Sein Ruf ist schlecht, aber sein Potenzial gigantisch: ein Lob auf den Konservativismus

Von | 18. April 2021

“Progressive haben sich Diversity und Inklusion auf die Fahne geschrieben und sind oftmals doch bloss Gleichmacher. Die neuen Konservativen bilden hierzu das Gegenmodell: Sie sind zwar zuweilen etwas behäbig, erweisen sich jedoch als die eigentlichen Bewahrer von Vielfalt und Dissidenz. …. NZZ, hier

3 Gedanken zu „Sein Ruf ist schlecht, aber sein Potenzial gigantisch: ein Lob auf den Konservativismus

  1. Johannes

    Für jeden jungen Menschen – meist in der Selbstfindungsphase -sind die Eltern und deren Generation altmodisch und verstaubt konservativ. Man möchte meist anders sein und lehnt in dieser Phase so ziemlich alles ab was das elterliche Weltbild repräsentiert.

    Das ist wahrscheinlich eine ganz normale und gute evolutionär in uns gereifte Eigenschaft auf dem Weg in die Selbständigkeit.

    Heute sind die armen Kinder in einer Situation dass die infantilen Eltern ihnen nicht mehr den Reibebaum liefern an dem sie sich abarbeiten können, im Gegenteil, man gebärdet sich als wäre man ein debiler bester gleichaltriger Freund.

    Das Gleiche bei den Lehrern, meine besten Entwicklungsmöglichkeiten spürte ich bei Lehrer denen ich widersprochen habe und mit denen ich Streitgespräche führen konnte.
    Wobei ich mir nie, wie die Generation Greta, angemaßt hätte jemanden meine Meinung aufzuzwingen.

    Wenn ich heute sehe wie Kinder zu Veranstaltungen gefahren werden, im SUV, und ihnen dort von gewieften NGO Vertretern mit Megaphonen irgendwelche Hass- und Weltuntergangsängste in die Seele geplärrt werden. Wie Eltern und Medien, ja bis zu Präsidenten sich mit ihnen verbünden indem das eine große Feindbild aufgebaut wird welches die Wirtschaft darstellen soll.
    Dann glaube ich ist es ein Spiel der linken Weltanschauung mit der Unschuld der Kinder, der Dummheit ihrer Eltern und der Sattheit der Gesellschaft.

    Um auf den Anfang zurückzukommen, irgendwann im Leben kommt man dann darauf das die Eltern, welche sich nicht infantil an die Kinder anpassen wollten, doch nicht so rückständig waren waren wie man als Junger dachte, das sie vieles geleistet und große Opfer gebracht haben und man beginnt sie mehr und mehr zu schätzen.

  2. sokrates9

    Johannes@ Diese antiautoritäre Erziehung, Vortäuschen von laissez faire obwohl es nur Faulheitund Bequemlichkeit der Eltern ist, hat massiv geschadet.Dazu noch diese linken Lehrer die vor allem soziale Kompeenz einfordermn. Noten, Beurteilung, Leistung idsteher aus. Sie müssen auf die ” working balance schauen und dürfen sich nicht alles bieten lassen. Nicht unbedingt das Rezept für eine Erfolgsgeneration!

  3. AD

    @Johannes
    viele Reibebäume die es in den 1960-igern und 1970-igern gab, gibt es einfach nicht mehr
    MUSIK – wie können sich die Jungen da an den Eltern abarbeiten. Es gibt nichts Neues – wir kennen alles. Außerdem
    wird die (Populär)Musik immer uniformer
    KLEIDUNG – aus einer Vielfalt von Stilen und Farben ist Einfalt geworden
    LANGE HAARE – damals ein Aufreger – heute??
    Ich denke nicht dass sich Eltern (ich bin Jg 1952) infantil an die Kinder anpassen wollen – wenigstens die meisten…- aber was aus dem Lebensstil der Jungen könnte uns Eltern / Großeltern aufregen – wir kennen alles. Wir sind zwar im IT-Bereich nicht sattelfest aber das verursacht doch keine Aufreger bzw. Möglichkeit dass sich Kinder an den Eltern “abarbeiten”

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