Schweiz: Wenn die Sozialhilfe die Steuern auffrisst

“Die Steuereinnahmen lagen letztes Jahr bei 137 Millionen, gleichzeitig zahlte Biel 107 Millionen an Sozialhilfe. Mit anderen Worten: Die Sozialhilfekosten fressen inzwischen 80 Prozent der Steuereinnahmen auf!…” (hier)

3 comments

  1. Marianne

    Die Schweiz. Beneidenswert. Wer kann sich hierzulande vorstellen, daß eine mit Steuern und Regierungsinseraten alimentierte Presse ein derartiges Thema aufgreift?
    Oder daß ein Sozialist feststellt, daß 80% der gesamten Ausgaben für Sozialhilfe zu viel sind?

  2. gms

    «Wenn man die Kosten nicht selber bezahlen muss, wo ist dann der Anreiz zu sparen?», fragt der grünliberale Bieler Stadtrat Alain Pichard.

    Auch die Schweiz hat ihren Sarrazin.

    srf.ch/player/tv/news-clip/video/4-phasen-reduit-denken-der-linken-nach-alain-pichard-reallehrer?id=4671c53e-0f5f-4d05-a833-4c59a4565606

  3. KClemens

    @gms

    Hier noch der Kontext zu den Kosten, die man nicht bezahlen muss:

    Ein System, das mittlerweile auch in linken Kreisen hinterfragt wird. «Wenn man die Kosten nicht selber bezahlen muss, wo ist dann der Anreiz zu sparen?», fragt der grünliberale Bieler Stadtrat Alain Pichard. In den letzten Jahren sei in Biel eine regelrechte Sozialhilfe-Industrie aufgebaut worden. Zahlreiche Firmen würden die Behörden unterstützen. Und dabei gut Geld verdienen. Für jeden Sozialfall, der betreut wird, bezahlt das Amt 1500 Franken im Monat. Die Abklärungen sind umfangreicher geworden und aufwendiger, doch die Fälle nicht weniger.

    Im Gegenteil: Fallzahlen und Kosten steigen Jahr für Jahr. «Weniger Sozialhilfeempfänger würden weniger Stellen bedeuten», so Pichard. Es habe niemand Lust, am eigenen Ast zu sägen.

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