5 comments

  1. Ehrenmitglied der ÖBB

    Das Neue an der Situationsschilderung ist, dass man jetzt auch Daten hat um das nachzuweisen.
    Die Älteren unserer Zeitgenossen können sich vielleicht noch an die staatlich Preisbindung bei Brot und Semmeln erinnern?
    Diese Preisbindung hatte (beispielhaft) zur Folge, dass der “Unternehmerlohn” von kleinen Gewerbebetrieben bereits damals am Existenzminimum angelangt war. (dementsprechend “einfältig” war auch das Warenangebot).
    Dazu kam das sogenannte “Nachtbackverbot” das sogar dem Betriebinhaber verbot, vor 4h Früh mit bestimmten Arbeitsvorgängen zu beginnen (hohe Strafen durch das Arbeitsinspektorat).
    All diese Regelungen verhinderten weiterführende Ideen und Engagements. Aber damals hatten überhaupt die Gewerkschaften das Sagen und die ÖVP innerhalb der “paritätischen Kommission” stimmte zu.
    Heute wird der Kostendruck eben anders ausgeübt, aber der Effekt ist beinahe der gleiche?
    Ich wundere mich immer noch, dass es seitens der KMU´s noch keinen Aufstand gegeben hat bzw. gibt?

  2. Christian Peter

    Selbständige, die Gewinne erwirtschaften, gehören zu den glücklichen in der Branche. Nicht allen geht es so gut, wenn man Insolvenzstatistiken betrachtet.

  3. Reinhard

    Das Perfideste daran: ausgerechnet die Gewerkschaften fordern dann die Abschaffung der Werkverträge und wollen kleine Selbstständige an ihre Kunden per Dienstvertrag zwangsbinden “um sie vor Ausbeutung zu schützen” – also zu Quasi-Angestellten zu pressen, die AK-Zwangsbeiträge abzuliefern und die GKK zu erhalten haben.
    Keine Phantasie sondern bereits Realität, z.B. im Seminarbereich.

  4. Heinrich Elsigan

    Leider gibt es in Österreich so viele, die glauben der Liberalismus sei böse und schlecht.
    Herr Ortner ich würde mehr betonen, was der Liberalismus alles kann, bzw. was er mehr kann als der Sozialismus, die Oligarchie, der Konservativismus, der Kommunismus.

    Der Liberalismus wurde populär, weil jeder/jede unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung, religiöser Zugehörigkeit, Hautfarbe oder Ethnie durch außergewöhnliche Leistung es immer zu was bringen konnte.
    “Tellerwäscher zum Millionär” ist der Antrieb des Liberalismus und das geht aber nur wenn Leistung, Selbstständigkeit und Eigenverantwortung wieder mehr betont werden.

    In Österreich werden selten die Geschichten gezeigt, die den Erfolg des Liberalismus bestätigen.
    Selbst im Sport kennen die meisten nur vielleicht einen David Alaba, aber fast niemand kennt eine Daniela Iraschko (lesbische Skispringerin http://de.wikipedia.org/wiki/Daniela_Iraschko-Stolz) oder eine
    Aleksandra Izdebska (Chefin der Computerkette Ditech).
    Statt erfolgreiche Migranten zu zeigen, die es zu was gebracht haben, wird hier viel zu oft, das Bild des armen hilfsbedürftigen Migranten gezeigt. Das ist ein falsches Signal und ruft immer Rechte wieder auf den Plan.

    Gerade viele Migranten versuchen ihr Glück als Kleinunternehmer und genau diese werden durch die Vorgangsweise gegen Selbstständige noch viel mehr belastet. Man will mehr arme Hilfsbedürftige Migranten damit schaffen, anstatt den leistungswilligen risikobereiten Migranten einen vernünftigeren Rahmen zu bieten.

    Das ist für mich sehr bedenklich und gefährlich!

  5. Heinrich Elsigan

    Hohe Steuern auf Arbeit wirken beschäftigungshemmend!
    Mehr Belastungen für Unternehmer wirken der Konjunktur entgegen.
    Das ist nun einmal leider so und die Zunahme der Arbeitslosigkeit gibt diesen Thesen vollkommen recht!

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .