Schweizer müßte man sein….

“…Ein Manöver der Schweizer Armee sorgt im Ausland für Kopfschütteln. Wie die Zeitung «Le Matin Dimanche» berichtet, kämpfte eine Panzerbrigade zwischen dem 26. und 28. August gegen die fiktive Bedrohung französischer Paramilitärs. Das Szenario der Übung «Duplex Barbara» sah folgendermassen aus: Die anhaltende Wirtschaftskrise hat Europa an den Rand des Chaos gebracht. Frankreich ist in mehrere Kleinstaaten zerbrochen. Einer davon, das fiktive Saonia auf dem Gebiet des französischen Juras, macht die Schweiz für seine prekäre finanzielle Situation verantwortlich. Die paramilitärische «Brigade de Dijon» will mit Attentaten in der Schweiz den Schuldenerlass erzwingen….” (hier)

12 comments

  1. Rado

    Viele derartige Szenarien hat sich keiner vorstellen können bevor sie innerhalb weniger Tage virulent geworden sind.

  2. world-citizen

    Sandkastenspiele gehören in den Kindergarten!

    Heiliger Florian, verschone mein Haus! Zünd andere an!
    Und wenn die ganze Stadt abgebrannt und nur mein Haus verschont geblieben ist?
    Viel Spaß an einem Leben in einem Haus ohne Strom- und Wasserversorgung und ohne umgebende Infrastruktur.

  3. Suwarin

    @wc
    Sie trauen der Schweiz ja viel zu. Aber die Fähigkeit in Frankreich zu intervenieren und dort wieder geordnete staatliche Verhältnisse herzustellen, dürfte dieses kleine Alpenvolk nicht aufweisen.

  4. Rennziege

    1. Oktober 2013 – 17:24 — Suwarin
    Ich glaube, Sie irren:
    “Aber die Fähigkeit in Frankreich zu intervenieren und dort wieder geordnete staatliche Verhältnisse herzustellen, dürfte dieses kleine Alpenvolk nicht aufweisen.”
    Gut abgelegener Appenzeller “Chas” ist eine wirksamere Munition als Gänsestopfleber. Und wenn die Eidgenossen unserem geliebten WC noch die Ergebnisse seiner Hartleibigkeit frisch aus der Senkgrube abkaufen, ist die Schwyzer Artillerie unbesiegbar.

  5. world-citizen

    >>>>>>>>>>>>>>>> “Aber die Fähigkeit in Frankreich zu intervenieren und dort wieder geordnete staatliche Verhältnisse herzustellen, dürfte dieses kleine Alpenvolk nicht aufweisen.” <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Das wäre auch nicht deren Aufgabe, sondern jene einer europäischen Krisenwehr. Denn ob die Schweiz von einem Sturm scheinbar verschont wird ist irrelevant. Wichtig ist allein der Erhalt des europäischen Gesamtfriedens. Dazu kann es manchmal auch erforderlich sein, potenzielle Unruheherde im Keim zu ersticken.

  6. Suwarin

    Werter Weltbürger,
    ein Bundeswehroffizier sagte mir einst: Weiter als bis zum zweiten Pass kommt man nicht in die Schweiz. Das glaube ich ihm unbenommen.
    Ihre Einlassungen zu einer europäischen Krisenwehr und potentielle Unruheherde im Keim zu ersticken, lassen mich fragen, was ihnen wichtiger ist. Europa oder ein demokratischer Rechtsstaat?

  7. Rennziege

    1. Oktober 2013 – 19:25 — world-citizen
    “Dazu kann es manchmal auch erforderlich sein, potenzielle Unruheherde im Keim zu ersticken.”
    Der “europäische Gesamtfrieden” (WC) ist nach dem Kalten Krieg, dessen atomares Gleichgewicht ihn so sehr bewahrte wie die NATO, zu einem beweglichen Fest geworden. Eine “europäische Krisenwehr” (WC) gibt es aber nicht, nicht einmal im Ansatz.
    Die Schweizer, klugerweise nicht in der EU, wissen das haargenau und halten sich verteidigungsbereit. Wohlwissend, dass sie im Bedrohungsfall allein dastehen werden. Denn auf den Beistand von EU-Staaten zu hoffen, die allesamt ihre jungen Männer in Watte gepackt und ihre Armeen zugunsten sozialer Verwöhnungen kaputtgespart haben, wäre Schwachsinn.
    Sosehr Ihnen so eine Geistesverwirrung auch gefällt.

  8. world-citizen

    >>>>>>>>>>>>>>> und ihre Armeen zugunsten sozialer Verwöhnungen kaputtgespart haben <<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Kriege werden ausschließlich von Armeen geführt. Ohne Armeen kann es daher auch keine Kriege geben.
    Ist doch logisch.

  9. world-citizen

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> was ihnen wichtiger ist. Europa oder ein demokratischer Rechtsstaat? <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Die Frage ist falsch gestellt!
    Richtig muss es heissen: Was ist Ihnen wichtiger: Ein Nationalstaat oder ein demokratischer Rechtsstaat?
    Eine Demokratie oder eine Ethnokratie?
    Freiheit oder Mobilitätsbeschränkungen?

  10. Suwarin

    Werter Weltbürger,
    ich für meinen Teil wünsche mir einen Staat, indem das Recht sicher ist und nicht über meinen Kopf hinweg entschieden wird, ganz kurz gesagt. Ob das ein Stadtstaat, ein kleiner Territorialstaat, ein Nationalstaat, Europa oder ein weltweiter Superstaat ist, ist mir wumpe.
    Und jetzt beantworten Sie bitte meine Frage, wünschen Sie sich einen europäischen Bismarck?

  11. world-citizen

    Bismarck ist ein Vertreter des unseligen 19. Jhd.
    Realistisch und wünschenswert würde ich einen Kommissionspräsidenten Juncker oder Verhofstadt wünschen. Aber es gibt sicher noch viele andere fähige Macher, die imstande wären, etwas weiter zu bringen. Jedenfalls nicht so eine lahme Ente wie Barroso.

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