Schweiz: Mindestlohn, nein Danke!

Eine Niederlage für die Linke in der Schweiz: “Nur 23 Prozent des Volkes und kein einziger Stand wollen einen Mindestlohn.” (NZZ)

7 comments

  1. FDominicus

    Die Schweizer können über so etwas abstimmen in diesem unseren unschönen Deutschland wird das von den Parteie mit genau etwas über 600 Hanseln beschlossen. Soviel zur Demokratie….

  2. Thomas Holzer

    @FDominicus
    Einerseits; andererseits: Daß ein Wahlvolk oder ein Parlament befragt wird, wie hoch ein(Stunden)Lohn sein soll, ist schon Schwachsinn per se!
    Die Höhe eines Gehaltes sollte einzig und alleine Angelegenheit der Vertragsparteien sein!

  3. FDominicus

    Da haben Sie durchaus recht nur in der Schweiz können solche Dinge in Frage gestellt und abgelehnt werden. Bei uns hier in D hingegen….

  4. AD

    FDominicus
    eine Abstimmung in Deutschland über einen Mindestlohn hätte mit ziemlicher Sicherheit – im Gegensatz zur Schweiz – eine Mehrheit für den Mindestlohn erreicht.

    den Schweizern geht es um den Wirtschaftsstandort, den Deutschen und besonders den Österreichern um Umverteilung

  5. Rennziege

    19. Mai 2014 – 13:40 AD
    Den Schweizern geht es um den Wirtschaftsstandort, den Deutschen und besonders den Österreichern um Umverteilung.
    Deutsche und Österreicher lassen sich schon viel zu lang einlullen von einer Staatspropaganda, die ihnen vorgaukelt, die Füllhörner der Wählerbestechung seien unerschöpflich. Dass diese mit abstruser Neuverschuldung finanziert werden, wird von Gebern und Empfängern zielstrebig ausgeblendet, die Stunde der Wahrheit durch wohlgefällige Lügen aufgeschoben. Wohl bekomm’s!

  6. Christian Weiss

    Einerseits; andererseits: Daß ein Wahlvolk oder ein Parlament befragt wird, wie hoch ein(Stunden)Lohn sein soll, ist schon Schwachsinn per se! Die Höhe eines Gehaltes sollte einzig und alleine Angelegenheit der Vertragsparteien sein! – See more at: https://www.ortneronline.at/?p=28847#comments

    Da haben Sie natürlich vollkommen recht, Herr Holzer. Nur, man zeige mir jenen Staat in der Geschichte, in dem eine Diktatur der Vernunft herrschte und sich der Staat ohne demokratische Legitimation konstituierte und gleichzeitig Grundrechte und die Nichteinmischung in private Angelegenheiten garantierte. Das gibt es nicht. Die freiheitliche Diktatur ist ein Widerspruch, den es nicht geben kann und geben wird. Deshalb werde ich die direkte Demokratie immer und jederzeit anderen Herrschaftsformen vorziehen. Die Gefahr besteht zwar, dass die Stimmberechtigten einen Schmarrn abstimmen, aber sie müssen ja dann dieses Schmarrn auch aufessen, egal wie schlecht er schmeckt.
    Das Schweizer Volk hat ja begriffen, dass Löhne nicht per Gesetz geregelt werden können. Man kann solche Fragen stellen, wenn man die Antwort nicht scheut.

  7. Thomas Holzer

    @Christian Weiss
    Die Schweizer sind halt anders! 🙂
    Reifer, intelligenter, grosso modo; in Österreich würden derlei Befragungen auf jeden Fall gegenteilige Ergebnisse zeitigen.
    Nicht jede Regierungsform ist für jedes Volk geeignet

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