3 Gedanken zu „Seid umschlungen, Millionen…

  1. Erich

    Dr.in, Päd.in, Politiker.in – das Binnen-I auch nicht zu übersehen. Wie ich beim ersten Überfliegen bemerkte, sind hier eine Menge akademisch gebildeter Frauen am Werk, die auch als Frauen erkannt werden wollen. Ich hätte das auch an Hand der Vornamen, aber wenn die Damen das so wollen lassen wir ihnen ihr Überlegenheitsgefühl.
    Allerdings stört mich auch hier das Mag.a! Im Deutschen hängen wir – wie zuvor aufgelistet – doch immer ein “in” an eine Bezeichnung, wenn wir die weibliche Form wählen. Meisterin, Bäckerin, Lehrerin, Professorin, Beamtin, Geigerin, Mörderin, Diebin, Betrügerin, Wirtin, Bäuerin usw. Welcher Halbgebildete hat nun im Glauben, Latein zu können, das “a” dem Mag angehängt? Ja, “Magistra” ist die lateinische Form (und als a-Stamm sogar einfacher zu deklinieren als magister) – aber müsste es im Sinne der Genderei da nicht eher Magisterin heißen, also Mag.in? Klingt halt blöd, aber seit dem Binnen-I ist es eh schon Wurst.

    Ansonsten ist der Bericht eine Übersicht über vieles, was keinen Menschen interessiert hat und von dem die meisten Wiener nichts gewusst haben.

  2. Mourawetz

    @Erich:
    Überlegenheitsgefühl?
    Die so sehr gebildeten Frauen Akademikerinnen scheinen viel mehr im Gegenteil über kein sehr hohes Selbstwertgefühl zu verfügen. Und warum? Vielleicht kann uns ja der Werbeslogan eines Friseurladen eine Antwort geben: “Wir verkaufen Selbstvertrauen!”. Tja, Magistra hin oder her. Frau bleibt Frau und will wegen ihres weiblichen Aussehens geschätzt werden. Nur das Äußere zählt. Und wenn das niemand bemerkt, dann muss frau halt die Männer mit der Nase draufstoßen. Voila und schon war das Binnen-I geboren. Wird benötigt in akademischen Kreisen, wo Komplimente, Anmache, Balzverhalten der Männer etc. in welchen Abstufungen auch immer absolut verpönt sind. Stattdessen gibt es jetzt das Binnen-I. Nun könnte sich Frau wieder bevorzugt behandelt fühlen. Aber es ist ein schales Gefühl. Die Unzufriedenheit der Frauen wächst weiter. Tja, irgendwas fehlt halt.

  3. Thomas F.

    Und zum Dank dürfen wir uns von solcherart angefütterten “Kulturschaffenden” bei Sich-Gegenseitig-Preisverleihungen im zwangsgebührenfinanzierten Staatsfernsehen dann auch noch das Maulen anhören, dass sie viel zu wenig Steuergeld hinten rein geschoben bekommen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.