2 Gedanken zu „Sechst Stunden sind eben doch nicht genug

  1. Selbstdenker

    Weniger Wochenarbeitszeit bei gleicher Bezahlung heisst mehr Druck auf den einzelnen Arbeitnehmer und nicht automatisch mehr Jobs.

    Die Gleichung “kürzere Arbeitszeit – mehr Jobs” funktioniert nur in Zweigen mit einfachen manuellen Tätigkeiten mit leicht ersetzbarer Arbeitskräfte. Also nicht gerade in jenen Bereichen in die entwickelte Industriestaaten hinstreben.

    Früher, als die Wochenarbeitszeit höher war, konnten Arbeitnehmer ihre Aufgaben sorgfältiger und mit weniger Stress erledigen. Heute ist die Wochenarbeitszeit niedriger aber viele empfinden Stress bei der Arbeit. Dieser Zusammenhang wird auch von Arbeitnehmervertretern auf Betriebsebene bestätigt.

    Die Branchen, die Menschen und die Lebensentwürfe sind so unterschiedlich, dass ein “one-size-fits-all” Ansatz immer wieder nur scheitern kann.

    Arbeitnehmer und Arbeitgeber sollten selbst über die Höhe der wöchentlichen Arbeitszeit entscheiden können. Der Gesetzgeber sollte sich auf die Wahrung der Freiwilligkeit der Beteiligten und auf die Fairness (Verhältnis von Leistung zur Gegenleistung) beschränken.

  2. Thomas Holzer

    @Selbstdenker
    “Arbeitnehmer und Arbeitgeber sollten selbst über die Höhe der wöchentlichen Arbeitszeit entscheiden können. Der Gesetzgeber sollte sich auf die Wahrung der Freiwilligkeit der Beteiligten beschränken”

    So sollte es sein; aber versuchen Sie mal, dies einem Gewerkschafter, Kämmerer und/oder Parlamentarier zu erklären. Die sind doch alle vom Wunsche beseelt, den unmündigen “Bürger” vor sich selbst zu “schützen”

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