15 Gedanken zu „Schwedens Flüchtlingspolitik ist teuer und erfolglos

  1. Selbstdenker

    …und aus diesem Grunde wiederholen wir das Experiment in der ganzen EU?!

  2. mariuslupus

    Warum wird bereits bekanntes, immer wieder wiederholt. Die gleichen Zahlen gibt es in Deutschland, Österreich, Schweiz. Nur die Politikerkaste will sie nicht akzeptieren und aus dieser Misere auch Konsequenzen ziehen. Integration sollte zum Unwort des Jahres erklärt werden. Die einzigen,die aus nur ihnen bekannten Gründen eine Integration, der überwiegebd islamischen Analphabeten anstreben, sind die links-grünen Populisten. Die Realität ist nicht wichtig, die Ideologie bestimmt die Marschrichtung.
    Ausserdem, Integration bedeutet den Willen sich zu integrieren und dass mitbringen von Fähigkeiten,um sich in eine Gesellschaft einzufügen. Beides fehlt bei den neuen Eindringlingen. Niemand hat ihnen, als sie von Merkel eingeladen wurden, gesagt dass sie sich integrieren sollen, bzw. dass dieser Begriff bedeutet, die Gesetze zu befolgen und zu arbeiten. Und jetzt erwarten die Gutmenschen , dass sich diese Gruppe “integriert”.
    Die Integrations Illusion wird auch von Demagogen , wie vdB bemüht. Als Beispiel hat er die gelungene Integration der verschiedenen Völker der Monarchie in Wien, aufgeführt. Nur dieses Argument ist irreführend und dass ist dem Demagogen auch bewusst. Diese Behauptung ist für die Realität der “Integration” von “Flüchtlingen” im Jahre 2016 absolut nicht zutreffend.

  3. Lisa

    @Selbstdenker: Was häten Sie denn für eine praktikable Lösung? Ohne rigorose Gesetzesänderungen und/oder Vertragsbrüche kann da nämlich gar nicht viel gemacht werden… Also: was schlagen Sie vor?

  4. Selbstdenker

    @Lisa:
    Das australische Modell, das auch in Spanien sehr erfolgreich angewendet wird.

    Und nein: es ist nicht kompliziert. Lassen Sie sich das auf der Zunge zergehen: die Politik maßt sich an, biologische Fakten durch “Gender” zu ersetzen, ist aber gleichzeitig im ureigensten Bereich, der einen Staat ausmacht, völlig impotent.

    Ich finde, das hat was.

  5. Selbstdenker

    @Lisa:
    Die EU würde ich als eine einseitig erklärte offene Ehe bezeichnen.
    Warum “heiratet” man, wenn von vorne herein klar ist, dass man sich nicht an die Regeln halten möchte?
    Entweder halten sich alle an die Regeln oder es gibt die Scheidung.

    Ein Zerfallen der EU in souveräne und friedlich kooperierende Einzelstaaten ist keinesfalls eine Tragödie, sondern die Lösung: wenn von vorne herein klar ist, dass man für das eigene Fehlverhalten selbst geradestehen muss, wird man sich besser überlegen was man macht.

    Ob Griechenland und die Türkei in so einem Szenario den Rest Europas auch noch erpressen könnten?

  6. Falke

    Ich bin (seit unserer gemeinsamen Studienzeit, die schon recht lange zurückliegt) mit einer Dame gut befreundet, die sich entschlossen hat, sich um Asylanten zu kümmern, und zwar um solche aus Afghanistan (sie gehört zwar nicht zu den “refuggees welcome”-Schreierinnen, ist aber der Meinung, dass man diejenigen, die halt schon da sind, integrieren sollte – wir sind trotzdem noch befreundet). Bei unserem letzten Treffen erzählte sie mir, dass sie entnervt das Handtuch geworfen hat. Für einen Afghanen sei es nämlich absolut undenkbar, ständig und auf lange Sicht täglich 8 Stunden zu arbeiten. So sehr sie sich auch bemüht hat und sogar 3 Afghanen (alle zwischen 20 und 24 Jahren) zu Deutschkursen gebracht (erfolgreich!) und ihnen dann zu einem Job verholfen hat – keiner ist länger als 3 Monate dabei geblieben; sie empfinden so etwas (vor allem als Mann) für unzumutbar – lieber nur fallweise arbeiten, wenn man gerade Geld braucht; und da es ja ohnehin Mindestsicherung gibt, die ideale Situation. So ungefähr haben wir die “Integration” der Asylanten in den Arbeitsmarkt zu erwarten.

