immer vorsichtig sein, denn sie könnten in Erfüllung gehen!

  17. gms

    Rado,

    Ariel Muzicant ist verdientes SPÖ-Mitglied, und diese politische Gesinnung hat noch seit jeher alle anderen Aspekte übertrumpft. Die Zahl jüdischer Prominenter ist legendär, die vehement berechtigte Interessen jüdischer Mitbürger konterkarieren, daher einmal mehr die Behauptung: Zionismus versus Symbolzionismus ist definitiv eine Auseinandersetzung zwischen Rechts und Links.

    Muzicant (aktuell ist er Vizepräsident des European Jewish Congress) wirbt und spendet für van der Bellen, während der EJC-Präsident Kantor sich auf seiner eigenen Webpage [1] aktuell stolz mit Hollande zeigt und zugleich ebenfalls für ein vereintes Europa wirbt, natürlich nicht ohne den obligatorischen Hinweis, sich proaktiv gegen Rassismus, Haß und Intoleranz auszusprechen.

    ‘Our European future depends on it.’ — Glaubt man Moshe Kantor, ist die Erosion der Nationalstaaten unabdingbar für die Zukunft jüdischer Mitbürger, offenbar sogar um den Preis einer vollständigen kulturellen Erosion durch den Import kulturfremder Massen. Man verzeihe den Zynismus, aber hierbei liegt ein Hauch von Lerner Spectre in der Luft.

    [1] moshekantor.com/en/

  18. waldsee

    @gms
    das mit der nähe muszikants zur spö ist mir neu.hoffentlich hatte er keine wirtschaftlichen nachteile dadurch.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.