Schweizer müßte man sein…

“…..2012 verdiente ein Schweizer durchschnittlich 58 802 Fr. Das mittlere Einkommen (Median) betrug 49 981 Fr. Von 2007 bis 2012 stieg das durchschnittliche Einkommen um knapp 6700 Fr., der Median um rund 6600 Fr…..” (NZZ, hier)

3 comments

  1. Patrick

    Die Lebenshaltungskosten sind in CH allerdings ebenfalls höher als in D oder A…

  2. Thomas Holzer

    @Patrick
    Trotzdem geht es ihnen grosso modo besser 🙂
    Und sie sind noch! freier als wir

  3. Christian Weiss

    Punkto Lebenshaltungskosten: Der Landesindex der Konsumentenpreise liegt aktuell bei 97,8 Punkten (100 Punkte: Dezember 2010) und damit auf dem tiefsten Stand seit 8 Jahren. Die Jahresteuerung lag in der Schweiz 2014 bei 0%, 2013 bei -0,2%, 2012 bei -0,7%. Für 2015 wird -1,0% prognostiziert. Laut Europäischer Zentralbank müsste die Eidgenossenschaft mit dieser teuflischen Deflation geradewegs in die Katastrophe laufen.

    Besonders hoch sind in der Schweiz übrigens vor allem die Mieten und Immobilienpreise, was der hohen Nachfrage und dem knappen Angebot (hohe Zuwanderung, geringe bebaubare Fläche) geschuldet ist. Ebenfalls relativ sehr teuer: Gastronomische Dienstleistungen, Haare schneiden, Kosmetik. Grund: Stundenlöhne ab 20 Franken, während sich da ein Deutscher oder Österreicher mit einstelligen Beträgen begnügen muss.
    Im Bereich Lebensmittel gibt es zwei Preistreiber: 1. Die Landwirtschaft ist einer der Bereiche, wo die Schweiz so gar nicht liberal-marktwirtschaftlichen Idealen entspricht und starken Protektionismus betreibt. Rohprodukte sind deshalb relativ teuer, ohne dass die Qualität besser als anderswo wäre. Bei verarbeiteten Produkten ist die Qualität allerdings für gewöhnlich besser als im nördlichen, westlichen und östlichen Ausland. In Schweizer Läden gibt es immer noch richtigen Schinken und richtige Salami.
    Überhaupt nicht teurer als im benachbarten Ausland: Verbrauchsgüter aller Art vom Auto bis zur Kaffeemaschine und zum Fernseher.

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