  7. Waltraud Astl

    @falke
    Warum denn nicht nur dann arbeiten, wenn man Geld braucht? Wenn jemand das als seinen Lebensentwurf sieht, bitte schön! Der Fehler dabei ist die Mindestsicherung. Diese mag in manchen Fällen gerechtfertigt und sinnvoll sein (als Überbrückung in den Weg zu eigener Erwerbstätigkeit), aber bitte doch niemals zur dauerhaften Alimentation! Interessant zu diskutieren wäre in diesem Zusammenhang auch die Frage, ob jemand, der noch nie auch nur einen Cent in das österreichische Sozialsystem einbezahlt hat, überhaupt Anspruch auf Sozialleistungen hat. Das sollte ohne jede Ideologie möglich sein!

  8. sokrates9

    Warum haben nur die Länder BRD, Schweden / Österreich diese Anziehungskraft? Weil nur die so blöd sind Leute kostenlos zu erhalten! Asyl ja, wenn der Krieg aus bitte zurück; wo steht geschrieben, dass wir alle integrieren müssen??

  9. Falke

    @sokrates9
    Das sage ich ja auch immer. Asyl kann per definitionem nur zeitlich begrenzt sein, also so lange, bis sich die Verhältnisse im Ursprungsland der Flüchtlinge gebessert hat – und dann ist er sofort zurückzuführen. Daher Integration ja – aber ausschließlich für legale Migranten (Einwanderer); und das ist wohl kein einziger der aktuellen “Schutzsuchenden”.

  10. Fragolin

    @Falke
    Noch weiter: die von Ihnen beschriebene Situation hat mit “Asyl” rein gar nichts zu tun sondern nur mit subsidiärem Schutz für Menschen aus Kriegsgebieten, und laut Genfer Konvention, die uns von den Tatsachenverdrehern ständig vor den Latz gedroschen wird, gilt das ausschließlich für das erste sichere Land, das von diesen Menschen erreicht werden kann. Grüne Lüge Nummer Eins: die Genfer Konvention verpflichtet uns, alle Welt willkommen zu heißen.
    Asyl kann nur individuell für nachweislich persönlich an Leib und Leben bedrohte Menschen gewährt werden. Allein eine bestimmte Herkunft oder Religion reicht dafür nicht aus. Massenasyl nach Herkunft ist nirgends geregelt und gibt es rechtlich nicht. Grüne Lüge Nummer Zwei: Wir müssen jedem Asyl gewähren, der aus einem Kriegsland oder besetzten Gebiet kommt.
    Über die Gewährung von Asyl muss im Einzelfall entschieden werden und dafür ist ein Rechtsweg vorgesehen. Grüne Lüge Nummer Drei: Asyl ist ein universelles Menschenrecht. Nein, es ist ein bei uns festgeschriebenes Recht, dass über den Asylstatus auf einem Rechtsweg beschieden wird. Es gibt kein Recht auf Asyl sondern nur ein Recht auf eine Entscheidung über den Asylstatus. Und nirgends steht geschrieben, dass der Asylwerber dazu bereits im Land sein muss, hier versorgt, gefüttert, gepampert und bei kriminellen Handlungen unterstützt werden muss. Erst die Ansprüche eines Einzelnen, über dessen Status positiv beschieden wurde, sind rechtskräftig. Das Weiterversorgen rechtskräftig abgewiesener Menschen entbehrt jeglicher rechtlicher und gegenüber den eigenen Steuerzahlern auch moralischer Grundlage.
    Es wird gelogen, rund um die Uhr. Einwanderer werden als “Flüchtlinge” bezeichnet, obwohl sie keine sind. Migrantenkriminalität wird als braune Propagandalüge abgetan, selbst wenn von Asylbetrügern (und wer hier Asyl beantragt, um kriminellen Machenschaften nachzugehen, ist ein Betrüger, ein Verbrecher, und hat sein Recht auf Asyl selbst dann verwirkt, wenn es rein rechtlich bestehen sollte – kein Land ist verpflichtet, Schwerkriminelle aufzunehmen und zu versorgen!) Leichen auf deutschen oder österreichischen Straßen liegen. Es wird mit der Genfer Konvention und irgendwelchen Menschenrechten herumgefuchtelt, die ganz anderen Inhalt haben oder gar nicht existieren, und das von Leuten wie der deutschen Grünen Roth, die sogar in einer TV-Diskussion mit einem Verfassungsexperten jenem gegenüber behauptete, der von ihm gerade vorgelesene (!) Artikel 16a des deutschen GG existiere so gar nicht. Realitätsverweigerer, Lügner und Geisteskranke sitzen an den Schalthebeln der Macht und der Propaganda – was soll dabei nur herauskommen?

  11. Mona Rieboldt

    Sie wollen nach Deutschland, weil sie hier eine rundum-Versorgung bekommen mit halal-Essen, dazu noch Geld, das gilt für alle (noch) nicht anerkannten Asylanten. Dazu kommt, dass sie sich benehmen können, wie sie wollen, es gibt keinerlei Sanktionen. Sie müssen auch nicht selbst putzen, sie bekommen eine Putzhilfe gestellt. Und wie in dem Link von Gerald Steinbach zerstören sie Einrichtungen, die ihnen gestellt werden, wie Wasch-Maschinen und lassen Kochherde völlig verdrecken, die danach wieder erneuert werden. Im Grunde werden sie gehätschelt und behandelt wie Kinder. Diese Asylanten müssen keinerlei Verantwortung für ihr Tun übernehmen.

    Arbeit ist in Deutschland stark verdichtet, einfache Arbeitsplätze wie früher in der Industrie gibt es nicht mehr, das machen heute Roboter. Ich kann mir daher auch nicht vorstellen, dass orientalische Asylanten dieses Arbeitspensum überhaupt täglich acht Stunden und Woche für Woche aushalten werden. Und wenn ein Land Arbeitskräfte braucht, beispielsweise für Pflege, dann kann man gezielt anwerben aus dem Heer der Arbeitslosen in europäischen Ländern.

  12. Falke

    @Fragolin
    Die Genfer Flüchtlingskonvention kann ja jeder lesen, der Internetzugang hat, und da stehen all die Dinge, die Sie aufgezählt haben, klar, deutlich und für jeden, der zumindest Volksschulbildung hat verständlich, geschrieben. Bequemer ist es allerdings, sich von Politikern, NGOs, Links-Grünen usw. “belehren” zu lassen und denen auch alles zu glauben – warum, entzieht sich meiner Kenntnis. Daher haben wir auch die jetzige Situation, und Kern will offenbar genau da weitermachen, wie er das durch die Nominierung der muslimischen, antisemitischen, israelfeindlichen, linksextremen, aber vor allem “flüchtlingsaffinen” Staatssekretärin Duzdar beweist.

  13. Rennziege

    Nicht nur Schwedens Flüchtlingspolitik ist teuer und erfolglos, sondern auch die bundesdeutsche und österreichische. Dieses Versagen “nächstenliebender” Maßnahmen und Aufwendungen erweist sich ja nicht nur in der EU, sondern sogar im UK, und dort äußerst nachhaltig (um das Lieblings-Zehndollarwort der Einwanderungs-Fans zu gebrauchen).
    Warum aber stülpt man den Europäern dieses eklatante Versagen über, das eine Mehrheit der Bürger längst durchschaut hat? Hoffen die Protagonisten der schrankenlosen Mildtätigkeit auf überlebende Leser von Sacher-Masoch oder Marquis de Sade? Oder setzen sie auf die jungen Leute, die dank des systematisch gesenkten Niveaus aller Bildungsebenen ihren Hintern nicht mal mit beiden Händen finden?
    Wir müssen die ultima ratio mit digitalem Humor sehen: Im Internet gibt’s ja Kurse, wie man den eigenen Hintern mit beiden Händen zu orten vermag — auch für facedowners auf dem Zebrastreifen hilfreich.

  14. Seerose

    @ Waltraud Astl
    Ihre Fragen hat Herr Haeupl schon alle beantwortet. Er ist der Meinung, dass den Zuwanderern (weil Fluechtlinge sind sie keine, aber auch bei abgelehntem Asylstatus) jederzeit alles, also die volle Mindstsicherung samt saemtlicher Zulagen sowie – wie er ja vor den Wiener Wahlen sagt – eine Wohnung zusteht. Er hat damit kein Problem, er hat genug Wohnraum. Und, wenn man den Leuten weniger Geld gibt, dann werden sie kriminell. Zurueckschicken oder irgendeine sonstige vernuenftige Loesung (Schubhaft tc.) das gibt es in seinem Vokabular nicht. Und der Steuerzahler bezahlt brav.

  15. Waltraud Astl

    @seerose
    Das sollte ein statement gegen die Fürsorgementalität sein, die bei uns querdurch herrscht. Und scheinbar fällt niemandem auf, wie überheblich und in letztlich blöd diese Einstellung ist.

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